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1

Donnerstag, 10. August 2006, 09:49

Zuviel Magie - zerstörtes Weltbild

Holla Freunde,

der 9ten Band ist 1a.

Was mich allerdings gewaltig gestört hat, war das enorme Ausmaß der Magie von Hanna Mosag (diese dämlichen Knochenwirbel) und die Powerzauberei der Letherii.

Vor allem am Ende, als Trull meint "diese Magie (die von dem Ceda) wird weiter durch die Stadt rollen und alle Tiste Edur vernichten, das ganze Volk auslöschen".

Das passt einfach nicht!

Die Edur sind so ein mächtiges Volk (2/3 sind Zauberer), und dann kann ein einfacher Hohemagier mit einer Aktion sie alle auslöschen?

Was soll das, SE?

Solche Stellen könnten einem fast den Spass an den Büchern rauben, das zerstört doch das gesamte Weltbild, das man sich bisher gemacht hat!

Selbst die älteren Götter gingen bisher nur spärlich mit ihrer Macht um (siehe den Krieg gegen die pannionische Domäne). Maels Ausraster (den ich höchstens in Anbetracht der Situation gutheissen kann (weil er halt so zornig war), und der auch zeigt, wozu die älteren Götter fähig sind, war ja bisher die große Ausnahme.

-------

2ter Kritikpunkt:

Die Götter der Tarthenal.

Vorher waren sie nicht zu besiegen, und mussten im Azath eingeschlossen werden.

Jetzt sind sie plötzlich sterblich und "richig" zu töten?

Finde ich komisch....

----

3ter Kritikpunkt

Rhulad sollte nach jedem Tod immer stärker werden.

Ich habe den immer als den Oberloser in Erinnerung. Keine 2 Schläge, und der Gute war erledigt.

----

4tens:

Wie muss man sich jetzt die Tarthenal bzw. die Toblakais vorstellen?

Das passt alles nicht zusammen!

Die Gebäude bei Brass (?) lassen Eisenhart un Co darauf schliessen, dass die Toblakais 3 mal Mannshoch sind. Bei 1, 70 m pro Mann wären dass 5, 10 m.

Ublabla (ihr wisst, wen ich meine, das Halbblut) muss genauso groß sein, schliesslich erdrückt er einen der Götter von hinten (vielleicht minimal kleiner).

In den bisherigen Bücher kann man aber darauf schliessen, dass die Toblakais (Karsa) ca. so groß wie ein Jaghut sind, also vielleicht 2 Köpfe größer als ein Mensch.

Der Krieger der Feste der Tiere soll auch ein reiner Toblakai sein. Er wird auch als 3mal mannshoch beschrieben.

Also irgendwie passt das alles nicht ganz,oder ;)?

Soviel erstmal, Euer Loquentius

maschine

Moderator Admini Gratia

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2

Donnerstag, 10. August 2006, 10:09

Zum 4.:
Es kann ja durchaus sein, dass sich die Toblakai auf Genabackis zurückentwickelt haben und geschrumpft sind (sie haben ja dort auch einen Großteil ihrer Macht und nahezu ihr komplettes Wissen verloren), während sich auf Lether eben noch richtige Toblakai herumtreiben
Sadness is just another word for not enough coffee
Dilbert

Gerade am Lesen dran:
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3

Donnerstag, 10. August 2006, 10:31

Mal kurz ein paar schnelle Antworten, die mir grad so in den Sinn kommen (übrigens alles gute Punkte von dir):

Zu den Edur, ich glaub nicht das 2/3 von denen Zauberer sind, sieh dir mal die doch sehr mächtige Trull-Familie an:
Von den fünfen Tomad, Trull, Forcht, Rhulad und Binadas ist nur der letztere ein Magiekundiger. Und bei den Freunden mit denen sich Rhulad und Trull zu Beginn umgeben, sind auch keine Magier dabei, so weit ich weiß. Bei den Andii ist es übrigens ähnlich, wenn man GdM aufmerksam ließt, sieht man, dass da auch nur sehr wenige Magier bei den Andii auftauchen ... deshalb mußte Rake sich u.U. auch aus Fahl zurückziehen, da er all seine Magier zu Bruth geschickt hatte.

