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Anomandaris

First Son of Mother Dark

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41

Sonntag, 5. November 2006, 23:44

Zitat

Original von Threepwood

Vielleicht äußert sich ja nicht jeder ;-).


Deshalb hab ich ja geschrieben "in diesem Thread". Wer sich nicht meldet, hat halt leider keine Stimme, so ist das nun mal auf einem rein textbasierten Forum :tongue:

Zitat

Original von Threepwood
[vollkommen OT]Ich weiß nicht, ob, wer auch immer das in einem anderen Thread gesagt hat, das meinte, aber deinen ersten Textabschnitt empfinde ich als unterschwellig sehr herausfordernd bis aggressiv. - Den von dir zitierten Teil übrigens auch. - Nur um dein Augenmerk mal darauf zu lenken.


Das könnte in diesem Thread gewesen sein, glaube ich. Die Message war nicht agressiv gemeint, du liest wieder zuviel hinein. Schliesslich hab ich danach Fragen forumliert und wollte damit das Gespräch wieder in gang bringen. Und ich finde es wirklich interessant, dass er bisher der Einzige ist, der das so empfindet (zumindest vor deinem Post). Ich formuliere wie gesagt meist sehr knapp, ist halt mein Stil. Allerdings wollte ich schon das Augenmerk des Original Posters auf seine Aussage lenken, deshalb der Textausschnitt. Denn diese Aussage IST ein Diskussionskiller! Jeder darf natürlich seine Meinung haben (aber da sind wir wieder bei dem, worum es auch in der anderen Diskussion ging, die du meintest), aber man sollte sie dann doch etwas selbstbezogener Formulieren. So sieht es aus als hätte Loquentius das Gefühl, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben. Solch Pauschal-Urteile die als Fakten formuliert werden, sollte man mMn vermeiden.

Zitat

Original von Threepwood
[/vollkommen OT] Ich bin auch der Meinung, dass Deutsch eine größere Sprachvielfalt ermöglicht, auch ohne Shakespeare gelesen zu haben. Allerdings sehe ich das weniger auf die Vokabeln bezogen (da fehlt mir einfach der Überblick) als auf die Sprachstruktur.


Selbstverständlich darfst du diese Meinung haben. Ich gehe mal davon aus, dass Loquentius vermutlich (und du vielleicht auch) sehr viel mehr Literatur in Deutsch kennt, als in Englisch. Deshalb halte ich solche Aussagen für sehr gewagt. Natürlich kennt niemand alle Bücher in beiden Sprachen, das ist klar. Aber ich finde schon, dass man wenigstens die Grössen der englischen Literatur gelesen haben sollte (zb. einen Shakespear) bevor man sich ein pauschal Urteil erlauben kann.

Zitat

Original von Threepwood
So oder so sehe ich aber keine Notwendigkeit, beim Übersetzen von grunt zu variieren. Zum einen habe ich (scheinbar im Gegensatz zu einigen anderen) kein Problem mit dem Wort Grunzen, zum anderen treffen viele der von loquentius gennanten Alternativen eben nicht das, was ich mir bei grunt vorstelle. Das Argument, dass Erikson selbst ja auch andere Wörter hätte benutzen können, finde ich dabei durchaus zutreffend. Hat er aber eben nicht und warum sollte sich dann der Übersetzer die Freiheit nehmen? Damit würde er Eriksons Stil unnötig verfälschen (egal ob zum Besseren oder Schlechteren).


Hierbei muss ich dir voll und ganz zustimmen. Ja ja, auch das soll es geben :D

Cheers
Anomandaris
Mane of Chaos. Anomandaris. Lord of the Tiste Andii, who has looked down on a hundred thousand winters, who has tasted the blood of dragons, who leads the last of his kind, seated in the Throne of Sorrow and a kingdom tragic and fey.
Mod-Stimme ist rot :yoda:



Jeder hat das Recht auf seine eigene, falsche Meinung.

42

Montag, 6. November 2006, 00:19

Zitat

Original von Anomandaris
Interessant finde ich aber, dass in diesem Thread nur du dieser Meinung bist! Wieviele englische Bücher hast du denn schon gelesen? Hast du auch mal zb. einen Shakespear gelesen?


