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maschine

Moderator Admini Gratia

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21

Mittwoch, 9. August 2006, 18:33

Vielleicht hast du bisher auch einfach noch nicht die richtigen SF Bücher gefunden ;)
Du kannst es ja mal mit Frank Herberts Dune oder Asimovs Foundation versuchen, die, wie Frenchfries schon sagte, ziemlich episch sind. Dune ist sogar schon fast mehr Fantasy als SF *g*
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22

Mittwoch, 9. August 2006, 19:07

Das mag natürlich sein. Ich hab' bisher (und das sag ich jetzt, weil ich deine Bücherliste gelesen habe) unter anderem die Lensmen gelesen und war davon doch sehr gelangweilt. Es wurde irgendwie auch nicht besser.
Das Dune ein Klassiker ist, der sich bestimmt lohnt, glaube ich allerdings gerne. Da hab' ich bisher nur die PC-Spiele gespielt.
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maschine

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23

Mittwoch, 9. August 2006, 20:18

Ok, die Lensmen hatte ich gelesen als ich in der 3. Klasse war, da nahm ich das noch nicht so genau *g*

Das interessante an Dune ist halt, dass es zwar in der Zukunft spielt aber sonst eigentlich kaum SciFi ist. Es gibt zwar ein wenig Technologie, aber Raumschiffe werden zB durch die Willenskraft der Navigatoren gesteuert, Paul und seine Fremen reiten auf riesigen Sandwürmern und benutzen als Waffe ihre Stimme.
Dazu kommen noch uralte Prophezeihungen und Pläne, wodurch die Welt sehr interessant wird und man auch das Alter spürt, wie bei HdR und Malazan :)
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24

Mittwoch, 9. August 2006, 21:06

SF, ja....
Eigentlich habe ich (nach Kinderbüchern) meine Leselust mit SF fortgesetzt.
Dazu kam, das mein älterer Bruder Perry Rhodan gelesen hat, da lag dies nicht in so weiter ferne. Und es gibt schon einige verdammt gute Autoren im Bereich SF, die mich fesseln konnten: Asimov, Herbert, Dick, Bradbury etc.. etc...

Aber nachdem ich eigentlich eine größere Pause im Lesen hatte (~5 Jahre), habe ich mich nur noch der Fantasy gewidmet. Von hin- und wieder einem Battletech Roman mal abgesehen. Ich würde sagen, es gibt in beiden Genres sehr sehr starke Autoren, aber auch viel Schrott. Da ich aber nicht ALLES lesen (Nebenbei auch immer noch mal einen historischen Roman oder einen "Häkel-"Krimi), beschränke ich mich größtenteils auf Fantasy. Da sind für mich auch die derzeit die Ideen und Autoren am besten (Martin, Bakker, Moers, Pratchett, Donaldson). Wenn ich einen 6er im Lotto hätte, und nicht mehr arbeiten müßte, würde ich wohl auch mehr SF lesen. :D

25

Mittwoch, 9. August 2006, 21:24

Zitat

Original von maschine
Dazu kommen noch uralte Prophezeihungen und Pläne, wodurch die Welt sehr interessant wird und man auch das Alter spürt, wie bei HdR und Malazan :)

Bis man die neuen Dune-Bücher bei Anderson und Brian Herbert gelesen hat. Die zerstören alles. Für die Verbrechen an Dune sollte Anderson auf den Scheiterhaufen und Brian Herbert in Gefängnis (und bei Brian Herbert bin ich auch nur so nachsichtig, weil er vorher gute Bücher geschrieben hat).

Zitat

Original von frenchfries
Fantasy gehört für mich nicht in den Sommer. Ich könnte nicht am Strand liegen und Erikson lesen.