Zur Mächtigkeit der Magie in KdS und GdN: Der Ceda hat sich Tage und Wochen auf dieses Ritual vorbereitet und wirklich alles genutzt, was ihm zur Verfügung stand (Einschließlich seiner Gesundheit) für diesen einen Magieausbruch. Und ein Ceda hat mindestens die Macht eines Hohemagiers der Malazaner, denke ich jedenfalls. Jetzt stell dir einen Tayshrenn vor Fahl vor, der wirklich auf das allerletzte Eckchen seiner Macht zurückgreift. Da hätt selbst Rake Probleme bekommen (bitte jetzt keine Rake-Diskussion, geschätzter Anomandaris ;) ).

Ich will damit sagen, das ist nicht so einfach und schon gar nicht kurzfristig wiederholbar. Der Ceda wusste, das danach sein Leben verwirkt ist. So oder so.

Zu bedenken ist auch, dass die Magie auf Lether teilweise auch nur mächtiger erscheint, da die Magie der Festen und die der Edur sehr roh und ungeschliffen ist. Nicht so grazil und austariert wie bei den Häusern und dem direkten Zugriff auf die Gewirre wie z.B. bei den Malazanern. Dadurch, dass sie auch wesentlich unkontrollierbarer ist und oftmalls dadurch viel stärker in Erscheinung tritt, wirkt das so, als ob sie auch so stark wäre. Ich denke wenn ein Magier aus den Sieben Städten auf sein Gewirr zugreift, ist das wesentlich dosierter und erfüllt auch genau seinen Zweck. Und wenn er mal Grund hat richtig loszulegen, hat er wahrscheinlich sogar noch einen Vorteil, weil er wesentlich gezielter agieren kann.

Zu den Tarthenal-Göttern hab ich jetzt auch nicht wirklich eine gute Antwort. Ein Hinweis vielleicht. Lies dir Mal die Stelle in GdM durch, als Raest auf K'rul trifft und Raest meint, er hätte leichtes Spiel in dieser neuen Welt. K'rul sagt nur, er solle sich nicht täuschen, die Zeiten hätten sich geändert, jetzt können die Götter leicht von Sterblichen vernichtet werden ... Ne Begründung habe ich nicht wirklich, aber das ist der generelle Tenor der Bücher, die Götter müssen sich vor den Sterblichen in acht nehmen ...

Zu Rhulad: Aus meiner Sicht ist und bleibt er ein Weichei. :D

Zur Größe von Karsa und den Toblakai gibt es viele Widersprüche und Ungereimtheiten quer durch die Bücher. Z.B. am Anfang von GdM als Bellurdan über Nachtfrost kniet und Flickenseel ihm da nur bis zur Brust reicht! Das würde wieder die 5 Meter Theorie unterstützen. Ich denke aber, das würde viele Handlungsstränge einfach unlogisch machen ... Also ich stell mir die Toblakai so 2.50 bis 3 Meter vor, dann passt das in mein Weltbild :D. Sorry, hab hier auch keine echte Antwort.


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4

Donnerstag, 10. August 2006, 11:05

Hi Sed,

muss leider weg, daher nur schnell eine Antwort zu der 2/3-Zaubereraussage:

Das steht so explizit im Text und zwar relativ am Anfang von Band 8.

Insofern müsste das dann also eine Ungereimtheit sein, kommt mir auch zu hoch vor.

Sehe das auch so wie Du, dass Magier relativ selten sind, selbst bei den Tistevölkern.

