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1 641

Freitag, 7. Juni 2013, 00:18

man merkt deutlich die Einflüsse, die Elric auf andere Fantasy hatte, und keiner kann mir erzählen, dass die Parallelen zu den Tiste Andii aus MBotF ZUfall sind, aber Elric ist ein Produkt der 60er und 70er. Ich mag nichts schlechtes drüber sagen.


Natürlich nicht. Annomander Rake ist ganz klar ein Spiel mit dem Elric Klischee. Das Seelenfressende Schwert, die Drachen, die Melancholie... alles da. Nur eben alles genau soviel verändert das es nicht Stereotypisch sondern richtig gut ist.


Mmh, ich erinnere mich aber an ein Interview, in dem SE darauf angesprochen, dass Silchas Ruin Elric von Melniboné so ähnlich ist, dass es nur eine Anspielung sein KANN, dies verneinte. Ergo meine Aussage. Dass dem so ist sieht ein Blinder.
Ich habe allerdings keine Ahnung, wo und welches Interview das war. Und bekanntlich weiß SE nicht imemr so recht auf Anhieb, was man von ihm da wissen will.


Schatten
"Always dream and shoot higher than you know you can do. Don't bother just to be better than your contemporaries or predecessors. Try to be better than yourself."
William Cuthbert Faulkner

"My definition of good literature is that which can be read by an educated reader, and reread with increased pleasure."
Gene Wolfe

Bult

Coltaines Onkel

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1 642

Freitag, 7. Juni 2013, 11:18

Zitat

@Bult

Ich tue mir mit Bakker ja schwer... schlecht ist das nicht, aber
irgendwie zu düster. Da sind original ALLE Charaktere entweder
Soziopathen oder vom leben so geschädigt, dass es auch keinen
Unterschied mehr macht. Da fehlt mir im Vergleich zu Erikson einfach der
positive Touch. Die Irrwitzige Tatsache, dass gegen jede Hoffnung die
richtige Entscheidung eines einzelnen zwar vielleicht nicht alles eben
doch einiges zum guten wenden kann.

Soweit um das einzuschätzen ob das alles Soziopathen sind usw kann ich noch nicht beurteilen bin noch nicht so weit.Das mit düsterer Welt stimm ich dir zu. Ich bin immer noch am rätsel ob der Junge im Proglog Kellhus ist.

Hast du komplett die Elric Saga gelesen?
„Der Edle verneigt sich, aber beugt sich nicht.“ (Konfuzius)

Eskrimador

1 643

Freitag, 7. Juni 2013, 11:28

Ich hab vor Jahren mal einen deutschen Elric Sammelband gelesen - das reichte mir dann aber auch. Ist halt nicht allzugut gealtert, meiner Ansicht nach.
We rode on the winds of the rising storm,
we ran to the sounds of the thunder.
We danced among the lightning bolts,
and tore the world asunder.

Bult

Coltaines Onkel

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1 644

Freitag, 7. Juni 2013, 20:42

Okay, wenn du andere Bücher vom Autor liest sind die zum Teil alle miteinander verbunden. Wird auch deutlich ein einem Band von Elric.Find die Saga nicht so schlecht ^^
„Der Edle verneigt sich, aber beugt sich nicht.“ (Konfuzius)

Eskrimador

1 645

Freitag, 7. Juni 2013, 21:03

So schlecht ist das sicher nicht... aber es gibt einfach so viel zu lesen, da steht Moorcock eben nicht mehr besonders weit oben auf der Liste.
We rode on the winds of the rising storm,
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1 646

Mittwoch, 19. Juni 2013, 10:54

Prince of Thorns von Mark Lawrence. Soll ja der letzte Schrei sein, dieser Tage. Ich gebe mir Mühe, es zu mögen, aber bisher konnte ich jede Wendung vorhersagen und die Schreibweise entschädigt mich nicht dafür. Weiß einer, ob es besser wird? Ich meine, ich bin interessiert genug darin, wo Lawrence das ganze hinführt, um den nächsten Band zu kaufen, aber auch nur, wenn ich ihn irgendwo extra günstig finde.