Ganz kurz nochmal hierzu, weil mir endlich die richtige Formulierung dafür eingefallen ist :D :D. Ich finde, dass es etwas überheblich und von oben herab klingt. Das sei nur erwähnt, nicht um dir ans Bein zu pinkeln, sondern einfach um dich darauf aufmerksam zu machen, warum ich so auf manche deiner Postings anspringe. Denn sowas ist für mich wie ein rotes Tuch. Und für dich scheinbar auch, weil du ja ebendies bei Loquentius kritisierst, wo ich dir in diesem Fall auch zustimme.

Allerdings bin ich zumindest teilweise mit Loquentius einer Meinung. Und zwar unabhängig von irgendwelchen literarischen "Größen" (wo wir grad bei Verallgemeinerungen sind ;-)... alles, was in die Richtung "muss man gelesen haben" geht, finde ich immer sehr fragwürdig :D) einfach aus folgenden Überlegungen heraus:

Die deutsche Sprache ist durch die drei Geschlechter, die Deklination und die Konjugation sehr viel strukturierter als die englische. Das hat auf der einen Seite zur Folge, dass es im Englischen oft einfacher ist, Sachen kurz und prägnant auszudrücken. Auf der andren Seite vereinfachen diese grammatikalischen Strukturen es, im Deutschen kompliziertere verschachteltere Satzkonstrukte zu basteln, weil man durch die genannten drei Faktoren leichter zuordnen kann, welche Pronomen und welche Prädikate sich auf was beziehen. Das ist im Englischen zwar nicht unmöglich, aber sehr viel schwieriger durchzuführen, weshalb es wahrscheinlich auch seltener angewandt wird. Das ist eine Aussage, die in meinem Fall mit Sicherheit auf einer dünnen Faktenlage basiert, die mir aber trotzdem als relativ gesichert erscheint...

So viel erst mal von mir zu Sprachunterschieden :D.


Gruß,

Threepwood

Anomandaris

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43

Montag, 6. November 2006, 17:46

Zitat

Original von Threepwood

Ganz kurz nochmal hierzu, weil mir endlich die richtige Formulierung dafür eingefallen ist :D :D. Ich finde, dass es etwas überheblich und von oben herab klingt. Das sei nur erwähnt, nicht um dir ans Bein zu pinkeln, sondern einfach um dich darauf aufmerksam zu machen, warum ich so auf manche deiner Postings anspringe. Denn sowas ist für mich wie ein rotes Tuch. Und für dich scheinbar auch, weil du ja ebendies bei Loquentius kritisierst, wo ich dir in diesem Fall auch zustimme.


Wie es aber aussieht, liegen wir uns damit gegenseitig in den Haaren. Ich habe dir ja auch schonmal gesagt, dass ich deine Posts meist als sehr bevormundend und auch so ein bisschen als "Achtung, hier kommt der mit der Weisheit" daherkommen. Anscheinend sind wir für einander ein rotes Tuch.
Ich habe meine Aussage auf Loquentius Post rein sachlich gemeint. Weder überheblich noch sonst was. Auch ein bisschen um den Post wieder auf die Bahn zu lenken hab ich n paar Fragen angehängt. Die sollten nicht irgendwie herausfordernd oder wie auch immer daherkommen. Es waren reine Fragen.

Zitat

Original von Threepwood
Allerdings bin ich zumindest teilweise mit Loquentius einer Meinung. Und zwar unabhängig von irgendwelchen literarischen "Größen" (wo wir grad bei Verallgemeinerungen sind ;-)... alles, was in die Richtung "muss man gelesen haben" geht, finde ich immer sehr fragwürdig :D) einfach aus folgenden Überlegungen heraus:


Dazu: Wenn du eine Sprache als Ganzes vergleichen willst, finde ich es schon nicht unerheblich, dass man auch einiges davon kennt. Oder zumindest dann jene, die von der Allgemeinheit (sprich den Experten für Literatur) als Grössen akzeptiert werden. Das definiere ja nicht ich als Grösse oder so. Darum ist das auch keine Verallgemeinerung von meiner Seite. Ich finde auch nicht, dass die Bücher unter "muss man gelesen haben" gehen...als Buch. Aber dort drin hast du eben schon die englische Sprache in ihrer "höchsten" Form. Mir ist schon klar, dass jemand, der aus dem deutschen viel Weltliteratur kennt und vom englischen zb. nur die Fantasy-Romane von R.A. Salvatore, sofort auf den Schluss gelangen könnte, dass die englische Sprache im Vergleich zur Deutschen ärmer ist. Aber das wäre eine sehr Enge Sicht. Und auch darum habe ich ja die Fragen angefügt. Denn ich habe ja kein Wissen über zb. Loquentius Horizont, was englische Literatur angeht. Vielleicht ist er ja extrem belesen in beiden Sprachen...
Um auf das Thema mit einem Beispiel zurück zu kommen:
Wie würdest du reagieren, wenn ein Engländer hier erzählt, die deutsche Sprache bzw Literatur sei ja armselig, du aber herausfindest, dass er noch nicht mal was aus der deutschen Literatur richtig gelesen hat (zb. einen Goethe, Mann, Schiller oder so). Seine Meinung wäre dann einfach doch sehr zu marginalisieren (rein faktisch gesprochen!).


Zitat

Original von Threepwood
Die deutsche Sprache ist durch die drei Geschlechter, die Deklination und die Konjugation sehr viel strukturierter als die englische. Das hat auf der einen Seite zur Folge, dass es im Englischen oft einfacher ist, Sachen kurz und prägnant auszudrücken. Auf der andren Seite vereinfachen diese grammatikalischen Strukturen es, im Deutschen kompliziertere verschachteltere Satzkonstrukte zu basteln, weil man durch die genannten drei Faktoren leichter zuordnen kann, welche Pronomen und welche Prädikate sich auf was beziehen. Das ist im Englischen zwar nicht unmöglich, aber sehr viel schwieriger durchzuführen, weshalb es wahrscheinlich auch seltener angewandt wird. Das ist eine Aussage, die in meinem Fall mit Sicherheit auf einer dünnen Faktenlage basiert, die mir aber trotzdem als relativ gesichert erscheint...

So viel erst mal von mir zu Sprachunterschieden :D.


Hmm ok, ich bin jetzt zu wenig bewandert in der Struktur der englischen Sprache. Ich weiss nur (von einigen Studenten der engl. Sprache), dass die Struktur und Grammatik des Englisch sehr viel schwieriger wird, wenn man tiefer als auf Abitur-Niveau eintaucht.
Trotzdem redet Loquentius ja eher vom Inhaltlichen, so scheint mir. Er redet von Ausdrucksformen und Armut an Wörtern. Nicht von der grammatikalischen Struktur. Und da widerspreche ich ihm und auch die Anderen bisher.
Und darum geht es vor allem auch für mich. Beim lesen muss mich die Sprache mit ihrer Schönheit erfassen, mit ihrer Ausdrucksstärke. Und da finde ich die englische Sprache bei weitem nicht der Deutschen unterlegen. Gerade im Bereich der Fantasy finde ich, dass es bisher keine deutschen Autoren gibt, die der Ausdrucksstärke eines Martins oder Eriksons gleich kommen. Was natürlich nicht nur an der Sprache liegen muss ;)

Cheers
Anomandaris

Und hier jetzt gleich noch eine Anmerkung als Mod : Lassen wir es zu diesem Thema in diesem Thead gut sein, ok. Falls ihr das weiter erörtern möchtet, schreibt mir ne PM und ich werde das outsourcen und in einen neuen Thread packen. Oder ihr könnt selber gerne auch einen Thread dazu eröffnen und ich schiebe die von hier dann rüber. Denn dieser Thread hier wäre eigentlich zur Übersetzung im allgemeinen.
Danke.
Mane of Chaos. Anomandaris. Lord of the Tiste Andii, who has looked down on a hundred thousand winters, who has tasted the blood of dragons, who leads the last of his kind, seated in the Throne of Sorrow and a kingdom tragic and fey.
Mod-Stimme ist rot :yoda:



Jeder hat das Recht auf seine eigene, falsche Meinung.

44

Montag, 6. November 2006, 23:33

Wenn du meinst, dass es in einen Extra-Thread gehört, kannst dus ja umhängen, auch wenn ich es hier eigentlich gut aufgehoben finde. So oder so möchte ich jedenfalls noch was dazu loswerden.