Bei mir ist es irgendwie genau andersrum. Außerdem halte ich Star Wars mehr für Fantasy als SF und sehe keine Fantasy-Elemente in Asimovs Foundation oder Banks Kultur. Bei Hyperion, Flusswelt und teilweise auch Dune stimme ich dir aber zu. Über die Genrezugehörigkeit von Dune haben sich schon Generationen gestritten. Für mich ist Dune ein Paradebeispiel für das, was SF sein kann. Das nur wenige Seiten an Beschreibungen von Technologien "verschwendet" werden stört mich dabei nicht, sondern verstärkt meine Meinung noch.

Zitat

Original von TeichDragon
Da ich aber nicht ALLES lesen , beschränke ich mich größtenteils auf Fantasy. Da sind für mich auch die derzeit die Ideen und Autoren am besten (Martin, Bakker, Moers, Pratchett, Donaldson). Wenn ich einen 6er im Lotto hätte, und nicht mehr arbeiten müßte, würde ich wohl auch mehr SF lesen. :D

Donaldson und SF in einem Absatz? Das erinnert mich an Donalsons Amnion Zyklus. Solltest du mal lesen. Nicht, dass dir das nicht schon oft genug gesagt wurde aber da du es immer noch nicht gemacht hast: Les Donaldsons Amnion-Zyklus!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Axel« (9. August 2006, 21:29)


maschine

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26

Mittwoch, 9. August 2006, 21:33

Zitat

Original von Axel
Donaldson und SF in einem Absatz?

Und da sogar in einem Satz *g*
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27

Mittwoch, 9. August 2006, 21:39

Zitat

Original von maschine

Zitat

Original von Axel
Donaldson und SF in einem Absatz?

Und da sogar in einem Satz *g*

Ich darf das, schließlich hab ich schon die ersten zwei Bücher des Amnion Zyklus gelesen (für den Rest fühle ich mich schon seit einigen Monaten zu deprimiert).

frenchfries

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28

Mittwoch, 9. August 2006, 23:12

Zitat

Original von Axel

Zitat

Original von frenchfries
Fantasy gehört für mich nicht in den Sommer. Ich könnte nicht am Strand liegen und Erikson lesen.

Bei mir ist es irgendwie genau andersrum.

Das ist schon komisch.. :) Aber dann hörst Du nächstens wieder auf mit Fantasy lesen? So bis April..?

Zitat

Original von Axel
Außerdem halte ich Star Wars mehr für Fantasy als SF und sehe keine Fantasy-Elemente in Asimovs Foundation oder Banks Kultur. Bei Hyperion, Flusswelt und teilweise auch Dune stimme ich dir aber zu. Über die Genrezugehörigkeit von Dune haben sich schon Generationen gestritten. Für mich ist Dune ein Paradebeispiel für das, was SF sein kann. Das nur wenige Seiten an Beschreibungen von Technologien "verschwendet" werden stört mich dabei nicht, sondern verstärkt meine Meinung noch.

Sagen wir mal, Star Wars ist was eigenes, das meiner Meinung nach auch nur als Film funktioniert. Als reine Geschichte ist es zu platt. Von wegen Fantasy-touch: Es ist ja kein Zufall, dass Lucas sich stark an Tolkien und alten Mythen orientiert hat. Allerdings ist die Technik schon sehr dominant - schliesslich steht bei mir zuhause überall Star-Wars-Spielzeug rum, alles Raumschiffe... :D Die Parallelen zwischen Dune, Hyperion oder Kultur einerseits und Erikson oder GRRM andererseits sind nach meinem Befinden das Epische – riesige Zeiträume, Geschichtsbewusstsein, Prophezeiungen, Zeitenwenden, grosse Kriege, etc. – und das Politische: Intrigen, Kasten, korrupte Eliten, Revolutionen, etc. Darum gehört auch Foundation hier dazu: Das waren die ersten SF-Romane, die die Vorstellung eines riesigen Imperiums und seiner Entwicklung genau ausgeleuchtet haben. Lange vor Dune oder erst recht Star Wars.

