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McClane

Dem Genitiv sein Tod

  • »McClane« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 187

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1

Montag, 11. November 2013, 20:46

McClane ist durch...(und durch enttäuscht)

Phuuuu, ja. Hat echt lange gedauert für ein Malazan-Buch dieser Größe. Ich sag's gleich vorneweg. B&B hat mir nicht gefallen.

Das Schlimme ist aber, ich kann nicht mal den Finger genau auf die Wunde legen und sagen kann, genau das ist es, was mir nicht gefallen hat. Hab von Anfang an richtige Schwierigkeiten gehabt ins Buch/die Geschichte rein zu kommen. Ganz anders wie bisher, wo ich den Anfang bei ICE vom gesamten Buch quasi am besten fand. Hier hatte ich richtig Probleme weiter zu lesen. Im Prinzip durch die Kapitel gequält muss ich schon fast sagen und mir ist immer öfter aufgefallen, dass ich vieles einfach quer gelesen habe, bzw. ich mich nicht wirklich ein komplettes Kapitel 100% in die Geschichte hineinversetzen konnte.

Ich weiß nicht woran es lag. Das Dschungel-Setting ist eigentlich interessant und ich les gerne Fantasy in dieser Umgebung. Gibt für meinen Geschmack auch zu wenig, zumindest kenn ich nicht viel. Black Company z.B. kurze Zeit, das hat mir gut gefallen, aber hier bin ich irgendwie nicht richtig damit in Einklang gekommen.

Zweiter Punkt der mir aufgefallen ist: Sämtliche neuen Charaktere, mit Ausnahme von Murk und Sour waren mir vollkommen egal. Selbst der Hausmeister des Malaz Deadhouse hatte für mich mehr Charisma und Ausstrahlung als die neuen Protagonisten von Jacuruku (selbst der Strang mit dem Warleader

Spoiler Spoiler

Kallor
haben nicht wirklich Interesse wecken können. Saeng, Hanu...Pon-Lor, Jatal und wie sie alle hießen waren für mich eher gesichtslos und nicht geeignet als Leadfiguren ihrer Kapitel...mag ich der Einzige sein, keine Ahnung, aber mir war recht egal wo deren Strang endet. Als dann der Dschungel stellenweise nur noch als Checkliste für verschiedene Arten sich mit irgendwas zu infizieren und zu sterben abglitt wars mir endgültig schnuppe...

Prinzipiell hab ich an den hier und da aufkommen Lichtblicken festgehalten, an Szenen die mich wieder in das Malazan-Feeling versetzten, ob nun der Cameo Älterer, wie Jüngerer Götter, die ein, zwei Flashbacks der Crimson Guard, die ich sehr sehr interessant fand oder Gothos und sein Nacht (hab jetzt hier bewusst Osserc nicht genannt, da er zwar Hauptbestandteil dieser Szenen war, aber sicher nicht zu meiner Freude, sie zu lesen, beigetragen hat).

Zwischenzeitlich konnte ICE seine Stärke im Horrorbereich wieder ausspielen, aber dieses mal hat sie nicht ganz so stark gewirkt wie sonst. Wahrscheinlich aus dem unklaren Grund, warum ich einfach nicht ins Geschehen eintauchen konnte.

Die Schnitzeljagd mir Skinner und Konsorten war ok, aber mehr auch nicht. Wäre sie in kleinerem Umfang enthalten gewesen, wäre es auch ok gewesen...Ein Teil von dieser Auflösung bringt mich dann schon zum nächsten Punkt und zwar:

B&B fühlt sich eher an wie ein Übergangsbuch. Die Geschehnisse auf Jacuruku (mit seinen Natives) eher uninteressant und nur dienlich zum Setting für verschiedene Rahmenhandlungen, die viel kürzer hätten abgearbeitet werden können und erst im nächsten (den nächsten?) Bänden wieder aufgegriffen und evtl. beendet wird.

Spoiler Spoiler

Nur die Sache mit Osserc im Epilog (ein Wiedersehen mit der ominösen Locations aus RotCG glaub ich) lässt mich stutzen in wie weit ICE das im nächsten Buch sinnvoll aufgreifen könnte, oder ob das schon als vager Abschluss eines sehr kleinen Punkts der Malazan-Geschichte darstellt.


Anyway...kleine Nebenhandlugnen waren dieses Mal für mich echt der einzige Grund (mit der Tatsache, dass es Bestandteil des Malazan-Universums ist) das Buch überhaupt fertig zu lesen, womit ich unter keinen Umständen gerechnet hätte. Also der Abschluss meines Malazan-Reads endet auf dem Tiefpunkt, und das nachdem ich dachte mit OST geht die Sache aufwärts...hmm...naja die Vorfreude auf Assail wurde jedoch nicht getrübt und ist immernoch immens, aber bis dahin dauerts noch eine ganze Weile und das Kapitel Wu ist erstmal beendet...

Enttäuschende 3/10 Punkte
Dick Laurent ist tot!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »McClane« (11. November 2013, 21:19)


2

Dienstag, 12. November 2013, 09:58

Interessant. Ich fand das Buch jetzt nicht soviel schwächer als andere ICE Bücher. Wie immer hat er halt zuviele Plots und Sub-Plots in das Buch gepackt und der Witz bekannte Charaktere mit anderen Namen auftreten zu lassen zündet immernoch nicht und OST oder RotCG sind sicher etwas stärker, aber auf ähnlichem Niveau wie Stonewielder fand ich das Buch schon.
We rode on the winds of the rising storm,
we ran to the sounds of the thunder.
We danced among the lightning bolts,
and tore the world asunder.

Liossercal

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3

Dienstag, 12. November 2013, 10:07

Ich stimme da eher McClane zu. Für mich war B&B mit Abstand das schlechteste Buch von ICE.
Kaum eine der Storylines hat es wirklich geschafft, mich zu interessieren, vor allem diese Dschungelwanderung.
Das einzig nette waren für mich eigentlich die eingestreuten Hintergrundinformationen...
"Like Anomander Rake, Osric was more dragon than anything else. They were kin in blood, if not in personality." HoC

"There were clouds closed fast round the moon. And one bye one, gardens died." tBh


Anomandaris

First Son of Mother Dark

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Montag, 18. November 2013, 21:21

Jup, muss mich McClane anschliessen. Also im Verdikt. Hab die einzelnen Posten jetzt nicht abgeklappert. Aber mir gefiel das Buch auch über die meiste Zeit nicht. Ich fand schon das Setting langweilig. Aber gut, Dschungel war noch nie mein Steckenpferd.

Mit Abstand der schlechteste Band zu Malazan aber auch wirklich mit Abstand der schlechteste ICE. Ich bin ja normalerweise eher ein Fan von Ian, aber B&B war für mich wirklich auch enttäuschend.
Mane of Chaos. Anomandaris. Lord of the Tiste Andii, who has looked down on a hundred thousand winters, who has tasted the blood of dragons, who leads the last of his kind, seated in the Throne of Sorrow and a kingdom tragic and fey.
Mod-Stimme ist rot :yoda:



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