1. Wenn sich ein Engländer über Niveaulosigkeit der deutschen Sprache beschwert, werde ich ihm höchstwahrscheinlich nicht Goethe, Schiller oder ähnliches vorlegen, es sei denn, ich weiß, dass er auf solche Bücher steht. Ich jedenfalls tue es im Schnitt nicht. Goethes Faust finde ih nett und einige Gedichte von besagten gefallen mir, aber ich finde, dass man sehr gut leben kann, ohne diese Autoren gelesen zu haben. Ich finde auch nicht, dass sie die Sprache "in ihrer höchsten Form" darstellen. Jedes Buch, dass es schafft, einen zu berühren oder zum Denken anzuregen, stellt für mich eine hohe Form der Literatur dar. Und da schneiden bei mir viel Klassiker eher schlecht ab.

2. Ich erinnere mich an die Aussage eines englischsprachigen Autoren (ich weiß leider nicht wer): Was mir mein Deutschunterricht gebracht hat? Endlich verstehe ich die englische Grammatik... :D. Was meine Aussage über strukturelle Komplexität angeht, bin ich mir übrigens ziemlich sicher. Ein Großteil ist oben schon erklärt. Hinzu kommt, dass ich durch Unterhaltungen mit diversen nicht-deutschsprachigen Mitbewohnern und Freunden auf so viele Besonderheiten der Deutschen Sprache aufmerksam gemacht worden ("Warum heißt es 'Dies ist eine Vase.' und nicht 'Diese ist eine Vase?'" fällt mir gerade als Beispiel ein), dass ich glaube, dass die englische Sprache da vielleicht an Besonderheiten gleichziehen kann, aber schwerlich überholen... Durch täglichen Gebrauch merken wir bloß überhaupt nicht, was für Kuriositäten in unserer Sprache stecken.


Gruß,

Threepwood


PS/Edit: Ganz wichtig und doch vergessen: Die Möglichkeit, im Deutschen neue Wörter zu schaffen. Das fasziniert fast jeden, der Deutsch als Fremdsprache lernt. Und damit hat die deutsche Sprache sicher ein größeres Vokabular als die englische :D :D.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Threepwood« (7. November 2006, 00:03)


45

Donnerstag, 9. November 2006, 17:29

Hallo Freunde,

@Threep: Du hat meine Meinung zu dem Thema schöner formuliert als ich zuvor in meinen (absichtlich ein bisschen holzhammerartig (welch Wort ;)) Beiträgen.

Ich möchte Dir also voll zustimmen in punkto Reichhaltigkeit des Vokabulars und den Vor- (und Nachteilen) der deutschen Grammatik.

Englisch ist auch eine schöne Sprache, aber ich bin nunmal ein Deutschfan ;)

@Anomandaris:

"der aus dem deutschen viel Weltliteratur kennt und vom englischen zb. nur die Fantasy-Romane von R.A. Salvatore"

In diese von Dir genannte Kategorie passe ich sicher nicht ;).

Diskussionen finde ich immer spannend, aber mit meinem Satz "nicht diskussionswürdig" wollte ich nur ausdrücken, dass ich gerne nicht weiter auf das Thema eingehen wollte.

Das Grunzen macht ja noch lange keinen Frühling ;).

Was mich allerdings schon störte, war Dejim Neval (oder wie er hieß), der T'rolbarahl. Dazu siehe aber den gleichnamigen Thread.

Harmonische Grüße,

Euer Loquentius der Gutgelaunte

46

Freitag, 2. März 2007, 10:53

Hallo an Alle - und besonders an den Übersetzer (für den auch dieser Post erstellt wurde ;) )

Ich lese gerade 'Das Lied von Eis & Feuer' und habe mich auf Amazon schlau gemacht was ich mir als nächstes bestellen werde, da bin ich auf das 'Spiel der Götter' gestossen.

