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Donnerstag, 10. Dezember 2009, 09:31

Maddrax

Ich möchte eure Aufmerksamkeit mal auf eine Heftromanserie lenken, die mich seit einiger Zeit ziemlich begeistert. "Heftromane?" werden einige jetzt entsetzt fragen - "Triviale Schundliteratur?"
Auch wenn sich diese gängigen Klischees bezüglich Heftromanen immer noch hartnäckig halten, teilweise zurecht, bildet MADDRAX hier meiner Meinung nach eine rümliche Ausnahme.
Eine gute Grundidee, glaubwürdig und konsistent umgesetzt, Charaktere mit Tiefgang, die sich im Laufe der Zeit auch weiterentwickeln (so ganz anders als z.B. die Stereotypen in Perry Rhodan), wobei ich zugeben muss, dass dies für die Hauptpersonen Maddrax und Aruula nicht uneingeschränkt gilt, spannende Stories mit genialen und witzigen Ideen und oftmals unerwarteten Wendungen bieten ein echtes Lesevergnügen.
Es gibt wenig Hefte bei denen ich nicht so begeistert war, dass ich sie nicht auf einen Rutsch durchlesen wollte. Die Serie ist eine Mischung aus Fantasy, Horror und Scienc-Fiction, wobei im Laufe der Zeit bestimmte Elemente immer etwas stärker betont werden, das Ganze sich aber so ziemlich die Waage hält. Ich habe mal eine grobe Zusammenfassung von einem Fan (Lameth) aus einem anderen Forum angehängt, da ich die ziemlich gut finde. Und - auch wenn sich einiges auf den ersten Blick etwas hanebüchen anhört - in der Serie wird das meiste mehr oder weniger logisch erklärt.

Spoiler Spoiler

So sind zB die ganzen Mutationen und die Rückentwicklung der Menschen auf genetische Experimente und Manipulationen einer außerirdischen Rasse, den Daa'muren, die die Welt erobern wollen, dafür aber geeignete Wirtskörper brauchen (deshalb die Experimente), zurückzuführen



Zitat



Was ist MADDRAX?

Im Februar des Jahres 2012 kommt es zur globalen Katastrophe, als ein gewaltiger Komet auf dem asiatischen Kontinent einschlägt. Der gut acht Kilometer durchmessende Himmelskörper besitzt einen festen Kern und sendet eine starke Strahlung aus. "Christopher-Floyd" — so sein Name — läutet das Ende der menschlichen Zivilisation ein. China und ein Großteil von Russland werden völlig vernichtet, Europa und Nordafrika schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nordostamerika wird von der Druckwelle verwüstet, die um den Erdball läuft, der Nordwesten von einer Flutwelle. Etwas besser sieht es in Südamerika, Südafrika und Australien aus. Explodierende Atomkraftwerke und Waffensysteme setzen radioaktive Strahlung frei.

Natürlich gibt es Überlebende, doch sie zählen nur nach Hunderttausenden. Durch den aufgewirbelten Staub, der die Erde wie einen Mantel umgibt, beginnt ein atomarer Winter; der Kampf ums nackte Überleben lässt keine Zeit für Wiederaufbau. Besser überstanden haben die Katastrophe die wahren Beherrscher der Erde: die Ratten und Insekten (die meisten verkraften sogar Radioaktivität!). Ihre Population wächst ins Unermessliche und bringt interessante Mutationen hervor.

Die Eiszeit dauert gut 450 Jahre; danach ist auch die Strahlung auf ein erträgliches Maß zurückgegangen. Die Pole haben sich verschoben (der neue Nordpol liegt jetzt beim kanadischen Edmonton), die Erdkruste hat sich neu gestaltet, die gewaltigen Gletscher, welche die nördliche Hemisphäre bedeckten, ziehen sich allmählich zurück. Die Menschheit hat überlebt, ist aber in ein bronzezeitliches Stadium zurückgefallen. Domestizierte Rieseninsekten dienen zum Reiten, Rinder-Mutationen als Hauptnahrung, rattenartige Säugetiere, die Taratzen sind zu den erbitterten Gegnern geworden.

