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Morgoth

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  • »Morgoth« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 4. September 2006, 21:01

Gewirre

wahrscheinlich bin ich ein ziemlich unaufmerksamer leser.
darum muß leider schon wieder eine neu frage aufwerfen.

was sind eigentlich gewirre?

sind es die verschiedenen strömungen der magie?
sind es andere sphärne bzw. welten?
sind es straßen?

welche art der magie wendet man eigentlich in lether an - da man ja dort meistens anscheinend keine gewirre öffnen kann?

dank im voraus für die interressanten antworten

morgoth

Anomandaris

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2

Montag, 4. September 2006, 22:56

Oha...da gibts wohl einige mögliche Antworten.

Die Gewirre sind die Pfade der Magie. Jeder hat einen Aspekt...so gibt es zb. das Gewirr des Schattens, das der Dunkelheit usw. . Gewirre sind die Energiequellen für alle Magie in den Büchern von SE. Ausser wie du sagst auf Lether...dort benutzen sie eine noch etwas urchigere (sprich ungeschliffenere) Form... . Das Ganze bezieht sich aber auch auf die Situation mit den Häusern bzw Festen, den Drachekarten bzw Fliesen usw. . Das hängt da alles mit drin, da Lether ja wie eine Art "eingefroren" ist. Mehr will ich dazu nicht sagen...man lese MT ^^

Die Gewirre sind eigentlich so was wie eigene Welten. Andere sehen in den Gewirren auch das Blut und die Adern K'ruls, des einen älteren Gottes.

Noch wissen wir nicht alles über die Gewirre. Eines aber wissen wir (zumindest wird es in BH so erzählt):

Spoiler Spoiler

K'rul hat die Gewirre mit Hilfe der Eleint erschaffen bzw. sicher die Pfade dafür geebnet. Das geht hervor aus der Diskussion zwischen Cotillion und den drei angeketteten Drachen.


Was genau mit Kurald Galain und Starvald Demelain ist, ist noch etwas unklar...sie scheinen nicht in das zu passen was im Spoiler-Tag steht.
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frenchfries

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3

Dienstag, 5. September 2006, 00:00

Etwas, was mir nie ganz klar wird, und das sich gemäss meinen Eindrücken ständig ändert, sind Entfernungen in den Gewirren.

Zuerst, in GotM, sah ich sie eher als eine Art Fantasy-Entsprechung des Hyperraums im SF, als klare Abkürzung "realer" Entfernungen. Andererseits zeigte sich schon da, dass Gewirre Welten für sich sind, die sich erst nach Stunden oder Tagen durchqueren lassen.

Dann, in DG,

Spoiler Spoiler

stossen wir auf Gewirre, etwa Starvald Demelain (ist das glaub ich), das "beschädigte" Gewirr, das Kulp, Felisin, Heboric und Co. durchsegeln, durch das sie aber irgendwie nicht richtig gelangen können. Ein Gewirr, das etwas von einer unendlichen Schlaufe hat.

Schliesslich Kalam, der das Imperiale Gewirr durchquert auf dem Weg nach Aren. Hier scheint es sich wieder um eine Abkürzung zu handeln, wenn auch eine, deren Durchwanderungen Tage, sogar Wochen dauert. Und am Ende wieder Schattenthrons momentane Transporte der Helden dorthin, wo sie hinwollen.


Was also sind die Gewirre? Kleiner als die reale Welt? Oder bloss anders gelagert? Können sie von einem entsprechenden Geist mit entsprechender Macht "gerafft" werden? Kann sich einer wie vielleicht Quick Ben transportieren lassen (in einem Augenblick), während andere wie Kalam, die sich bloss eines Werkzeugs von Ben bedienen lassen, sie mühsam durchwandern müssen?