Nach dem ich diverse Rezesionen durchgeschaut habe, bin ich auf den Link gestossen der zu diesem Forum führt und habe mir ein paar Einträge durchgelesen. :lesen1:

Nun muss ich sagen das ich die Bücher um die es hier geht noch nicht gelesen habe, aber froh bin das englische Namen auch übersetzt wurden. Denn wenn ich da an 'Eis und Feuer' denke, wo es in einem deutschsprachigen Buch Orte wie 'Kings Landing' und 'Highgarden' (und noch 100te andere englische Begriffe) gibt, frage ich mich warum der Author das nicht übersetzt hat.... :nixweiss:

Umsomehr freue ich mich jetz schon auf das 'Spiel der Götter' ... DANKE lieber Übersetzer das du das Buch komplett ins Deutsche übersetzt hast!!!!!
:thx: :laola:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pHyr« (2. März 2007, 10:54)


47

Samstag, 19. Mai 2007, 16:25

Zitat

Original von pHyr
' ... DANKE lieber Übersetzer das du das Buch komplett ins Deutsche übersetzt hast!!!!!
:thx: :laola:


Ganz so stimmt das nicht, denn *klugscheiß, Korinthenkack* 'Sergeant' bleibt 'Seargant', wird nicht Feldwebel. Okay, okay, auch gut so. Hätte sonst permanent Fiedler oder Gesler mit Pickelhaube vor mir gesehen, wobei das zumindest zu letzterem, vom Namen her, gepasst hätte. "Geslerrr!"

Was mich etwas wundert, lieber Übersetzer: Du hast dir solche Mühe gegeben, die Originalnamen im Deutschen ein wenig zu verfremden, was ich sehr gelungen finde. Leida oder Forcht, zum Beispiel.
Warum hast du aus Envy nicht Naid oder Neyd gemacht? Oder, da hier die Bedeutung ihres reizenden Charakters verloren gegangen wäre, schlichtweg Neid? Es hört sich imo bescheuert an, wenn z.B. Anomander sie mit "Missgunst" anredet.
Die Katzen halten nur den für eloquent, der miauen kann

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Montag, 17. Mai 2010, 16:01

Threadnekromantie!!!

Ich finde Missgunst passt so richtig und Bosheit eigentlich auch.
So, dass sollte nur mal gesagt werden. =)
"Like Anomander Rake, Osric was more dragon than anything else. They were kin in blood, if not in personality." HoC

"There were clouds closed fast round the moon. And one bye one, gardens died." tBh


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49

Montag, 17. Mai 2010, 16:54

Allerdings hatte ich zu diesem Thema auch eine Frage: wo liegt der Zusammenhang zwischen Sorry und Apsalar?
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Montag, 17. Mai 2010, 18:26

Inwiefern jetzt?


Schatten
"Always dream and shoot higher than you know you can do. Don't bother just to be better than your contemporaries or predecessors. Try to be better than yourself."
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Montag, 17. Mai 2010, 22:48

Übersetzungstechnisch, ich krieg da irgendwie nichts zusammen...
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52

Montag, 17. Mai 2010, 23:24

Mmh, Sorry wird zu Leida und Apsalar bleibt Apsalar O_o


Schatten
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Osserc

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Dienstag, 18. Mai 2010, 16:08

Okay, Problem geklärt: :D Ich hab das ganze mit Surly, also Laseen, vermischt :wall:
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seregthaur

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Freitag, 26. Juli 2013, 12:07

Da ich keine Lust habe, (beinah) unzählige Threads durchzulesen, um eventuell auf die Beantwortung meiner Frage zu stoßen, frage ich einfach direkt nach.
Die Frage geht an gero:

Mich interessiert, warum genau bzw. mit welcher Begründung gero aus "A Tale of the Malazan Book of the Fallen" im Deutschen den Titel "Das Spiel der Götter" hat werden lassen.

(Hoffe, gero liest das hier... :wacko: )

Liossercal

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55

Freitag, 26. Juli 2013, 12:11

Wenn ich mich richtig erinnere, war das eine Verlagsentscheidung. Müsste in irgendwelchen Forentiefen hier oder bei bp stehen.
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56

Freitag, 26. Juli 2013, 13:49

Yeah, ich kann mir gut vorstellen, dass 'Das malazanische Buch der Gefallenen' oder sowas zu negativ für den deutschen Markt klingt, wo Fantasy immer noch heiler Eskapismus zu sein hat <_<


Schatten
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seregthaur

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57

Freitag, 26. Juli 2013, 13:59

Zitat

wo Fantasy immer noch heiler Eskapismus zu sein hat <_<
Meinst Du damit, dass Fantasy in keinem guten Ruf steht?