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1 647

Mittwoch, 19. Juni 2013, 11:02

Ich hab das Buch selber nicht gelesen, aber nach dem zu schließen, was ich darüber gelesen habe, würde ich es als handelsübliche sub-Standard Grim&Gritty Fantasy einordnen, die eben auf der Welle mitschwimmt. Wer sagt denn, dass das der letzte Schrei ist?
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1 648

Mittwoch, 19. Juni 2013, 13:25

Das war teils sarkastisch gemeint, ich hab's in letzter Zeit von allen Seiten empfohlen bekommen.. Und Sub-Standard würde ich es nicht nennen, hab schon viel schlimmeres gelesen, und dafür hat es dann doch einige sehr coole Ideen, an der Umsetzung happert es halt nur. Wie gesagt, mich interessiert schon, wie das ausgeht, bzw. wie es weitergeht im zweiten Band [ich mag den Hauptcharacter, der auch leider der einzige ist, der einen Ansatz von Persönlichkeit zeigt], ich bin nur nicht sicher, ob mich der Weg dorthin interessiert angesichts der Schreibweise :P


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1 649

Mittwoch, 19. Juni 2013, 21:58

[ich mag den Hauptcharacter, der auch leider der einzige ist, der einen Ansatz von Persönlichkeit zeigt]


Genau das kann ich mir nach den Beschreibungen einfach absolut nicht vorstellen.
Mal aus der Beschreibung bei Amazon:
"When he was nine, he watched as his mother and brother were killed before him. At thirteen, he led a band of bloodthirsty thugs. By fifteen, he intends to be king…"
Daran finde ich einfach alles dumm, klischeehaft und langweilig ;)
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1 650

Mittwoch, 19. Juni 2013, 22:42

Naja, ich sehe es so, dass es in den richtigen Händen eine sehr schöne Sache sein kann. Ich bin zumindest willig, jemandem, der versucht dieses Klischee gut zu machen, eine Chance zu geben. So nach dem Motto Tropes are not bad. Und ich bin weit davon entfernt den Anspruch zu haben, dass alles, was ich lese den höchsten intellektuellen Ansprüchen genügen muss. Mein größtes Problem mit Prince of Thorns ist die Sprache. Wenn es besser geschrieben wäre, würde auch die Dinger die der Story fehlen, weniger ins Gewicht fallen.

Ich tendiere ja sonst zu ziemlich harten Urteilen, aber in diesem Fall bin ich im Zweifel für den Angeklagten bis ich weiß, wo der Lawrence mich hinführen will ;) Das Potenzial ist da und auch Anzeichen dafür, dass all dieses "When he was nine, blah.." durchaus als Kritik und Umkehr des Klischees gedacht ist.

Aber die Sprache.. es lässt mich nicht los. Ich will nicht spoilern, aber ich kann mir das Setting ehrlich gesagt hauptsächlich deshalb vorstellen, weil ich es kenne und nicht, weil Lawrence es so gut beschreibt - im Gegenteil, das Mysterium, das das Setting darstellen soll, geht für mich volle Kanne nach hinten los. Erstaunlicherweise kann ich mir das Buch aber sehr gut als Film/auf dem Bildschirm vorstellen [wo man nicht den Umweg über die Beschreibung gehen muss, sondern das ganze gleich mit den Augen aufnimmt] - mit entsprechenden Kamerawinkeln und einem guten Schauspieler als Prince Jorg funktioniert es in meinem Kopf viel besser denn als Buch.