@Rhulad: So isses, der kann nur schreien, der Gute =)

@Karsas Größe: so stelle ich sie mir ja auch vor. Die Angaben sind halt wirklich widersprüchlich.

Bis denn, Loquentius

Anomandaris

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5

Donnerstag, 10. August 2006, 13:05

Ok, da Sed'aran mir verboten hat, ne Rake Diskussion loszubrechen :D nur ganz kurz zur Toblakai Diskussion (und zu Rhulad).

Wie maschine schon sagt, die Toblakai von früher sind nicht mehr die von Heute...selbst Karsa ist nur noch ein Teblor...kein reiner Toblakai...die sind halt durch die Jahrtausende auch mit anderen "geringeren" Völker Bindungen eingegangen und so. Oder sind einfach sonst "gefallen". Ich stell mir Karsa im übrigen auch so gegen die 3m vor.
Diese eingesperrten Tarthenal allerdings werden wohl noch unverwässerte Toblakai sein. Also gegen 5m. Allerdings sind die halt nach hundertausenden von Jahren auch nicht gleich taufrisch und fit...darum können wohl auch Leute wie Ublala und Iron Bars die mal so locker weghauen.

Rhulad war von sich aus nie ein guter Kämpfer...er war ja noch nicht mal ein iniziierter Krieger am Anfang von MT...da macht ein Superschwert auch keinen Helden aus ihm so null-komma-nichts...ausser dass es ihn immer wiederbelebt. Bzw es braucht halt ein paar Wiederbelebungen, bis er wirklich gut ist (denn er wird ja mit jedem tod besser).
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gero

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6

Donnerstag, 10. August 2006, 13:07

Hi Loquentius!

Ohne jetzt auf alle deine Einwände im Detail einzugehen, zwei kleine Anmerkungen:

Zitat

Vor allem am Ende, als Trull meint "diese Magie (die von dem Ceda) wird weiter durch die Stadt rollen und alle Tiste Edur vernichten, das ganze Volk auslöschen".
Das passt einfach nicht!
Die Edur sind so ein mächtiges Volk (2/3 sind Zauberer), und dann kann ein einfacher Hohemagier mit einer Aktion sie alle auslöschen?


Man sollte nicht vergessen, dass hier ja kein allwissender auktorialer Erzähler spricht, sondern wir das Geschehen durch Trulls Augen sehen, dass wir seine Überzeugungen, Überlegungen oder auch Ängste mitbekommen. Inwieweit die der Wahrheit entsprechen bzw. begründet sind - nun, das ist eine ganz andere Frage.

Zitat

Das steht so explizit im Text und zwar relativ am Anfang von Band 8.


Es würde die Dinge wesentlich erleichtern, wenn du eine Seitenzahl dazu schreiben würdest, denn "relativ am Anfang von Band 8" ist ein ziemlich dehnbarer Begriff ... :D

Grüße
Gerd
Sudden moroseness. One hop too far.

Anomandaris

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7

Donnerstag, 10. August 2006, 13:49

Zitat

Original von gero
Man sollte nicht vergessen, dass hier ja kein allwissender auktorialer Erzähler spricht, sondern wir das Geschehen durch Trulls Augen sehen, dass wir seine Überzeugungen, Überlegungen oder auch Ängste mitbekommen. Inwieweit die der Wahrheit entsprechen bzw. begründet sind - nun, das ist eine ganz andere Frage.

Grüße
Gerd


Das kann man mMn gerade bei einem Autor wie SE nicht genug herausstreichen...deshalb sei es hier gleich nochmal zitiert.
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8

Donnerstag, 10. August 2006, 19:20

Hi Anomander, servus Gerd,

gute Idee, so differenziert habe ich das bisher nocht nicht gesehen.

Bisher ging ich davon aus, dass SE durch seine Personen den Leser sich eine Welt formen lässt.

Die dabei gegebenen Infos setzen sich dann wie ein Puzzle zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen.

