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maschine

Moderator Admini Gratia

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1

Dienstag, 18. Juli 2006, 00:53

Leseprobe für Schattenfall

Klett-Cotta hat schonmal vorab eine Leseprobe für Schattenfall ins Netz gestellt:

Leseprobe
Sadness is just another word for not enough coffee
Dilbert

Gerade am Lesen dran:
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Indii

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3

Dienstag, 18. Juli 2006, 12:38

Zitat

Original von Axel
Autsch.


??? ?(


EDIT: Um das Ganze mit Sinn zu füllen: Ich hab' gerade im anderne Thread gelesen, dass die Leseprobe schrecklich sei. Nun kenne ich die englischen Bücher nicht, daher wäre es ganz nett, wenn mir jemand erläutern könnte, was daran so schrecklich ist.
the power of the riff compels me...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Indii« (18. Juli 2006, 12:41)


Anomandaris

First Son of Mother Dark

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4

Dienstag, 18. Juli 2006, 13:27

Zitat

Original von Indii

Zitat

Original von Axel
Autsch.


??? ?(


EDIT: Um das Ganze mit Sinn zu füllen: Ich hab' gerade im anderne Thread gelesen, dass die Leseprobe schrecklich sei. Nun kenne ich die englischen Bücher nicht, daher wäre es ganz nett, wenn mir jemand erläutern könnte, was daran so schrecklich ist.


Um es hier mal kurz zu halten (ich bin sicher wir werden später noch mehr darüber reden, aber wollte mal ne kurze Antwort formulieren):

Lieblos übersetzt und vor allem mit zt. viel zu modernem Jargon. Einfach nur grässlich. Natürlich ist das wie immer auch Geschmacksache. Aber ich würde jedem die englische Originalausgabe empfehlen...ohne Einschränkung.
Mane of Chaos. Anomandaris. Lord of the Tiste Andii, who has looked down on a hundred thousand winters, who has tasted the blood of dragons, who leads the last of his kind, seated in the Throne of Sorrow and a kingdom tragic and fey.
Mod-Stimme ist rot :yoda:



Jeder hat das Recht auf seine eigene, falsche Meinung.

5

Dienstag, 18. Juli 2006, 13:58

Also, nach der Leseprobe will ich mich nicht festlegen.
Mir sind nur 2 Sachen daran aufgefallen:

1) Ich mußte erstmal das Wort "effeminiert" nachschauen. Das war mir vorher noch nie begegnet.
2)

Zitat

»Ach du liebe Zeit«, flüsterte der Fremde. »Du bist ein wage mutiger Narr, was?«


"wage mutiger"?
Ich hoffe mal, das ist nur ein Fehler in der Leseprobe.

maschine

Moderator Admini Gratia

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6

Dienstag, 18. Juli 2006, 16:19

Vielleicht ist es ja auch die neue Rechtschreibung *g*

Wobei es ja zur Übersetzung des Titels passt...wenn aus der Dunkelheit die zuvor kommt der Schatten der später fällt wird, dann kann auch aus dem wagemutigen Narren ein Narr werden, dessen Mut nur sehr vage ist ^^
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7

Dienstag, 18. Juli 2006, 19:05

Zitat

Original von Indii
Nun kenne ich die englischen Bücher nicht, daher wäre es ganz nett, wenn mir jemand erläutern könnte, was daran so schrecklich ist.

Die Übersetzung übersteigt mMn häufig die kritische Masse, die ein deutscher Satz nicht übersteigen sollte. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken sollte. Die Sprache funktioniert einfach nicht.

8

Dienstag, 18. Juli 2006, 20:18

Aus dem Bauch heraus muß ich Dir da leider recht geben...
:(

Ich hoffe mal, KC hat sich mit diesem "literarischen Übersetzer" nicht selber ins Knie geschoßen. Da ich das Original nicht gelesen habe, kann ich dazu keine Stellung beziehen, aber ... diese Bandwurm-Komma Sätze sind arg anstrengend.

Indii

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9

Dienstag, 18. Juli 2006, 22:57

Zitat

Original von Axel

Zitat

Original von Indii
Nun kenne ich die englischen Bücher nicht, daher wäre es ganz nett, wenn mir jemand erläutern könnte, was daran so schrecklich ist.

Die Übersetzung übersteigt mMn häufig die kritische Masse, die ein deutscher Satz nicht übersteigen sollte. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken sollte. Die Sprache funktioniert einfach nicht.



Hab' die Probe nochmal gründlich durchgelesen und weiß jetzt, was du meinst.
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gero

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10

Mittwoch, 19. Juli 2006, 04:16

Also - zur Übersetzung selbst möchte ich jetzt noch nichts sagen.

Erstens habe ich die Leseprobe nur überflogen, zweitens ist es schon einige Zeit her, dass ich "The Darkness ..." gelesen habe - und drittens ist es immer problematisch, einen Kollegen zu kritisieren.

Ich kenne bisher nur die Steve-Cockayne-Übersetzung vom gleichen Übersetzer, und die fand ich eigentlich sehr gut. (Auch da habe ich nicht direkt verglichen - das mache ich nur, wenn ich muss oder beim deutschen Text mehrfach stolpere.) Aber zumindest der erste Band hat sich auf deutsch sehr angenehm anlesen lassen, die Atmosphäre war so, wie ich sie von "Wanderers and Islanders" in Erinnerung hatte, und mir sind auch keine Angliszismen aufgefallen.

So gesehen würde es mich wundern, wenn die Bakker-Übersetzung jetzt wirklich daneben wäre. (Aber epische Fantasy hat natürlich normalerweise einen anderen Sprachduktus als eine Geschichte, die in einem viktorianisch angehauchten Pseudo-England spielt.)

Ich werde mir die Übersetzung irgendwann demnächst mal genauer ansehen und dann auch meinen Senf dazu geben. Ganz vorsichtig, natürlich. Denn wer im Glashaus sitzt ... :tongue:

Grüße
Gerd (der sich hier wahrscheinlich erst im August wieder öfter blicken lassen wird)
Sudden moroseness. One hop too far.