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1 651

Mittwoch, 19. Juni 2013, 23:10

Naja... ich mag diesesn Grim&Gritty kram halt nicht mehr wirklich - da hat Abercrombie mir gereicht. Noch dazu mag ich keine 14 Jährigen Protagonisten die sich dann im Regelfall einfach wie erwachsene verhalten (das Problem gibt es aber bei vielen Fantasy Reihen - nicht zuletzt beim Lied von Eis und Feuer) und ich bin auch sehr skeptisch was Ich-Erzähler angeht (Rothfuss ist da die seltene Ausnahme und der ist in mehrerlei Hinsicht ein Sonderfall). Deshalb ist das eben insgesamt nicht mein Ding und damit ich das lese müssten schon sehr viele (sehr bestimmte) Leute sagen, dass das was taugt ;)
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1 652

Mittwoch, 19. Juni 2013, 23:21

Hehe, okay, ich kann beide Argumente verstehen - ich mag eigentlich auch weder das eine, noch das andere. Ich hab das Buch gekauft, weil's güngtig war und ich kurz vorher empfohlen bekommen hatte [und im Moment versuche nichts zu lesen, was mich von der Uni-Lektüre ablenkt]. In der Hinsicht muss ich aber sagen, eine Sache die ich Lawrence zugute halten muss ist, dass der Protagonist eben nicht wie ein Erwachsener klingt - er klingt wie ein Teenager, der erwachsen sein möchte und das Erwachsensein zu faken versucht, was aber nicht so wirklich immer klappt. Daher auch meine Aussage, dass der Protagonist der einzige ist, der wirklich Charakter hat - wenn auch einen, den man ihm am Liebsten um die Ohren schlagen will. Er hat halt keine Moral, aber das liegt eher daran, dass er keine Ahnung von zwischenmenschlichen Beziehungen hat und nicht, weil er so ein toller Typ ist, wie er sich selbst einredet. Wie gesagt, alles in allem ist zumindest der Protagonist gelungen. Was man leider von keinem der anderen Charaktere sagen kann, die alle was von Abziehbildchen haben.

Aber genaus das ist mein Dilemma mit dem Buch.. einerseits hat es viele gute Ansätze, inklusive des Protagonisten, andererseits hat es auch viele Dinge bei denen ich mir denke 'Ey, muss das jetzt sein?'. Ich glaube aber, allein die Tatsache, dass ich mich da so lange drüber auslassen kann, hat was zu sagen. Wenn ich es völlig kacke finden würde, würde ich's einfach an die örtliche Bücherei weiter verschenken^^


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1 653

Freitag, 21. Juni 2013, 00:54

Oookay, Prince of Thorns beendet (ja, hat lange gedauert). Ich muss sagen, auf den letzten 50 Seiten wurde es endlich mal so richtig spannend, und jetzt will ich doch wissen, wie es weiter geht.

Tja, was les ich als nächstes, außer Essays zum Werk von James Joyce.. Ah, ich glaube, ich wage es, meine Vorurteile gegen weibliche Autoren zur Seite zu legen und versuch's mal mit Servant of the Underworld von Aliette de Bodard. Im schlimmsten Fall komme ich dan morgen zeternd in diesen Thread zurück.


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1 654

Mittwoch, 17. Juli 2013, 13:56

Oh yeah, in der Zwischenzeit habe ich nicht nur Servant of the Underworld sondern auch Harbringer of the Storm, den zweiten Band in der Obsidian & Blood Trilogie gelesen, und ich muss mich echt beherrschen, um nicht gleich zum letzten Band, Master of the House of Darts, zu springen. Die sind.. gut. Nicht für jeden, aber für mich genau das Richtige, der Protagonist ist ziemlich fix hoch auf die Liste meiner Lieblingsprotagonisten gesprungen :D Die einzelnen Bände sind auch gut geschrieben, gut recherchiert [soweit ich das beurteilen kann, was ich mir mal anmaße] und verbinden das historische Setting sehr gut mit dem fantastischen Aspekt der aztekischen Götterwelt.

Bekommt von mir den Stempel 'Reread-würdig', allein schon wegen der Sprache und des Protagonisten :] Könnte allerdings etwas frustrierend sein, wenn man nicht bereit ist sich auf das ganz andere Setting einzulassen. Ich find's super :] Ich könnte fast schon eine Diskussion bezüglich dessen, was die Autorin unterschwellig zu sagen versucht, vom Zaun brechen :D


