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1

Donnerstag, 10. August 2006, 13:18

Rezis zur deutschen Ausgabe von Schattenfall

Hier die ersten Rezension, dich ich bisher gesehen habe.
Gefunden auf FictionFantasy

Zitat

it „Schattenfall“ startet die Hobbit-Presse eine neue spektakuläre Fantasy-Trilogie des kanadischen Autors und Geisteswissenschaftlers Scott Bakker: „Der Krieg der Propheten.“ Bakkers Roman ist sicher eine der interessantesten Neuerscheinungen im Bereich Fantasy, denn der Autor verzichtet weitgehend auf die üblichen Klischees des Genres und orientiert sich auch nicht – wie z.B. der letzte Roman von Tad Williams – an einem jugendlichen Publikum. Im Gegenteil: „Schattenfall“ ist beunruhigend realistisch und „erwachsen“ geraten und berührt heikle Themen wie religiösen Fanatismus, Machtmißbrauch und Krieg; Themen, die keinesfalls romantisch verklärt werden. Hinzu kommen eindrückliche Charakterschilderungen und eine ungeschminkte Darstellung von Sex und Gewalt.

[...]

Fazit: ein überraschend intelligenter und origineller Auftakt zu einer epischen Fantasy-Trilogie – düster, spannend und anspruchsvoll.


Die ganze Rezension findet man hier!

2

Montag, 4. September 2006, 13:27

RE: Rezis zur deutschen Ausgabe von Schattenfall

Schattenfall ist Buch des Monats 09/2006 auf Phantastik-Couch geworden.
Hier ein Auszug der Rezension:

Zitat

Der Roman ist sicherlich keine einfache Lektüre. Zeitweilig erinnert er in seiner Komplexität an George R. R. Martins „Song of Fire and Ice“, dann wieder, bei den Kampfbeschreibungen an Steven Eriksons Saga um „Das Spiel der Götter“. Immer wieder fordert er seinen Leser sich auf neue Personen, andere Sicht- und Denkweisen einzustellen, unterbricht der Perspektivenwechsel den gerade beginnenden Lesefluss.

Bakker hat seinen eigenen Weg gefunden

Bakker fordert seinen Leser, erklärt wenig, lässt diesen anhand der Geschehnisse eher selbst entschlüsseln, als ihm alles vorzukauen. Lange, zwar interessante Monologe wechseln sich mit ebenso ausufernden Dialogen ab, durch die der Leser zwar ungewöhnlich viele Details erfährt, die aber den Handlungsfortgang nicht eben unterstützen. Trotz dieser scheinbaren Armut an Action, trotz der zunächst überfrachtend wirkenden Ausgestaltung seiner Welt und der sehr ausführlichen Einführung seiner Personen aber gelingt es dem Autor, seine Leser mit seinem Plot wirklich zu fesseln.


Die ganze Rezension findet man hier!

Anomandaris

First Son of Mother Dark

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3

Montag, 4. September 2006, 17:55

RE: Rezis zur deutschen Ausgabe von Schattenfall

Zitat

Original von TeichDragon

Zitat

...dann wieder, bei den Kampfbeschreibungen an Steven Eriksons Saga um „Das Spiel der Götter“...




Hmm dem würde ich jetzt aber vehement widersprechen...SE ist meines erachtens viel besser in dieser Sparte...da würd ich Bakker gar nicht mit SE vergleichen. Bakkers Schlachten sind mMn recht flach und extrem un-aktion lastig...sind mehr Beschreibungen einer Schlacht. Ich konnte mich dafür jedenfalls nie erwärmen bei Bakker. Zugegeben, ich hab TTT noch nicht gelesen, aber hier ist ja auch nur vom ersten Band die Rede.
Mane of Chaos. Anomandaris. Lord of the Tiste Andii, who has looked down on a hundred thousand winters, who has tasted the blood of dragons, who leads the last of his kind, seated in the Throne of Sorrow and a kingdom tragic and fey.
Mod-Stimme ist rot :yoda:



Jeder hat das Recht auf seine eigene, falsche Meinung.

maschine

Moderator Admini Gratia

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4

Montag, 4. September 2006, 18:06

Ich fand die Schlachtszenen eigentlich ziemlich gut, besonders die im Warrior-Prophet, aber du hast recht, Bakker legt den Schwerpunkt nicht so sehr auf die Action sondern mehr auf die Taktik
Sadness is just another word for not enough coffee
Dilbert

Gerade am Lesen dran:
The Wizard von Gene Wolfe
Meine Büchersammlung
Meine DVD-Sammlung

5

Donnerstag, 7. September 2006, 13:41

Auf Phantastik-News ist eine Rezension von Erik Schreiber erschienen. Dieser gibt dem Buch 5 von 5 Sternen. Hier ein Auszug:

Zitat

Das Buch hat alles, was ein Buch haben soll. Die Übersetzung ist gelungen. Eine tadellose Aufmachung. Das Buch ist gebunden mit Fadenheftung, dazu ein nützliches Leseband, denn den Roman habe selbst ich nicht an einem Tag durchlesen können. Hinzu kommt ein schön gestalteter Schutzumschlag. Allerdings hätte man das schwarze Kästchen mit der weissen Schrift besser in das Titelbild mit einbeziehen sollen. Da gibt es schöne Schriften, die dazu gepasst hätten.

R. Scott Bakker schuf eine fesselnd neue Fantasywelt, die von Glaubenskriegen, religiösem Fanatismus und heiliger Verblendung durchdrungen ist. Die Handlungsträger, die sich durch eine chaotisch anmutende Welt schlagen, können an Hand der beiden Karten auf den Umschlaginnenseiten jederzeit örtlich bestimmt werden. Der Roman ist einfach klasse zu lesen um es einmal trivial auszudrücken.


Die ganze Rezension findet man hier.

6

Sonntag, 10. September 2006, 12:59

Noch eine Rezension, diesmal erschienen auf FantasyGuide. Hier ein Auszug:

Zitat

Und so wie auch das Buch durch eine umfangreiche Gestaltung besticht, so beeindruckt „Schattenfall“ von Anfang an durch seine wunderbar ausgebaute Welt. Alles wirkt real und lebendig, ist weder alten Klischees nachempfunden noch ein idyllisches Paradies. Und vor allem der Detailreichtum der Geschichte kann begeistern: Es gibt unglaublich viele politische und religiöse Gruppen, die untereinander um die Macht kämpfen, unglaublich viele geschichtliche Details und Einzelheiten aus dem Alltag – das Leben der Menschen wird derart realistisch und glaubwürdig beschrieben, wie man es nur selten vorfindet, ohne den Versuch eine „Heile Welt“ zu erschaffen, aber zugleich fehlt auch nicht der Hauch von Magie, die teils sehr wirklich und teils recht ungreifbar ist. Die Geschichte pulsiert regelrecht vor Leben, und zugleich verliert „Schattenfall“ durch dieser Realitätsbezogenheit trotzdem nicht seine Faszination.


Die komplette Rezension hier.