Weiss man dazu was?
"Kallor said: 'I walked this land when the T'lan Imass were but children. I have commanded armies a hundred thousand strong. I have spread the fire of my wrath across entire continents, and sat upon tall thrones. Do you grasp the meaning of this?'
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4

Dienstag, 5. September 2006, 00:24

Hm, irgendwo in einen der ersten Bücher (GotM?) wird glaube ich gesagt, dass man nur an bestimmten Stellen die Gewirre betreten und verlassen kann..und an manchen Stellen kann man glaube ich auch nur ein Gewirr betreten, ein anderes jedoch nicht
Vielleicht sollte man sich Gewirre und die richtige Welt wie ein faltige Tücher oder Gebirgslandschaften vorstellen, die auf verschiedenen Daseinsebenen liegen.
Wo sich die Ebenen kreuzen kann man von einer zur anderen wechseln und dort schimmern andere Ebenen auch durch (dort sind dann zB Objekte, die in mehreren Ebenen existieren, zB dieser Turm des Magiers auf Malaz).
Und während man, um von einem Ort zu einem anderen zu kommen, auf einer Ebene vielleicht eine Falte oder einen Berg überwinden muss, auf einer anderen zwischen den beiden Orten jedoch eine Ebene ist, braucht man dann auch unterschiedlich lange
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5

Dienstag, 5. September 2006, 00:26

Das macht Sinn, Danke. =)
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6

Dienstag, 5. September 2006, 00:31

Wobei die Welt selber und vielleicht auch einige der Gewirre in der 3-dimensionalen Ansicht natürlich trotzdem planetenartig sein können/wahrscheinlich auch sind ;)
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7

Dienstag, 5. September 2006, 09:00

Die "Welt", das malazanische Universum, Wu, oder wie auch immer, ist rund. Dazu gibts einen hübschen Hinweis irgendwo in DG oder ganz am Anfang von MoI, wo jemand sagt, das die Welt wie die Kugel des Mistkäfers durchs All rolle oder treibe oder so.

Ich weiss nur nicht mehr wo, und wer das gesagt hatte... (eine alte Frau..? die Mhybe...? hm..)
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8

Dienstag, 5. September 2006, 11:51

Zitat

Was also sind die Gewirre? Kleiner als die reale Welt? Oder bloss anders gelagert? Können sie von einem entsprechenden Geist mit entsprechender Macht "gerafft" werden? Kann sich einer wie vielleicht Quick Ben transportieren lassen (in einem Augenblick), während andere wie Kalam, die sich bloss eines Werkzeugs von Ben bedienen lassen, sie mühsam durchwandern müssen?

Weiss man dazu was?


In DG erklärt Kalam zunächst, dass man nur mit einer bestimmten Absicht reisen müsse, dann würde das Gewirr einen schon ans Ziel bringen. Demnach scheint diese Art des Reisens für Jedermann offen zu stehen.
Allerdings scheint ein gewisses Maß an Disziplin erforderlich zu sein, um so ein Ziel definieren zu können. Zumindest äussert sich Perl enttäuscht über Kalam, da dieser wohl nicht in der Lage sei, seinen Geist auf ein bestimmtes Ziel zu konzentrieren.

Wenn man dem gängigen Klischee der Fantasy folgen will, scheinen Magiebegabte hier im Vorteil zu sein, weil sie von Haus aus zur Beherrschung ihrer Künste mehr geistige Disziplin aufbringen müssen, als andere.
Demnach könnten Magiebegabte auch sich und/oder andere direkt transportieren, während weinger Begabte zu Fuß gehen müssen.

Anomandaris

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9

Dienstag, 5. September 2006, 12:31

Vielleicht wäre hier dann auch mal anzumerken, dass SE mal gesagt hat, dass bei ihm die Magie wie ein Handwerk ist. Man kann also erlernen, Magier zu sein... . Es ist nicht, wie in den meisten anderen Settings die ich kenne ein Talent oder etwas das einem in die Wiege gelegt wird...jedermann kann also theoretisch zum Warren-Benutzer werden. Das finde ich einen recht interessanten Approach an das Ganze.
So ist das Magier-sein auch weniger elitär... . Natürlich können auch in der Welt von Malazan nicht alle dieses Handwerk ergreifen...sei es, dass ihnen die nötige Disziplin fehlt oder schlicht die Zeit, da sie für ihr Überleben sorgen müssen.
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10

Dienstag, 5. September 2006, 13:53

meiner meinung nach gibt es nicht unbedingt DIE EINE erklärung für gewirre. manche sind eigene welten oder sogar universen, andere nichts weiter als isolierte "inseln" oder zerstörte kontinente. auch müssen sie nicht zwanghaft für magie stehen. nehmen wir das imperial warren. hat je ein magier daraus magische energie gezogen? meiner erinnerung nach nicht. und ob zum öffnen eines tores dasjenige warren bemüht werden muss, kann ich jetzt so nicht in erinnerung rufen.

