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Dienstag, 20. März 2012, 16:00

Preisgestaltung

Wie findet ihr die Preisgestaltung bei der deutschen Ausgabe?

Ich finde 12 bis 13 Euro sind für ein Taschenbuch ziemlich viel! Vermutlich schreckt dies sogar viele potenzielle Leser ab , die Fantasy auch für 9.99 bekommen können. Klar ist das dann oft eine andere Liga .. das weiß der Erstleser allerdings nicht.
Meiner Meinung nach würde ein günstigerer Preis zu mehr Lesern führen. Mehr Leser = mehr Umsatz = mehr Gewinn (was der Verlag ja schließlich mit dem Vertrieb beabsichtigt).

Gut .. wo bekommt man schon so gute Unterhaltung für nur 12 Euro .. :) .. aber mehr Leser würden der Reihe doch sicherlich gut tun. Weiß jemand was näheres zu den Verkaufszahlen der deutschen und/oder englischen Ausgabe?

2

Samstag, 24. März 2012, 13:23

Hm, vielleicht bin ich die Preise schon zu sehr gewöhnt, aber ich finde ca. 13€ für 500 und mehr Seiten Taschenbuch noch akzeptabel. Gerade wo ich diese Woche auch Taschenbücher mit 400 Seiten für knappe 20€ im Buchladen gesehen hab... :neenee:

Klar wären ein paar Euro weniger im Preis und mehr Leser schön, doch ob die sich von 2 oder 3 Euro weniger zum kaufen animieren lassen, bei der riesigen Gesamtauswahl? Wenn mich die Geschichte beim reinlesen nicht reizt ist mir der Preis egal.

Und zu den Verkaufszahlen...ich hab gelesen, dass sich die Bücher in Europa besser verkaufen als in Nordamerika, konkreteres weiß ich leider nicht :rolleyes:

Quack
In den vier Teilen der Erde gibt es viele, die fähig sind, Bücher zu schreiben, viele, die fähig sind, Heere anzuführen, und auch viele, die fähig sind, Königreiche und Kaiserreiche zu regieren; aber wenige gibt es, die ein Hotel führen können.

-Omar Khayyam

"Auf meinem Weg von hier nach da, traf ich einen Mann, der gar nicht war.
Heute war er wieder nicht dort, ich wünschte mir, er ginge fort."

-"Identität"

3

Samstag, 24. März 2012, 14:54

Ich möchte auch noch zu bedenken geben, dass deutsche Taschenbücher qualitativ besser sind als z.B. englische oder amerikanische. Letztere sind zwar billiger, fallen im Gegensatz zu den deutschen aber oft nach einmal lesen fast auseinander, und Qualität hat nun mal ihren Preis.

Außerdem gilt zu bedenken, dass in Deutschland die Buchpreisbindung gilt, die man nicht einfach so umgehen kann.

Ansonsten stimme ich Gambl zu und bezweifle ebenfalls, dass 2 oder 3 Euro wirklich einen Unterschied machen bei der Entscheidung, ein Buch zu kaufen oder nicht, erst recht nicht bei Leuten, die sowas eigentlich nicht lesen. Viele Bestseller haben weniger Seiten und kosten mehr und werden trotzdem gekauft.

Meiner Meinung nach wären vernünftige Cover [wobei, mitlerweile geht es ja, ich denke da nur mit Schrecken an die ersten deutschen Cover...] und besser Platzierung im Buchhandel verkaufsfördernder als ein niedrigerer Preis.


Schatten
"Always dream and shoot higher than you know you can do. Don't bother just to be better than your contemporaries or predecessors. Try to be better than yourself."
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"My definition of good literature is that which can be read by an educated reader, and reread with increased pleasure."
Gene Wolfe

Lostara Yil

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4

Sonntag, 25. März 2012, 17:50

Hm, bei einer erstmaligen Entscheidung oder jemandem, der eh knapp bei Kasse ist, spielt der Preis sicher schon auch eine Rolle.
Zu bedenken ist, dass selbst die Taschenbücher richtige Wälzer sind und das ihre an Material brauchen - nicht nur Papier, sondern auch all die Leute, die korrigieren...probelesen... nochmal korrigieren usw.
Wer nun nicht auf dem Buch im Regal besteht, kann sich das aber auch zB als Kindle-Ebook für knapp einen Fünfer holen.
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5

Montag, 26. März 2012, 00:30

Hm, bei einer erstmaligen Entscheidung oder jemandem, der eh knapp bei Kasse ist, spielt der Preis sicher schon auch eine Rolle.


Bestimmt, aber bei 2 bis 3 Euro ist der Unterschied nun wirklich nicht so groß. Und darauf kommt es letztlich an, denn kaum jemand, der im Buchladen steht und sich überlegt, ob er ein Buch kaufen soll oder nicht, denkt an die Herstellungskosten.

Außerdem, mittlerweile sind auch Taschenbücher, wie Gambl schon sagte, teilweise so teuer, dass 13 Euro echt ein Schnäppchen ist *seufz*


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Lostara Yil

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6

Montag, 26. März 2012, 18:11

Ich versuch vor allem deswegen nicht ständig welche zu kaufen, weil sie auch meinen Platz auffressen... was sich da im Lauf der Jahre ansammelt...
und ich musste schon welche liegenlassen im Buchhandel weil ich die 15 Mücken nicht mehr da hatte ^^
Mei, wir sind halt im Land der Buchpreisbindung. Weiß irgendwer, woran sich das orientiert? Das hätt ich mal zu gern gewusst.
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7

Dienstag, 27. März 2012, 15:48

Den Preis legen die Verlage nach ihrem Ermessen fest. Und der ist dann für alle Händler verbindlich.


Ich habe mir jetzt Night of Knives gekauft (mein erstes Englisches Taschenbuch). Der Qualitätsunterschied ist wirklich enorm .. :)
Ich bin/war Preise von 9-10 Euro gewohnt (zb. Bücher von Rebecca Gable) daher erscheinen mir 12 Euro schon teuer, wenn auch nicht überteuert.

Lostara Yil

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8

Samstag, 31. März 2012, 10:22

Mhm, also die Verlage... ich hatte gehofft, es gäbe ne Richtlinie, was ein Buch mit x Seiten/Wörtern/whatever kosten darf, aber war ja klar :>
Die würden es wohl begründen mit höheren Produktionskosten im Inland.. wobei ich das auch nicht so glaube.
Mei, zum Schluss hat wenigstens einer profitiert *sigh*
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