Welche Infos "falsch" sind, konnte man dann im Zusammenhang immer gut erkennen.

Natürlich hat jeder Charakter seine eigene Sichtweise, aber wenn z.B. ein Edur über sein eigenes Volk so eine Aussage macht, dann glaube ich ihm das auch ;) (falls es Trull war, bin mir da nicht mehr ganz sicher).

Quasi nach dem Motto: "und so erfährt man wieder ein bisschen mehr über die Tiste Edur".

Grundsätzlich kann man aber auch so an das Buch herangehen, ist eine spannende Perspektive...

---

Zu den Toblakai: Es gibt bestimmt einen Unterschied zwischen reinen Toblakais und degenerierten Formen wie Karsa (obwohl ich den als fast reinblütig bezeichnen würde, da er höchstens durch Inzucht, wahrscheinlich aber nicht durch das Blut anderer Völker gezeichnet ist).

Deutlich wird dies ja in dem einen Teblorstamm (der nahe den Menschen angesiedelt ist), den Karsa mal erwähnt. Die sind ja deutlich kleiner als die anderen Teblors.

Ich glaube aber nicht, dass es dann 2m Größenunterschied zwischen Karsa und den Reinblütigen geben würde.

Wie gesagt, der Tarthenal zerquetscht dem reinblütigen Tobl.Gott die Brust, und der ist wirklich ein Mischling ;)

Aber diese Frage nach der richtigen Größe wird wohl eine Unstimmigkeit bleiben, für mich sind Karsa und Co 3 m groß, feddich ;) (und die Tarthenal vielleicht 2.40).

Sorry, dass ich so selten Seitenangaben mache, schreibe zwar gerne, aber bin doch zu faul alles nachzuschlagen ;)

Äh, aber was hat das alles mit Rake zu tun =)?

9

Donnerstag, 10. August 2006, 19:23

Zitat

Original von Loquentius

Äh, aber was hat das alles mit Rake zu tun =)?


Frag besser nicht ... :D:D:D
(Kleiner Tipp: Schau dich mal ein bissel um hier imForum, dann verstehst du es)


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sed'aran« (10. August 2006, 19:24)


10

Samstag, 12. August 2006, 15:36

Zu Punkt 1:
Meine Erinnerungen sind zwar schon wieder ein wenig eingestaubt, aber ich meine, dass Kuru Qan alles andere als ein gewöhnlicher Hohemagier war:
Zum einen schien er der mächtigste (aktive) Magiewirker des ganzen Kontinentes zu sein, zum anderen stand er ja auf der Fliese*, die er irgendwo am Azath eingesammelt hat und die ihm einen nicht unwesentlichen Teil seiner Macht ermöglicht hat.

*Hier gibt mein Gedächtnis nach - weiß noch jemand was genau es mit dieser Fliese auf sich hatte?

Zu Punkt 3:
Hier sollte man Bedenken, dass Rhulad ziemit Eisenhart und Brys eher außergewöhnliche Gegner hatte ;)

Gruß

11

Dienstag, 15. August 2006, 12:47

Da stellt sich die Frage:

Warum "gab" das Azath (bzw. Kessel) dem Ceda diese Fliese?

Die Edur hat es ja nicht aufgehalten (zum Glück ;)).

PS:

Ist der Edur, der Theol am Ende den tödlichen Tritt verpasst und von Mael in die Meerestiefen verbannt wird, derselbe der in Coral (im 5en Band ??) auftaucht (als Leiche)?

Könnte ich mir gut vorstellen...

Das hiesse dann, dass Mael's "Zuhause" diese tiefe Spalte direkt neben Coral wäre.

Würde auch gut passen, da in Coral ja vorher diese friedliche Fischervolk gelebt hat.

Da dort nun die Tiste Andii siedeln vermute ich mal ein späteres Bündnis.