ich denke zu maschines 3-dimensionalen raum sollten wir noch die 4. dimension dazu nehmen, die zeit. zum beispiel ist Tellan die welt zur zeit der hochblüte der Imass, mit ihren gletschern und tierschem leben. auch das zerfallende warren, in dem Loric seinen vater sucht, stellt die welt vor langer, langer zeit dar.

oft erscheinen mir die warrens auch als manifestation eines volkes, d.h. ihres charakters? oder sind die völker manifestationen ihres warrens?

nu, jedenfalls ein thema über das man nett diskutieren kann.

Fisher
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11

Dienstag, 5. September 2006, 14:22

Eigentlich ging mein Ansatz über 4 räumliche Dimensionen ;)
In der 4. Dimension treten diese Überschneidungen auf.
Aber ja, du hast recht, die Zeit spielt auch noch eine Rolle
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Anomandaris

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12

Mittwoch, 6. September 2006, 13:17

Hmm mit dem imperialen Warren hast du aber wohl gerade die einzige Ausnahme gefunden. Alle anderen Gewirre werden für Magie benutzt, oder könnten es zumindest. Selbst Chaos (siehe Locke in GotM).

Und das wegen Tellan...die Frage die wir eben nicht wirklich beantworten können, ist doch ob es die Welt "wie sie war" ist, oder ob es eine eigene, andere Welt ist. Oder wird irgendwo explizit gesagt, dass dies (auch bei L'oric) die Welt Wu in früheren Stadien ist?

Zudem denke ich, dass man jedes Gewirr und sei es nur das Taschengewirr mit dem OD drin, als eigene Welt bezeichnen kann. Klar in extrem unterschiedlichen Ausmassen, aber faktisch sind sie von der physischen Welt Wu getrennt. Also etwas eigenes.
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13

Mittwoch, 6. September 2006, 14:10

etwas eigenes sind sie sicher, das habe ich auch nicht bestritten. ich meine aber, dass es durchaus welten gibt, die komplett fremd sind, z.b. die warrens aus denen die dämonen geholt werden oder auch die tiste warrens, aber es auch warrens gibt, die an wu gebunden sind. gerade bei völkern, die auf wu heimisch sind, würde das sinn machen.
in strengem sinn sind es natürlich eigene welten, doch ich meine, dass zumindest einige auch erinnerungen sind. denke sogar, dass dies irgendwo mal so oder ähnlich erwähnt wird. als loric seinen vater findet, sagt dann osserc nicht, dass sich diese welt auflöst und irgendwas, dass es nur eine erinnerun ist? und wir können wohl keine frage über die warrens wirklich beantworten, sondern das sind ja alles ideen und interpretationen, gell ;)

das mit der magie stimmt, doch wer sagt dass es nicht mehr warrens gibt, die nicht für magie benutzt werden? nun, prinzipiell glaube ich auch, dass magie und warrens eine sache sind, doch gerade bei SE sind oft die ausnahmen interessant.
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Anomandaris
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fisher kel Tath« (6. September 2006, 14:10)


Anomandaris

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14

Mittwoch, 6. September 2006, 14:16

Dem würd ich auch nicht widersprechen i.A. . Allerdings halte ich die Warren insgesamt für etwa gleich stark an Wu gebunden. Schliesslich sind sie alle das Blut K'ruls. Da würde es wenig Sinn machen wenn manche mehr und andere weniger gebunden wären, zu mal es ziemlich klar ist, dass Wu nichts mit K'rul zu tun hat (da kommt dann wohl eher Burn ins Spiel).

Das mit Osserc kann ich weder bestätigen noch verneinen...Reread ist immer noch fällig ^^

Also die Warrens sind bisher immer schön aufgelistet in jedem Buch...falls neue dazu kommen, wirds vermerkt. Gibt es denn deiner Meinung nach noch einen Warren, der nicht für Magie verwendet wird?