Was allerdings die SF von der Fantasy unterscheidet, auch wenn Autoren wie Herbert oder auch Asimov da nicht viel Raum dran verschwenden, ist eine gewisse Verpflichtung zur wissenschaftlichen Erklärung. Magie oder Übersinnliches wird nicht wirklich akzeptiert. Da muss eine Erklärung her, und wenn auch nur pro Forma. Fantasy "darf"einfach Azath-Häuser oder von Quick Ben behandelte Artefakte ins Spiel bringen, SF muss was von Dimensionsbrüchen und Quantenphysik erzählen – auch wenn da wahrscheinlich dem einen oder anderen Physiker die Haare zu Berge stehen.

Das macht die Fantasy freier, fordert aber mehr Sorgfalt bei all den Dingen, um die sich gewisse SF-Autoren wie Asimov oder Clarke oft foutieren: glaubwürdige Charaktere, stimmige Gespräche, Tragik und Komik. Da steht dann dafür seitenweise was über Technik, Physik – oder was dem unwissenden Leser (mir eingeschlossen) als das verkauft wird. Die Folge ist, dass es viel schlechte Fantasy gibt, die im Unterschied zur SF nicht mal interessant ist – dass es dann umgekehrt wunderbare Fantasy gibt, an deren Charaktertiefe und Weisheit kaum ein SF-Autor herankommt. Ein gutes Beispiel kennen wir hier alle... :)
"Kallor said: 'I walked this land when the T'lan Imass were but children. I have commanded armies a hundred thousand strong. I have spread the fire of my wrath across entire continents, and sat upon tall thrones. Do you grasp the meaning of this?'
'Yes,' said Caladan Brood, 'you never learn.'"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frenchfries« (9. August 2006, 23:14)


29

Donnerstag, 10. August 2006, 00:38

Bei mir gibt es keine richtige Grenze, was SF-Fantasy-Zeiträume angeht. Das ganze ist ziemlich fließend.

Was die Technik in SW angeht: Man kann die ganze SW-Geschichte auf einen einzigen Planeten plazieren und es würde immer noch funktionieren. Versuch das ganze beim Kultur-Zyklus und du siehst, dass es nicht geht. Versuch es bei Dune und es funktioniert teilweise. Allein die Grundlage, auf der wir SF und Fantasy voneinander trennen unterscheidet sich.

Zitat

Das macht die Fantasy freier, fordert aber mehr Sorgfalt bei all den Dingen, um die sich gewisse SF-Autoren wie Asimov oder Clarke oft foutieren: glaubwürdige Charaktere, stimmige Gespräche, Tragik und Komik. Da steht dann dafür seitenweise was über Technik, Physik – oder was dem unwissenden Leser (mir eingeschlossen) als das verkauft wird. Die Folge ist, dass es viel schlechte Fantasy gibt, die im Unterschied zur SF nicht mal interessant ist – dass es dann umgekehrt wunderbare Fantasy gibt, an deren Charaktertiefe und Weisheit kaum ein SF-Autor herankommt. Ein gutes Beispiel kennen wir hier alle...

Ich versteh das jetzt so: Da bei der SF erklärungen für Phänomene geliefert werden müssen werden Charaktere, stimmige Gespräche, Tragik und Komik vernachlässigt.
Das sehe ich anders. Wenn man seinen Blick auf die breite Masse (den Bodensatz) von SF&F lenkt sieht man, dass beide Genres die gleichen Schwächen haben: unglaubwürdige/klischehafte Charaktere, dümmliche Gespräche, fehlende Tragik und Komik. Wenn man die Qualitätsleiter hinaufklettert sieht man, dass diese schwächen auf beiden Seiten abnehmen. Außerdem musst du beachten, dass Asimov und Clarke beide schon Klassiker sind und eher mit Tolkien und dessen Zeitgenossen verglichen werden können als mit SE, GRRM oder Bakker. Wenn du diese drei mit SF-Autoren vergleichen willst, musst du Autoren wie Banks oder Simmons nehmen. Doch selbst dann musst du bedenken, dass die erstem Kultur-Bücher mehr als 20 Jahre alt sind. Auch zu beachten ist, dass eben dieses Tribunal aus Erikson, Martin und Bakker stellvertretend für einen Quantensprung in der Fantasy stehen und somit weiter oberhalb der breiten Fantasymasse stehen als Banksüber der breiten SF-Masse. Das Fantasy-Genre befand sich seit HdR größtenteils im Stillstand, während sich die SF kontinuierlich weiterentwickelt hat (wobei der nächste Schritt überfällig ist).