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1 655

Dienstag, 13. August 2013, 19:03

So, in der Zwischenzeit habe ich es geschafft, mich durch Hew the Tintmaster von Michael Shea [in der Swords & Dark Magi Anthologie] zu boxen und.. ääh..nyar. Pretchettesque und in dem Sinne auch nicht schlecht, aber ich bin dran hängen geblieben, weil die Sprache mich so unglaublich schläfrig gemacht hat.
Dann kam da In the Stacks von Scott Lynch und hat mich ehrlich gesagt enttäuscht :( Da war ehrlich gesagt Hew the Tintmaster interessanter, da obwohl ich mir denken konnte, worauf es hinaus will, das genaue wie es lohnte, weiter zu lesen. In the Stacks war einfach vorhersehbar und die Witze nicht lustig, weil man sie drei Meilen im Voraus kommen sah. Schade, ich hatte meine Hoffnungen auf Lynch gesetzt.
Dafür hat mich dann Two Lions, a Witch, and the War-Robe von Tanith Lee überrascht, nicht plotweise, aber der Sarkasmus funktionierte stellenweise richtig gut, mMn. Und normalerweise schalte ich schon ab, wenn es nach Märchennacherzählung auch nur riecht. Ausnahmsweise also mal daumen hoch dafür.
The Sea-Troll's Daughter von Caitlín R. Kiernan sah auch erst danach aus, also ob es ein typisches Sagenmotiv mal anders erzählen würde, aber ich muss zugeben, dass mich die Story irgendwo mitten drin verloren hat, als sie anfing in eine ganz andere Richtung zu gehen, und zwar in eine, die mMn so gar nichts mit dem zu tun hatte, mit dem es anfing. Und warum das ganze The Sea-Troll's Daughter heißt, obwohl die besagte Tochter des Sea-Trolls ungefähr so viel zum Plot beigetragen hat wie ich zum Weltfrieden, frage ich mich immer noch.. Meh. Im Nachhinein betrachtet war Hew the Tintmaster gar nicht so schlimm.

Naja, zwei Geschichten sind noch übrig, eine davoon vom Schöpfer von Fables und die andere von Joe Abercrombie. Vielleicht reißt einer davon das ganze ja noch raus :P


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McClane

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1 656

Dienstag, 13. August 2013, 19:46

The Singing Spear von HabdenNamenvergessen war.. *gähn*

Waaaas, die Kurzgeschichte von Enge, war für mich die beste in der ganzen Anthologie :D Humor hat mir gefallen, Struktur auch...naja Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden ;) Hab mir danach die ersten drei Bände von Enge sofort gekauft, von denen mit aber nur der erste wirklich überzeugen konnte :egal:
Dann kam da In the Stacks von Scott Lynch und hat mich ehrlich gesagt enttäuscht
Erikso, Abercrombie, Lynch, Nix und Parker waren die anderen die mir sehr gut gefallen hatten...mit ein paar anderen (Wolfe, Kiernan) konnte ich leider so überhaupt
nix anfangen...

Bin auf deine Meinung zu JA gespannt :D
Dick Laurent ist tot!

1 657

Dienstag, 13. August 2013, 23:01

Yeah, Geschmäcker sind verschieden ;) Und naja, ich habe schon das Potenzial in The Singing Spear gesehen, aber hat mich von der Umsetzung her nicht wirklich überzeugt. Und eben, das war meine Befürchtung nachdem ich gelesen hatte, das es davon mehrere Bände gibt, dass es nämlich ganz gut anfängt und dann die Luft verliert.. Scheint ja leider, dass sich das bestätigt hat :alright:

Und bisher sehen meine Favoriten ähnlich aus: Erikson, Cook, Parker, Nix, Keyes, Lee.. Ich würde sagen, so halb und halb, wobei jetzt bisher keine der Geschichten so schlecht war, dass ich sie gar nicht mochte [was ein Wunder ist bei Anthologien], nur dass manch deutliche Schwächen hatten. Mir persönlich ist es lieber, wenn eine Geschichte schwächer anfängt und dann gut wird [z.B. der Fall bei Two Lions, a Witch, and the War-Robe] denn anders herum [wie es z.B. mMn bei The Singing Spear oder The Sea-Troll's Daughter]. Da fällt mir eine, mir hat eine doch überhaupt nicht gefallen, und das war The Deification of Dal Bamore.