Der Held der Serie, Commander Matthew "Matt" Drax, übersteht die Katastrophe auf recht ungewöhnliche Weise: Er ist einer der Piloten einer Dreier-Staffel von Düsenjägern, die in der Stratosphäre sind, um die Auswirkungen eines Raketenbeschusses auf den kosmischen Brocken zu beobachten. Doch auch diese letzte Maßnahme zeigt keine Wirkung bis auf die, dass sich zusätzlich unzählige Kometensplitter über die Erde verteilen. Der Einschlag des Himmelskörpers löst eine gigantische Druckwelle aus und verzerrt das Raum-Zeit-Gefüge. Die Jets geraten in diese Verzerrung — und finden sich von einer Sekunde zur anderen in einer fernen Zukunft des Jahres 2516 wieder.

Matt Drax und sein Kopilot, Professor Dr. Jacob Smythe von der Astronomischen Abteilung der Air Force wissen nicht, wie ihnen geschieht, zumal das Flugzeug irreparabel beschädigt ist und abstürzt. Smythe, mit dem Matt nichts als Ärger hat, löst seinen Schleudersitz aus; Matts Sitz aber funktioniert nicht und so bringt er die Maschine in einer spektakulären Notlandung über den südlichen Alpen herunter. Der Jet bohrt sich ins Eis, Matthew Drax überlebt schwer verletzt.

Dass er gerettet wird, verdankt er einem Nomadenstamm, der den Absturz beobachtet hat und als himmlisches Zeichen interpretiert. Nach eintägiger Suche entdecken die Wilden die Überreste des Jets — und den fast erfrorenen Matt Drax darin. Leider sind auch schon einige mutierte Taratzen auf ihn aufmerksam geworden und liefern sich mit den Nomaden einen heftigen Kampf. Natürlich vereinnahmt der Stamm den Fremden als "Gott aus dem Eis". Besonders eine der Kriegerinnen, Aruula , umsorgt Matt aufopferungsvoll.

Matthew Drax ist nicht schlecht überrascht, als er sich nach seinem Erwachen in einer drastisch veränderten Welt wiederfindet. Er benötigt einige Zeit, um über den (Kultur-)Schock hinwegzukommen. Später lernt Matt Bruchstücke der gestenreichen Sprache des "Wandernden Volkes" und erfährt aus ihren Legenden bruchstückhaft (und überzeichnet), was in etwa nach der Katastrophe geschehen ist. Im Gegenzug erlernt Aruula, die leicht telepathisch begabt ist, die englische Sprache für Matt und wird zu einer wichtigen Hilfe für ihn. Matthew freundet sich schnell mit der jungen Frau an; später wird sogar Liebe daraus.

Die Neo-Barbaren nennen ihn Maddrax — eine Verballhornung seines richtigen Namens "Matt Drax", den er bei der ersten Begegnung mit schwerer Zunge undeutlich ausgesprochen hat.

Schon bald merkt Matt, dass er nicht mehr auf "seiner" alten Erde ist: Außer den zahlreichen Mutationen, die auch humanoide Kreaturen mit werwolf- und vampirähnlichen Eigenschaften und mörderische Pflanzen beinhalten, ist die Erde selbst ein sprudelnder Quell höchster Gefahren, denn die Erdkruste ist noch immer nicht gänzlich zur Ruhe gekommen. Einige Menschen haben durch Mutation Fähigkeiten entwickelt, welche wir als Telepathie und Telekinese identifizieren würden, die für die Barbaren aber Magie sind.

Dass es sich trotzdem noch um die Erde handelt und keine fremde Welt, erkennt Matt an den Hinterlassenschaften der Zivilisation, die jahrhundertelang unter dem Eis begraben lagen und zum Teil noch einsatzfähig sind. Matt ist der Einzige, der das Wissen um die Funktion dieser "Antiquitäten" hat, und mit etwas Geschick kann er zum Beispiel Fahrzeuge wieder flottmachen oder sich mit modernen Waffen eindecken.

Professor Dr. Smythe hat ebenfalls überlebt und landet weit entfernt in einem Nest von mutierten Kleinsäugern. Als die Tierchen über ihn herfallen, verliert er den Verstand. Doch auch er wird noch gerettet, als eine Sippe von "Nosfera" (Mutanten, deren rote Blutkörperchen sich so schnell abbauen, dass sie Nachschub in Form von frischem Blut brauchen) ihn findet. Noch skrupelloser als zuvor macht er sich daran, seine Macht auszubauen, die er aus seinen wissenschaftlichen Kenntnissen bezieht. Als Matt im Laufe der Serie auf ihn stößt, ist der Konflikt vorprogrammiert.