58

Freitag, 26. Juli 2013, 18:29

Nicht unbedingt, eher dass viele Verlage glauben, der durschnittliche Fantasy-Leser sei jemand, der aus der realen Welt entfliehen will, weil diese ja so böse ist.. oder sowas in der Art. Also ja, eigentlich hat Fantasy im deutschen Sprachraum nicht den besten Ruf, teils gedankt den Verlagen. Ich mag das nicht pauschalisieren, aber ja, ich selbst habe eine negative Meinung über den deutschen Fantasy-Markt, und ich habe durchaus Ahnung davon, aber wie soll es da Leuten gehen, die sich lediglich auf einen oberflächlichen Eindruck verlassen müssen?

Egal, ich bin immer noch auf der Arbeit und gelangweilt :P


Schatten
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gero

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59

Samstag, 24. August 2013, 13:57

Da ich keine Lust habe, (beinah) unzählige Threads durchzulesen, um eventuell auf die Beantwortung meiner Frage zu stoßen, frage ich einfach direkt nach.
Die Frage geht an gero:

Mich interessiert, warum genau bzw. mit welcher Begründung gero aus "A Tale of the Malazan Book of the Fallen" im Deutschen den Titel "Das Spiel der Götter" hat werden lassen.

(Hoffe, gero liest das hier... :wacko: )
Ach, macht da in einem anderen Forum wieder mal jemand dicke Backen?

Ist doch klar, warum aus "A Tale of the Malazan Book of the Fallen" im Deutschen "Das Spiel der Götter" wurde - weil der Übersetzer doof ist und nicht weiß, was "Tale" oder "Book of the Fallen" bedeutet. ;)


Aber mal im Ernst, Sereg:

Die Diskussion über verbockte Titelübersetzungen, die in besagtem Forum (oder auch sonstwo) gelegentlich ablaufen, zeigen nur eins: dass die Leute, die da diskutieren, keine Ahnung davon haben, wie das so im Verlagsgeschäft läuft. Und da macht es dann auch nicht so richtig Spaß, mit so jemand zu diskutieren, weil es an gewissen Grundvoraussetzungen fehlt.

Grundsätzlich ist es so, dass Titel (Buch- und Zyklustitel) normalerweise der Verlag festlegt. Warum das so ist, muss ich hoffentlich nicht erklären.
Beim MBotF bzw. SdG war es allerdings tatsächlich so, dass der Titelvorschlag von mir gekommen ist (nachdem ich vom Verlag dazu aufgefordert wurde, einen zu machen - zu einem Zeitpunkt, wo ich gerade GotM einmal im Schnelldurchgang gelesen hatte). Und da habe ich in Anbetracht der Auflage, dass "Gefallene/Gefallenen" auf gar keinen Fall im Titel auftauchen durfte und es nach Möglichkeit auch keine "Chronik" sein sollte, einen Zyklustitel gewählt, der nach meinem Kenntnisstand einigermaßen gepasst hat und eingermaßen griffig war. Unter der o.g. Prämisse finde ich nebenbei bemerkt den Zyklustitel auch heute noch völlig in Ordnung. Aber ich bin ja auch doof ... :nixweiss:
Sudden moroseness. One hop too far.

seregthaur

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60

Samstag, 24. August 2013, 14:05

Ich möchte Dir da in keiner Weise was Negatives unterstellen. Du hast aber Recht, dass das mal wieder in dem besagten Forum kurz thematisiert wurde. Ich möchte mich auch nicht zwischen den Differenzen der beiden Foren stellen, denn ich bin in beiden Foren gerne unterwegs. Was es da an Auseinandersetzungen zwischen den Forenadmins und sonstwem gab, interessiert mich nicht.
Mich interessiert nur rein faktisch ohne jegliche Wertung meinerseits, warum der Titel so geändert wurde. Nicht mehr und nicht weniger.

Zitat

Und da habe ich in Anbetracht der Auflage, dass "Gefallene/Gefallenen" auf gar keinen Fall im Titel auftauchen durfte
Das hat der Verlag bestimmt?

Zitat

einen Zyklustitel gewählt, der nach meinem Kenntnisstand einigermaßen gepasst hat und eingermaßen griffig war. Unter der o.g. Prämisse finde ich nebenbei bemerkt den Zyklustitel auch heute noch völlig in Ordnung.
Also ging es darum, einen kurzen, bündigen Titel zu finden, der zu GotM passt?