Harr, Gruss, Loquentius

12

Dienstag, 15. August 2006, 13:05

Zitat

Original von Loquentius
Ist der Edur, der Theol am Ende den tödlichen Tritt verpasst und von Mael in die Meerestiefen verbannt wird, derselbe der in Coral (im 5en Band ??) auftaucht (als Leiche)?


Finde ich spontan sehr überzeugend und wieder einmal beeindruckend von Erikson.


Gruß,

Threepwood

13

Dienstag, 15. August 2006, 13:10

Der Edur, namentlich Theradas Buhn (denke ich jedenfalls), der Tehol zusammenschlägt, sollte tatsächlich derjenige sein, der vorher in MoI aufgetaucht ist. Würde von der Handlung und der Zeitlinie aus meiner Sicht absolut Sinn machen.
Und Maels Zuhause sind eigentlich die Tiefen des Meeres insgesamt. Vielleicht war dort einfach eine besonders gemütliche und besonders tiefe Stelle. :)
Und zu dem Bündnis Mael und Andii ... da glaub ich nicht dran, da die Älteren Götter sich aus dem Krieg doch ziemlich raushalten, und wenn, dann nur indirekt eingreifen ...


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Kruppe

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14

Mittwoch, 11. April 2007, 17:42

Zitat

Original von Loquentius
Was mich allerdings gewaltig gestört hat, war das enorme Ausmaß der Magie von Hanna Mosag (diese dämlichen Knochenwirbel) und die Powerzauberei der Letherii.

Vor allem am Ende, als Trull meint "diese Magie (die von dem Ceda) wird weiter durch die Stadt rollen und alle Tiste Edur vernichten, das ganze Volk auslöschen".

Das passt einfach nicht!

Die Edur sind so ein mächtiges Volk (2/3 sind Zauberer), und dann kann ein einfacher Hohemagier mit einer Aktion sie alle auslöschen?

Was soll das, SE?

Solche Stellen könnten einem fast den Spass an den Büchern rauben, das zerstört doch das gesamte Weltbild, das man sich bisher gemacht hat!


Mich hat diese unglaublich mächtige Magie auch gestört, vor allen Dingen bei dieser "Schlacht" um Brans Feste.
Aber ich glaube sie hat einigen der Charaktere auch das Weltbild zerstört.
Hull ist am Boden zerstört, er hätte so gerne Mann gegen Mann mit den Letherii gekämpft.
Auch Trull, dann wohl auch Forcht und scheinbar auch Rhulad waren dadurch nicht gerade erfreut.
Es wird sehr oft angedeutet, dass sich die Magie in Schlachten früher meistens gegenseitig aufgehoben hat.
Dieser Krieg stellt scheinbar alles auf den Kopf, da sich die Edur ja einige überaus mächtige Verbündete gekrallt haben (oftmals gegen den Willen der Verbündeten).

Das passt nicht zum Gleichgewicht, das herrschen soll, aber der verkrüppelte Gott ist ja jemand, der sich da nicht so recht dran hält, ob angekettet oder nicht. :D
Ich denke das wird sich in Zukunft aber wieder relativieren.
Es haben sich ja dann auch Götter ( Mael, der Abtrünnige) auf die Seite der Letherii geschlagen.
Wobei der Abtrünnige etwas mehr tun hätte können, ich konnte die Auswirkung des Todes des Jheck-Gottes nicht sehen -
gut die Edur haben die Jheck jetzt wohl als Verbündete verloren, aber ich dachte da passiert mehr... :nixweiss:
- und im Thronsaal war er geistig abwesend - seine geliebte Objektivität. :D (Hat er eig. außer Eisenhart "anzuheuern" und vllt. den Ceda zu unterstützen irgendetwas getan? )
Könnt ihr den irgendwie einordnen?
Bezüglich seiner Stärke?
Wird er noch eine Rolle spielen, oder ist er uns vllt. schonmal in den vorherigen Büchern (vllt.unter anderem Namen) über den Weg gelaufen?
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Kruppe

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15

Mittwoch, 11. April 2007, 17:50

Zitat

Original von Loquentius
Punkt 3
Rhulad sollte nach jedem Tod immer stärker werden.
Ich habe den immer als den Oberloser in Erinnerung. Keine 2 Schläge, und der Gute war erledigt.