Aber es gibt auch noch weitere Überlebende — die Besatzungen der zwei anderen Jets. Matt weiß nicht, wo sie niedergegangen sind, doch er hofft, früher oder später auf sie zu stoßen. Die Suche nach ihnen bestimmt sein Handeln in den ersten Monaten.

Doch es gibt nicht nur Barbaren auf dieser neuen postapokalyptischen Erde! In einigen der größten Bunker haben technisierte Menschen (sozusagen die Erben des 21. Jahrhunderts) in sogenannten "Communities" tief unter der Erde überlebt. Sie haben fünfhundert Jahre Evolution hinter sich und eine Menge erreicht. Da sie aber für etwa zwanzig Generationen unterirdisch leben mussten, haben sie sich zu anfälligen und oft albinoiden Menschen entwickelt, die quasi Gefangene in ihren goldenen Käfigen sind. Expeditionen auf der Oberfläche, wie sie von Zeit zu Zeit mit sogenannten EWATs (Earth-Water-Air-Tanks) gewagt werden, beinhalten ein enormes Risiko. Und: Existiert die Internationale Raumstation ISS noch? Die Besatzung sollte längst tot sein, aber ist die Station noch im Orbit?



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Donnerstag, 10. Dezember 2009, 09:39

Zitat


Die Hauptpersonen

Matthew Drax ist Pilot der US Air Force im Rang eines Commander. 32 Jahre alt, kurzes blondes Haar, blaugrüne Augen, 1,85 m groß, besitzt eine schlanke, durchtrainierte Figur. Er hat ein Talent für Sprachen (spricht recht gut Deutsch und leidlich Französisch). Seine eiserne Konstitution und sein unbändiger Überlebenswille lassen ihn bei Gefahr über sich hinaus wachsen. Er trägt eine olivgrüne Militäruniform. Sein Lebenslauf:

Geboren 26. Januar, 1980 in Riverside, USA (sein Vater, Jahrgang 1952, ist ebenfalls Pilot der Air Force, nimmt seinen Abschied im Range eines Captains und fliegt von 1992 bis zur Pensionierung 2008 Passierflugzeuge für die "North West Airlines"; Mutter: Immobilienmaklerin. Matt ist Einzelkind)

1998 — Highschool-Abschluss

1998 bis 2000 — Columbia University, New York City, Europäische Geschichte, Deutsch, Französisch im Nebenfach

2000 bis 2004 — Military Academy in Westpoint

2001 — Heirat mit Elizabeth "Liz" Harper. Liz hat Kunst studiert, ist Fotografin und arbeitet für das California Museum of Photography (im Sommer 2011 entschließt sie sich zur Trennung von Matt).

2004 und 2005 — Stationierung auf der Andrew Air Force Base bei Washington, DC (während der Religionskriege)

2006 — Stationierung im neuen Luftwaffenstützpunkt Berlin Köpenick

2007 — Beförderung zum Commander, Dienstnummer MD-1980-0106-C23. Der Geschwaderkommandeur heißt Richard Bellman und ist Major.

Aruula ist eine auf den ersten Blick barbarische Kriegerin; wenn man sich aber die verfilzten Haare und Rattenfelldessous wegdenkt, ist sie sogar ausgesprochen hübsch. Aruula ist ca. 24, 1,78 m groß und hat blauschwarzes schulterlanges Haar und braune Augen. Über ihren rechten Schenkel verläuft eine Narbe. Drax bringt ihr seine Sprache bei, sodass sie ihm bald eine große Hilfe ist. Es erweist sich, dass Aruula telepathisch begabt ist und deshalb Matts Sprache relativ zügig lernt. Auch bei der Begegnung mit vernunftbegabten Wesen ist ihr diese Fähigkeit eine große Hilfe. Sie weiß instinktiv, was der andere will (und manchmal auch, ob er die Wahrheit sagt). Aruula gehörte ursprünglich dem "Volk der dreizehn Inseln" an, wurde aber als Kind von den Nomaden verschleppt.

Professor Dr. Jacob Smythe, der Leiter der Astronomic Devision der US Air Force (ADUSAF), Professor der Astrophysik und Doktor der Medizin, ist ein eher unauffälliger Mann Anfang 40. Knochiges Gesicht mit einer kleinen stumpfen Nase, blondes Haar mit Pferdeschwanz, im Zenit schon schütter, Brillenträger, unnatürlich große blaue Augen. Exophtalmus wegen Schilddrüsenüberfunktion. Er ist geltungssüchtig und neigt zu Unbeherrschtheit. Mit Matt lag Smythe im Clinch, seit sie sich das erste Mal trafen. Smythes Schicksal ist ungewiss, seit er sich in eine Monstergrube stürzte.