Was Lynch angeht, so kann ich nicht sagen, dass ich es nicht mochte; es hat allerdings für mich auch nicht aus der Masse heraus gestochen. Und ich bin mal auf Abercrombie gespannt, zu dem ich eine Art Hassliebe hege.. Ich liebe die First Law-Trilogie, aber Best Served Cold hat mir seine Bücher vermiest und ich habe seitdem nichts mehr von Abercrombie gelesen. Daher bin ich mal gespannt..


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1 658

Dienstag, 13. August 2013, 23:14

aber Best Served Cold hat mir seine Bücher vermiest und ich habe seitdem nichts mehr von Abercrombie gelesen. Daher bin ich mal gespannt..

Ich glaube, dass wir zwei dieses Thema vor einiges Zeit schon mal hatten :D Best Served Cold ist für mich auch um einiges schwächer wie die FLT. Weiß nicht, ob sich da unsere Gründe decken, aber mir ging die Protagonistin extrem gegen den Strich und das grim & gritty war mir hier überzogen. Das Buch laß sich schwerer wie die ersten drei, im Vergleich zu dem was ich in der Zeit gelesen habe wars aber doch noch besser...

The Heroes danach fand ich extrem stark. Klar, der war auch dreckig, aber mir hat die Struktur sehr gut gefallen und die verschiedenen neuen POVs an der Seite der alten Charaktere. Das hat auch zum einen oder anderen Überraschungsmoment geführt bei mir. War mal ein bisschen was anderes im Vergleich zum normalen Aufbau/Verlauf/Struktur eines Buches.

Red Country hab ich mir dann in voller Erwartung gekauft, weil mir die Prämisse Western (Frontier) + Fantasy gefallen hat und ich hellauf begeistert war von Sandersons Alloy of Law. Das war für mich ne riesen Enttäuschung weil für meinen Geschmack JA da einfach übertrieben hat mit dreckig und eklig und grim und gritty um des grim und gritty's Willen. Hab mich richtig duchgekämpft.

Würde dir jetzt nicht vorbehaltslos das Weiterlesen empfehlen, aber wenn du irgendwo Heroes billig auftreiben oder leihen könntest, kannst dem ja mal nen Versuch geben ;)
Dick Laurent ist tot!

1 659

Mittwoch, 14. August 2013, 22:02

Hab vor wenigen Monaten a red Country gelesen von Abercrombie und muss sagen, dass ich maßlos enttäuscht war von dem Buch. Alle Figuren wurden nur oberflächlich abgehandelt. Bei bekannten Figuren hat er, mMn leider auf PoV verzichtet. Außerdem fand ich gab es echt wenig Backgroundinfo. So wird die ach so böse Vergangenheit von Shy immer nur angedeutet, ohne wirklich thema zu sein. Ich weiß auch immernoch nicht woher Lamb den Kerl kennt, der sich der entführten Kinder angenommen hat und das Ende kam für mich dann viel zu aprubt nachdem die Geschichte eigentlich nur vor sich hindümpelt.
"Why am I taking seduction advice from a man whose idea of foreplay is to slam coins on a table and shout: "Who wants to ride the big horse?""
Only a ginger can call another ginger ginger.
Just like only a ninja can sneak up on another ninja.

McClane

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1 660

Mittwoch, 14. August 2013, 22:17

Zitat

Bei bekannten Figuren hat er, mMn leider auf PoV verzichtet.
Das wird auch in Zukunft so bleiben. War auch von Werk zu Werk bisher so (da zähl ich die FLT als eins).
JA hat dazu in seinem Blog mal Stellung genommen und hat gemeint, er nutzt POVs von bestimmten Charakteren nur in einem Buch/Trillogie und falls sie wann anders nochmal auftauchen sollten, bekommen sie keinen mehr...
Auf der einen Seite ein interessanter Ansatz, auf der anderen raubt es viele Möglichkeiten die Vergangenheit etc. anzusprechen, Geschehnisse aus alten Bänden aufarbeiten und so weiter...
Dick Laurent ist tot!