Oberloser - nein!

Zitat

Original von The Steam
Zu Punkt 3:
Hier sollte man Bedenken, dass Rhulad ziemit Eisenhart und Brys eher außergewöhnliche Gegner hatte ;)

:yes:
Richtig, er wird nämlich immer stärker.
Seine Gegner: Eisenhart, Heiterkeit, Moroch Nevath und schlussendlich Brys (hab ich einen vergessen?)
Das sind allesamt starke bis sehr starke Gegner und gegen Moroch schlägt er sich doch schon ganz gut und der ist immerhin beinahe so gut wie Brys.
Außerdem gefällt es Rhulad imho zu sterben, er freut sich jedesmal wie ein kleines Kind, wiedergeboren zu werden und stärker zu werden. :D
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Anomandaris

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16

Mittwoch, 11. April 2007, 18:06

Zitat

Original von Kruppe

Außerdem gefällt es Rhulad imho zu sterben, er freut sich jedesmal wie ein kleines Kind, wiedergeboren zu werden und stärker zu werden. :D


Das meinst du nicht ernst, oder?

Rhulad hat kaum Freude daran, das sieht man an einigen seiner Verhaltensmuster. Zudem scheint er langsam Wahnsinnig zu werden durch die vielen Wiedererweckungen. Zudem scheint sterben nicht so schön zu sein und auch seine jeweiligen "Aufwach"-Szenen sind nix was ich mit Freude verbinden würde.
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17

Mittwoch, 11. April 2007, 19:54

Zitat

Original von Anomandaris
Das meinst du nicht ernst, oder?

Rhulad hat kaum Freude daran, das sieht man an einigen seiner Verhaltensmuster. Zudem scheint er langsam Wahnsinnig zu werden durch die vielen Wiedererweckungen. Zudem scheint sterben nicht so schön zu sein und auch seine jeweiligen "Aufwach"-Szenen sind nix was ich mit Freude verbinden würde.


Doch, das meine ich ernst, zumindest dachte ich das!
Aber ich wusste, dass dieser Einwand kommt, der auch vollkommen berechtigt ist.
Es deutet eigentlich alles auf das Gegenteil hin, du hast ja schon viele Punkte genannt.
Psychisch macht ihn das Sterben fertig, es treibt ihn immer weiter in den Wahnsinn.

Ich komme zu dieser gewagte Aussage, weil er sich immer so auf die Kämpfe freut, er stellt sich den Gegnern, obwohl er genausogut die anderen kämpfen lassen könnte. (ich weiß nicht, ob man das so einfach mit übersteigertem Selbstbewusstsein erklären kann)

Vielleicht lehne ich mich aber zu weit aus dem Fenster, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Erikson selbst so sehr widerspricht.
Von daher ist es wohl mit Wahnsinn zu erklären, vor allen Dingen der letzte Kampf, als Udinaas ihn schon verraten hat.
Ja, je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr bezweifle ich mein Theorie-chen.

Aber, hey Anomandaris, du bist es doch der immer die gewagten Theorien sehen will! :tongue: ;)
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Anomandaris

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18

Donnerstag, 12. April 2007, 00:36

lol, da haste recht, Kruppe. Ich lehne sie ja auch nicht ohne Argumente ab ;)

Meine Theorie wieso er sich auf die Kämpfe freut: Er hofft immer, dass der nächste ihn wirklich töten wird. Wird das nicht sogar einmal von ihm so gesagt oder wenigstens gedacht?
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19

Donnerstag, 12. April 2007, 02:32

Warum dürfen sich denn die Motivationen nicht widersprechen ?
Oft genug spricht man von "gemischten Gefühlen", warum dann nicht auch bei dieser geplagten, beeinflussten (Hannan Mosag) und vor allem teilweise besessenen (Bund durch das Schwert zum VG) Seele ?