Das es aber noch andere Wege für Magie gibt, ist klar. Siehe die Spirit-Magier usw.
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15

Mittwoch, 6. September 2006, 14:43

wollte da ursprünglich als anfang für eine post bei unter dem thema "Brand" benutzen, aber es sind wohl eher einige grundlegende gedanken über die warrens, die ich endlich mal in worte fasse.... also, habt spass, sie zu zerreisen ;)

ich fange mal vorne an bei meinen gedankengängen. ich beziehe mich auf eine stelle in MoI, S. 326f, englisches MPB. dort unterhält sich Lady Envy mit K'rul und er gibt ihr eine vision, die ich mal in stichworten aufgeschrieben habe: First, Darkness, then Chaos, wild, unfocused power; devoid of sense, control, meaning. Entities in the maelstorm; lost, terrified by the birth of light; then a sudden sharpening, savage imposition of order, a heart; blood flows from it; the twin chambers to that heart Kurald Galain and Starvald Demelain; the blood - the power- sweeping in currents thorugh veins, arteries, branching out through all existence....

soweit, so gut. ich schliesse daraus, dass wenn das blut von kr'ul ist, so ist es auch das herz, d.h. alle warren wurden von k'rul erschaffen oder mit seiner geburt wurden sie erschaffen. doch es gibt auch eine existenz daneben, durch die sich das blut ausbreiten konnte. daraus schliesse ich, dass wu sehr wahrscheinlich kein warren ist, sondern ein planet in einem universum. doch wenn das blut k'ruls sich überall hin ausgebreitet hat, dann entsteht eventuell durch gebrauch davon ein warren, dessen eigenschaft, flavor, drache durch das eine charakteristika geprägt ist, dass das warren ausmacht, ergo dark, light, shadow....
doch auch die zeit, zu der ein warren erschaffen wurde, hat einfluss darauf... evtl bleibt dort die zeit stehen oder sie entspricht dem kollektiven gedächnis der dazu gehörenden rasse... evtl macht das ja den unterschied zwischen elder und nicht elder aus. die elder race haben ein warren, dass an ihre rasse gebunden ist, dass ihren wesenskern ausdrückt, die jüngeren rassen müssen sich mit teilaspekten begnügen
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Anomandaris
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16

Donnerstag, 21. Dezember 2006, 08:29

Zitat

Original von Anomandaris
Hmm mit dem imperialen Warren hast du aber wohl gerade die einzige Ausnahme gefunden. Alle anderen Gewirre werden für Magie benutzt, oder könnten es zumindest.


Das imperiale Gewirr ist kein richtiges Gewirr. Zu Beginn der Geschichte über den pannionischen Krieg treffen K'rul, Draconus und Nachtfrost auf Kallor, der sein gesamtes Reich in Asche gelegt hat, damit es ihm keiner wegnehmen kann.

K'rul übernimmt dann die Aufgabe den Kontinent in sich aufzunehmen, da die Welt zu jung sei um die Narbe, die die Vernichtung des Kontinents geschlagen hat, zu überleben. (Die eisige Zeit, S.27-29).

Aus der Reise von Kalam durch das imperiale Gewirr erfährt man dann, dass es sich hierbei um das ehemalige Kallorianische Reich handeln muss...

just my two cents...

Atlas
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Anomandaris

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17

Donnerstag, 21. Dezember 2006, 11:30

Ja, da hast du absolut recht, Atlas. Deshalb ist es wohl auch kein "normales" Gewirr und representiert somit auch keine Kraft oder ein "Element".

Und willkommen auf dem Forum :) Eventuell könntest du dich ja noch in den Vorstellungs-Thread begeben?!
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Donnerstag, 22. November 2007, 14:29

Aber wenn alle Warrens aus dem Blut Kru'ls erschaffen wurden, wiso können diese dann zerstört werden, ohne dass Krul irgendwas spührt?
Die Krähe nennt den Raben schwarz

Anomandaris

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19

Donnerstag, 22. November 2007, 14:35

Du darfst nicht vergessen, dass die Elder Warrens nicht dazugehören.
Und er spührt es durchaus...in MoI war das glaube ich, als er Vergiftungserscheinungen ertragen musste, da Chaos in die Warren floss. K'rul ist also durchaus in Gefahr durch den VG.
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20

Donnerstag, 22. November 2007, 14:52

Das erkärt auch wesshalb er gegen den VG versucht anzugehn.

Aber wenn nur ein Teil der Warrens aus seinem Blut hervorgegangen ist, woraus entstand dann der andere Teil?
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