frenchfries

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30

Donnerstag, 10. August 2006, 15:34

Ich stimm Dir eigentlich überall zu. Ohnehin unterhalten wir uns hier nur über die Spitzenwerke - und, ohne hier jemandem zu nahe treten zu wollen, Bücher zum Film (Star Trek, Star Wars) gehören für mich nicht wirklich dazu, auch wenn ich die entsprechenden Filme liebe. SF und Fantasy zeichnen sich ja beide dadurch aus, dass es riesige Mengen tiefsten Durchschnitt gibt.

Der SF-Quantensprung entsprechend GRRM, Erikson & Co., hab ich immer gedacht, seien Banks, Simmons & Co. gewesen. In neuerer Zeit wird Alistair Reynolds dazugerechnet. Hab ich noch nicht gelesen, aber mal den ersten Band gekauft. Kennst Du den? Ist das ein Quantensprung? Mir scheint, in beiden Genres geht man seit ein, zwei Jahrzehnten (bei der Fantasy vielleicht erst seit den 90ern) in Richtung Epik, in Richtung Komplexität - in Richtung Dramatis-personae-Listen, wenn Du verstehst, was ich meine... :)
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31

Donnerstag, 10. August 2006, 16:14

In der SF gab es bisher keinen wirklichen Quantensprung. Vielmehr gab es immer wieder neue Strömungen, die sich in der SF breit machten und die somit bereicherten. Diese Strömungen vermischten sich dann mit dem Altem und das ganze Genre entwickelt sich. Von Wells und Verne zu den Pulp-Geschichten in die Golden Age der SF (Asimov). Von dort in die New Wave (M. John Harrison, Ballard) zum Cyberpunk (Gibson, Shirley) und schließlich in die "neue Space Opera" (Banks, Simmons). Jede dieser Entwicklungsstufen wurde von der Vorherigen inspiriert und wäre ohne diese nicht möglich gewesen. Banks Kultur stellt keinen Quantensprung da, sondern eine logische Weiterentwicklung der klassischen Space Opera. Er mischte vermischte diese alte Form mit Elementen des Cyberpunk (Informationstechnik, Politik,...) und herraus kam die "neue Space Opera". Doch seit anfang der 90er, nachdem der Cyberpunk, der sich weitgehend mit der Blütezeit der "neuen Space Opera" überschneidet, aus dem Rampenlich getreten ist gab es kam Neuerungen im Genre, nur der Vermischeffekt von Seitenströmungen und Mainstream setzte sich fort. Raynolds ist das Ergebniss dieser fortgeschrittenen Vermischung von Space Opera und Cyberpunk. Er schreibt gut, die Geschichten sind interessant, doch stellt er keinen evolutioneren Fortschritt da, wie es Banks und Simmons taten, geschweige denn einen Quantensprung, was auch Banks und Simmons nicht waren.

Anzumerken ist, dass der Begriff "neue Space Opera" ein Kunstwort ist und eigentlich keine echte Bedeutung hat. Ich nutze ihn, um die Vertreter des durch den Cyberpunk ausgelöste Veränderung im Space Opera genannten Subgenre zu bezeichnen. Durch den Cyberpunk wurden viele neuen Elemente in die SF gebrach (Nano- und Gentechnologie, moderne Computer, Gedächnissspeicherung...). Diese tauchten daraufhin auch in Weltraumgeschichten auf. Das ist die "neue Space Opera". Sie ist nicht wirklich neu, nur mit neuen Ideen angereichert.