Für den jungen ignoranten und großspurigen Rhulad ist es grausam, jedes mal zu verlieren, zu sterben und zurückzukriechen.
Das steht der kleinen verzweifelten Hoffnung gegenüber, dass es jemand wirklich mal zuende bringen könnte.

Dann ist jeder Tod natürlich eine Machtvergrößerung, was sicherlich einen gewissen Hunger in ihm wachruft, den Mosag und der VG mit Vergnügen füttern.

E: Lustig, dass hier wieder was passiert, jetzt wo die furchtsamen "Auf-Deutsch-Leser" auch endlich nachziehen :P
"It is time to let our voices be heard regarding the intrusion of religion in our schools and politics."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Surtur« (12. April 2007, 02:33)


Kruppe

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20

Donnerstag, 12. April 2007, 11:44

Zitat

Original von Surtur
Warum dürfen sich denn die Motivationen nicht widersprechen ?
Oft genug spricht man von "gemischten Gefühlen", warum dann nicht auch bei dieser geplagten, beeinflussten (Hannan Mosag) und vor allem teilweise besessenen (Bund durch das Schwert zum VG) Seele ?

Klingt nicht gerade abwegig. ;)

Zitat

Original von Surtur
Für den jungen ignoranten und großspurigen Rhulad ist es grausam, jedes mal zu verlieren, zu sterben und zurückzukriechen.

Gut, hier sind wir uns einig.

Zitat

Original von Surtur
Dann ist jeder Tod natürlich eine Machtvergrößerung, was sicherlich einen gewissen Hunger in ihm wachruft, den Mosag und der VG mit Vergnügen füttern.

Das stach mir eben besonders ins Auge.
Die Leiden sind quasi das geringere Übel, das er in Kauf nimmt um seine Macht zu vergrößern, indem er stirbt und wieder aufersteht. Mit "Es gefällt ihm zu sterben" habe ich das sicher sehr unglücklich ausgedrückt. :rolleyes:

Zitat

Original von Anomandaris
Meine Theorie wieso er sich auf die Kämpfe freut: Er hofft immer, dass der nächste ihn wirklich töten wird. Wird das nicht sogar einmal von ihm so gesagt oder wenigstens gedacht?

Zitat

Original von Surtur
Das steht der kleinen verzweifelten Hoffnung gegenüber, dass es jemand wirklich mal zuende bringen könnte.

Daran habe ich gar nicht gedacht.
Er will erlöst werden? Wenn das von ihm gesagt oder gedacht wird, hab ich was überlesen. Aber macht natürlich Sinn...
Wie stellt er sich das "zuende bringen" vor?
Scheinbar kommt die Methode, die Brys angewandt hat, der besten Lösung schon sehr nahe (daraufhin flehte er seine Brüder an ihn zu töten, mMn damit er wieder auerstehen kann) ....richtig töten kann man ihn wohl erst wieder wenn der VG ihn nicht mehr gebrauchen kann und den Bund auflöst (falls das überhaupt möglich ist). :nixweiss:

Zitat

Original von Surtur
E: Lustig, dass hier wieder was passiert, jetzt wo die furchtsamen "Auf-Deutsch-Leser" auch endlich nachziehen :P

Erstens ist er nur der "Hip-Hopper". *Für die anderen "Auf-Deutsch-Leser" Hand ins Feuer legt* :D Und warum furchtsam? ?(
Zweitens: Könnten die "Auf-Englisch-Leser" bitte gnädigerweise eine Frage beantworten?
siehe:Burse
(Auch wenn sie, zugegebenermaßen, nicht wirklich in diesen Thread passt.)
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