Rulfan ist der Sohn eines Bunkermenschen und einer Frau aus dem "Volk der dreizehn Inseln", dem auch Aruula entstammt. Er ist ein etwa 50-jähriger Albino, der Matt noch um einen halben Kopf überragt, hat schneeweiße Haut, hellgraue lange Haare, rote Augen, trägt einen Ohrring und Lederzeug, bedient sich einer Laserwaffe und wird von einem mutierten Wolf begleitet. Aufgrund seiner Herkunft hat Rulfan ungewöhnliche technische Kenntnisse, verbirgt sein Wissen aber von Anderen.

Die Piloten der Staffel:

1. Jet: Commander Matthew "Matt" Drax / Prof. Dr. Jakob Smythe

2. Jet: Captain Irvin Chester / Lieutenant Hank Williams

3. Jet: Lieutenant Jennifer "Jenny" Jensen / Prof. David "Dave" McKenzie

Cpt. Irvin Chester: Afro-Amerikaner, groß, muskulös, wird von seinen Kumpels "Big Boy" gerufen, manchmal auch "Big Black Boy" oder kurz: "B.B."

Lt. Hank Williams: Texaner, Typ junger Draufgänger, der keiner Klopperei aus dem Wege geht, trotzdem ein netter Bursche. "Folklore-Amerikaner", der jedem Ami-Klischee entspricht. Auf den Namen Hank wurde er getauft, weil sein Daddy ein Hank-Williams-Fan ist. Sein Spitzname ist "Redneck".

Lt. Jennifer Jensen: Kanadierin, blond (trägt meist einen Pferdeschwanz), zierlich, von ihren Kameraden "Canucklehead" genannt (Spitzname in den USA für Kanadier). Gesundheitsbewusst; versucht ständig andere von einer besseren Ernährung zu überzeugen.

Professor David McKenzie: Astrophysiker; groß, schlaksig, nervös zwinkernder Brillenträger. Kommt nach Jennys Beobachtung beim Angriff einer degenerierten Männerhorde in Berlin ums Leben.

Die Bevölkerung lebt in verschiedenen Entwicklungsstadien. Weit verbreitet ist das hyperboreanische Zeitalter (etwas nach der Eisenzeit), es gibt aber auch — vor allem bei Mutanten — höhere Stufen. Die "Technos" aus den unzerstörten Bunkern schließlich bilden nach 500 Jahren relativ ungestörter Weiterentwicklung die Cremé der menschlichen Rasse, sind aber im Freien ohne Schutzanzüge kaum lebensfähig. Religionsgemeinschaften verehren meist böse Götter, passend zu den Gefahren ringsum, oder die Sonne als Lebensspenderin. Auf verschiedenen Kontinenten passt sich die Evolution der Zerstörung an. Am besten sieht es noch in Australien und Südamerika aus; hier dürfte der Entwicklungsstand etwa beim späten Mittelalter liegen. Eine ernste Bedrohung kommt aus Noorweje: die Nordmänner, die sich selbst "Disuuslachter" (Götterschlächter) nennen. Sie führen brutale Eroberungszüge, um an neue Waffen zu gelangen, besonders gegen die Technos.

Götter und Dämonen spielen bei der Bevölkerung eine große Rolle. Es gibt Hunderte von Religionen, meist dunkle und unheilvolle, aber auch Sonnenanbeter. Für die Menschen in Europa der Hauptgott Wudan der Allmächtige und Allgewaltige. Er gebietet über ein Heer von Göttern, von denen er manche hin und wieder auf die Erde sendet. Sein Gegenspieler ist Orguudoo , der "Dämon der finsteren Tiefe", oder "Schwarzer Dämon der Tiefe".

Die Monster rekrutieren sich hauptsächlich aus dem Viehzeug, das dank Resistenz und Population einen Kometeneinschlag am ehesten überstehen würde. 70% sind Insekten aller Couleur, manche klein und brandgefährlich, manche riesenhaft und nicht minder gefährlich. Säugetiere sind rar; am häufigsten trifft man noch auf Nachkömmlinge von Ratten und Karnickeln. Kaum verändert haben sich die Vögel, von denen überraschend viele überlebt haben; einige haben sich zu saurierartigen Reptilien zurück entwickelt. Das Horror-Ambiente geht aber auch von menschenähnlichen Kreaturen aus, Nachfahren von Strahlenopfern, die vom Tod vergessen wurden, darunter behaarte "Werwölfe", blutsaufende "Vampire" und wurmbefallene "Zombies".


Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall, die ersten 40 Hefte gibts mittlerweile auch als Taschenbücher bei Romantruhe bzw. die ersten 3 auch als Hörbuch.

Weitere Infos findet mann unter
http://www.maddrax.de
Maddraxikon
Zauberspiegel

Aktuell ist gerade Band 258 "Chronik des Verderbens" erschienen.


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Freitag, 11. Dezember 2009, 10:46

Es gibt übrigens auch ein Rollenspiel zu Maddrax.

Allerdings habe ich mir das noch nicht näher angeschaut, ist aber ganz interessant, weil man da auch noch einige Details zur Serie selbst erfährt.


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McClane

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Freitag, 11. Dezember 2009, 13:35

Das Cover erinnert leicht in entferntester Weise an das DoD Cover^^
Dick Laurent ist tot!

5

Freitag, 11. Dezember 2009, 20:51

Zitat

Original von McClane
Das Cover erinnert leicht in entferntester Weise an das DoD Cover^^


Jo, stimmt, hat Ähnlichkeit^^


Schatten
"Always dream and shoot higher than you know you can do. Don't bother just to be better than your contemporaries or predecessors. Try to be better than yourself."
William Cuthbert Faulkner

"My definition of good literature is that which can be read by an educated reader, and reread with increased pleasure."
Gene Wolfe

6

Dienstag, 29. Dezember 2009, 16:58

Gibt es hier eigentlich Leute, die schon mal einen Maddrax-Roman in der Hand hatten?


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McClane

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Dienstag, 29. Dezember 2009, 17:37

Nope noch nie^^ glaub auch ned, dass ich das in meinem Umkreis jemals finden werde^^

Aber ich habs schonmal gehört, der Name war mir nicht fremd^^
Dick Laurent ist tot!

Elster

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8

Montag, 25. Januar 2010, 15:01

Mein Vater ist begiesterter Maddrax und Perry Rhodan Leser :D
PR fand ich früher auch spitze, fehlt mir jetzt einfach die Zeit zu. Vleicht werd ich nach diesem Thread Maddrax aber doch mal ne Chance geben!
...
He was of the Old Guard,
commanding the honed edge
of Empire's fury,
and so in stepping down
but not away
he remained the remembrance
before her eyes, the curse
of conscience she would not stand.
...

9

Donnerstag, 4. Februar 2010, 12:54

An PR hab ich mich auch mal versucht. Mehrmals sogar. Und bin immer nach wenigen Heften ausgestiegen. So richtig spannend fand ich es nie, der Hintergrund und das Universum sind interessant, die Handlung leider nicht. Die ist meiner Meinung nach einfach meist zu steril und die Charaktere sind ziemlich blass.
Beides Dinge, die ich bei Maddrax so nicht vorgefunden habe.


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10

Freitag, 15. Juli 2011, 15:06

Zitat

Gibt es hier eigentlich Leute, die schon mal einen Maddrax-Roman in der Hand hatten?

Zitat

Gibt es hier eigentlich Leute, die schon mal einen Maddrax-Roman in der Hand hatten?
Hab mal die Reihe als Hörbuch angefangen..Bin aber nicht sonderlich weit gekommen. Gibt's die DInger auch als gebundene Ausgaben? So als Zusammfassung der Heftchen? Interessieren würden mich die schon ^^

11

Freitag, 15. Juli 2011, 15:49

Ja, die gibt es, allerdings sind die Bände 1-7, die noch von BASTEI verlegt worden sind, recht schwer zu bekommen, da sie nicht mehr aufgelegt werden. Das wären dann die Heftromane 1-35.
Ansonsten erscheinen die mittlerweile bei www.romantruhe.de. Aktuell ist TB21 "Die Geschöpfe der Fremden", das die Hefte 76-78 enthält.

Übrigens erscheint am Dienstag (19.7.11) Band 300 "Unter Mutanten", sicher für den Interessierten ein guter Einstiegsroman, da gerade im letzten Band doch einige Schnitte vorgenommen worden sind. Einsteigen lohnt sich. ;)

Nähere Infos zur Serie findet man auch im Maddraxikon.