Fiddler

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32

Freitag, 18. August 2006, 12:28

Ich habe früher eigentlich nur abgeschlossene Bücher gelesen (12-13 Jahre alt).
dann hat mir mal ein Klassenkamerad aus dem Battletech Universum ein Buch mitgebracht, Entscheidung am Thunder Rift oder ähnlich.
Danach war ich vom Grauen Tode bzw. den Battle Mechs efesselt.

Habe zuhause über 50 Bücher aus dem Battletech Universum, war sozusagen mein Einstieg in Reihen und in Science Fiction.

Ne ganze Weile habe ich nur Science Fiction, stephen King oder Tom clancy gelesen.

Dann mit 17 oder 18 hat mir ein anderer Bekannter den Herrn der Ringe in die hand gedrückt.
Dann kam die Midkemia Saga, Die Schlangenkrieg Saga und irgendwann, zum Glück, Das Lied von Eis und Feuer. Und danach kam dann das Spiel der Götter.
Beides Glückstreffer in meiner Lieblingsbuchhandlung.

Seitdem lese ich eigentlich beide Genres, wobei Science Fiction immer weniger wird, da das Battletech Universum abgeschlossen ist und das Mech Warrior - Dark Age Universum mich noch nicht so recht fesselt.
Star Wars Bücher lese ich auch, derzeit die Reihe: Erbe der Jedi Ritter, welche bei mir aber eher unter Durchschnittlich rangiert.

EDIT: Ein paar Science Fiction Bücher haben mich zwischenzeitlich doch gefesselt, John Ringos Invasion Zyklus, so schön brutal, zwar sehr simple geschrieben und eher mit Popcorn Sci Fi zu vergleichen aber mir ahts spass gemacht die zu lesen, bis zum 4 oder 5 Band als man einen Zeitsprung über ein paar Jahrhunderte gemacht hat, das Buch fand ich gelinde gesagt beschissen.
"Explaine the Rules please."
"Thats just it, Adjunct, there ain`t no rules, except those I make as I go."

Metallica ist bei Rock am Ring 2014

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fiddler« (18. August 2006, 12:30)


33

Freitag, 18. August 2006, 13:24

Die Battletech-, StarWars- und John Ringo Bücher sind für mich negativbeispiele der SF. Vor allem Ringo ist mMn unterste Schublade. Es ist nicht verwunderich, dass du gute Fantasy schlechter SF vorziehst.

34

Freitag, 18. August 2006, 13:26

Zitat

Original von Fiddler
Seitdem lese ich eigentlich beide Genres, wobei Science Fiction immer weniger wird, da das Battletech Universum abgeschlossen ist und das Mech Warrior - Dark Age Universum mich noch nicht so recht fesselt.


Hmmmm???
Für das Battletech-Universum werden immer noch Romane geschrieben. Nur werden die nicht mehr von Heyne herausgebracht, sondern von Fanpro selber. Warum Mech Warrior allerdings noch bei Heyne läuft, habe ich nicht so ganz kapiert. Muß sich wohl besser verkaufen als CBT (Classic Battle Tech).

maschine

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35

Freitag, 18. August 2006, 14:09

Apropos Battletech, Star Wars und Co., da gab es letztens bei Pat's Fantasy Hotlist eine recht interessante Diskussion zu
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Mittwoch, 13. Dezember 2006, 13:39

bei mir gings ´78 mit star wars los. bin dann auf eine interssante reihe " die söhne der erde " von s.u. wiemer gestossen. captain future von hamiltion. stahlauge von dunn. lensmen von smith kam danach, dann glaub ich ( ist ja schon ein paar jährchen her ;) ) kamen die psychohystoriker von asimov, dann immer mal wieder ne starwars episode. dann die homax-triologie. star trek ein paar dazwischen ( obwohl ich mich für die bücher nie so richtig begeistern konnte. ) dann kreuz und quer durch SF die nächsten jahre.
irgendwann kam ich dann zu eddings im urlaub und der hat sich locker, flockig leicht zu einem guten glas chianti lesen lassen. hab dann die belgarid, malloreon, elenium, tamuli sage hinter mich gebracht. vor kurzem das lied von eis und feuer hinter mich gebracht. (warte wie alle auf den nächsten teil). und jetzt bin ich gerade beim ersten teil von mr. erikson.

was ich damit eigentlich sagen will ist, das ich von der SF jetzt ganz auf Fantasy umgeschwenkt bin.
na das hätte ich auch kürzer sagen können, aber vielleicht interessiert es jemanden.;)

Diener

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37

Donnerstag, 8. Februar 2007, 09:43

Ich habe auch mal mit Battletech angefangen und kann dazu nur sagen dass es mich als jungen Menschen sehr fasziniert hat. Im Laufe der Jahre hat sich allerdungs mein Fokus immer mehr zu Fantasy verschoben und dabei bin ich geblieben.

Die einzige Ausnahme bildet hierbei wohl Isaac Asimov. Ich weiß nicht wie es euch geht aber Asimovs Gedankengänge was Roboter und Persönlichkeit, oder seine Idee der Psychohistorik angeht, haben mich gefesselt wie sonst kaum etwas in meinem Leben(neben SE).

Ganz allgemein finde ich es schade dass der SF etwas ein "Schmuddelimage" anhängt obwohl es da wunderbare Autoren und Bücher gibt. So kann ich abschließend sagen dass ich Fantasy bevorzuge, aber die Frage was wohl besser ist jeder für sich selbst beantworten muss.



P.S.: Wieso müssen Sf und Fantasy immer in der hintersten Ecken in Buchhandlungen stehen?


Grüße Diener
Bei den marmornen Eiern des Vermummten auf einem Amboss...

38

Donnerstag, 8. Februar 2007, 09:54

Zitat

Original von Diener

P.S.: Wieso müssen Sf und Fantasy immer in der hintersten Ecken in Buchhandlungen stehen?


Grüße Diener


Ich denke, weil es teilweise als Kinderkram und Schund angesehen wird. Und warum? Nur weil es in hinsicht auf SF utopisch ist (?) oder in hinsicht auf Fantasy nicht auf unserem Planeten spielt? Naja, was gehen uns andere an;) Ich finds klasse zum lesen und das ist für mich das wichtigste.:D:D

Aber vielleicht sollten die Verlage mal an Cover arbeiten damit die nicht so kitschig sind.:P:P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Charru« (8. Februar 2007, 09:54)


Diener

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39

Donnerstag, 8. Februar 2007, 11:24

Zitat

Original von Charru

Aber vielleicht sollten die Verlage mal an Cover arbeiten damit die nicht so kitschig sind.



Aber Hallo! Es gibt da leider nur wenige Ausnahmen. Bei Harry Potter gibt es jetzt sogar richtige "Erwachsenen-Cover".
Bei den marmornen Eiern des Vermummten auf einem Amboss...

40

Donnerstag, 8. Februar 2007, 11:29

Zitat

Original von Diener
Aber Hallo! Es gibt da leider nur wenige Ausnahmen. Bei Harry Potter gibt es jetzt sogar richtige "Erwachsenen-Cover".


Gutes Beispiel. Ich frag mich da aber warum das einem Erwachsenen peinlich sein soll Harry Potter zu lesen. Ich habe bis jetzt auch alle gelesen und werde heuer meinen letzten "3er" an erster stelle verbrauchen :heul: ( genau genommen ist es mir wurscht8) :D :D )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Charru« (8. Februar 2007, 11:46)