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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sed'aran« (15. Juli 2011, 16:01)


12

Freitag, 15. Juli 2011, 16:04

Meinst du mit Band 1 Die dunkle Zukunft der Erde vom Bastei Verlag?

13

Freitag, 15. Juli 2011, 16:23

Genau, da sind die Bände 1-5 drin.
Das Buch habe ich mir irgendwann mal besorgt, nur um es dann rumliegen zu lassen. Als ich dann aber damit angefangen habe, war ich nicht mehr davon loszukriegen. Ich habe mir dann alle Hefte besorgt (ebay, romantruhe) und habe innerhalb von 2 Jahren aufgeholt.
Der Anfang ist allerdings ein wenig trashig, aber trotzdem genial.


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14

Freitag, 15. Juli 2011, 16:44

War grade auf Maddraxikon, und sofort viel mir Folgender auf:

Mr. Black ist der Klon von Arnold Schwarzenegger, Sonderbeauftragter für Sicherheitsfragen von Ramenki, Zaritsch von Moska, Hoher Richter von Waashton und der Gründer und Anführer der Running Men.

:kaputt: Meintest du das mit trashig oder geht das noch extremer?
Hach, schade, dass ich das nicht mehr nachholen kann...
Dick Laurent ist tot!

15

Freitag, 15. Juli 2011, 17:16

Genau das mein ich mit trashig. :D

Wobei zu Beginn ist er nur Arni-Klon, der in der Serie 2012 US-Präsident war, und Gründer der Running-Men. Der Rest entwickelt sich im Serienverlauf.
Black ist eine aus meiner Sicht sehr gelungene Figur der Serie. Momentan ist er eigentlich gar nichts mehr von alledem - naja, außer Arnie-Klon und Rebellengründer.
Aber die Running-Men gibts nicht mehr und ob er noch Hoher Richter ist, weiß man nicht - lang nix mehr von Waashton gehört, leider. :D:D:D

Aber geht auch noch extremer: US(jetzt Weltrat)-General, der sich in das Präsidentenamt putscht, eine Cyberarmee gegen Außerirdische führt, zu einem fast unzerstörbaren Hybrid-Tentakelwesen und im Kampf gegen ein uraltes Monster aus Atlantis zusammen mit diesem sein Ende findet. Es wird vermutet (zumindest von mir), dass sein Bewußtsein nun in einem Speicherkristall, der in Aruulas Schwert eingelassen ist, befindet, zusammen mit dem Speicherinhalt eines kybernetischen Menschen, der bei einer Atombombenexplosion ums Leben kam. So alles im Laufe der Serie passiert - das mein ich mit trashig. :D:D:D

Aber genial und stellenweise sogar recht anspruchsvoll erzählt!


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16

Freitag, 15. Juli 2011, 17:22

:lachtot: Davon wär ich sicherlich auch nicht abgeneigt...ich schau ja auch Asylum-Filme, und trashiger gehts ja kaum...
Trash mit Anspruch, wär vielleicht das Richtige für Zwischendurch...aber auf Amazon, wie Romantruhe gibts da anscheinend einige Bände nicht mehr...vielleicht wirds ja irgendwann nochmal aufgelegt, dann bin ich zu Stelle^^
Dick Laurent ist tot!

17

Freitag, 15. Juli 2011, 17:27

Also wie gesagt, ich glaub die 300, die nächsten Dienstag erscheint, ist optimal zum Reinschnuppern.


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Dienstag, 19. Juli 2011, 09:22

Übrigens gibt es hier eine sehr gute Zusammenfassung der Serie von einer Maddrax-Kennerin mit Insiderwissen. Auch ihre Kommentare sind meiner Meinung nach sehr treffend.


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Dienstag, 19. Juli 2011, 11:07

Kann es sein, dass der Kerl auf dem Cover aussieht wie Richard Dean Anderson? :D
Dick Laurent ist tot!

20

Donnerstag, 21. Juli 2011, 12:39

Gut erkannt, McGyver ist die Vorlage, was das Aussehen von Maddrax betrifft.
Am Anfang der Serie gab es auch einen Running Gag, in dem Matt immer mal wieder die Serie McGyver erwähnte, wenn er gerade mal wieder was gebastelt hatte. Aruula (für die stand wohl ein italienisches Sexsternchen Pate :) ) hat daraufhin öfters mal zum Gott McGyver gebetet. :D


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