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Donnerstag, 18. November 2010, 21:05

Quon Tali RPG

Langsam nährete sich die Wellentänzer dem Hafen von Malaz City. Die Planken knirschten gefährlich.
Irsa Devi seufste. Die letzten Wochen waren nicht gut gewesen. Zuerst hatten sie die ursprüngliche Ladung wärend eines Sturmes verloren und bei dem Versuch neue Ladung zu erbeuten war ein Großteil ihrer Mannschaft getötet worden und die Kraweele war in einem miesen Zustand. Es war ein wunder, dass sie es bis hierher geschafft hatte.
Sie blickte vom Achterkastell auf ihre verbliebenen zwei Seeleute hinunter. Sie werden warscheinlich verschwinden, sobald wir an Land sind und sich einen neuen Kapitän suchen. Keine Treue unter Piraten.
Sie verzog das Gesicht. Nein, es sah auch für die Zukunft nicht gut aus.
Langsam glitt der Kai näher. Sie legten mit einigen Mühen an, da das Schiff sich nicht navigieren lassen wollte.
Zum Glück ist es schon spät. Andernfalls hättes es Ärger mit anderen Kapitänen und deren Schiffen gegeben.
"Hey, Devi."
Sie blickte auf den Kai. Der Hafenmeister. Natürlich.
"Wie viel Geld willst du mir diesmal abknöpfen, du geldgieriger Bastard?"
Er mussterte die Wellentänzer neugierig. "Sie sieht aus als wärst du damit einmal zum Vermummten und zurück gesegelt."
Sie wartete.
"Drei Goldstücke."
"Das ist Diebstahl."
"Das ist Malaz City."
Sie musterte den Hafenmeister kalt.
"Zwei Goldstücke."
"Zwei und 5 Silber."
Sie nicklte. Ihr war nicht nach verhandeln zu mute und sie hatte bereits einen besseren Preis bekommen, als sie erwartet hatte.
Sie zählte das Geld aus einem kleinen Beutel, der an ihrem Gürtel hing, ab und reichte sie dem Hafenmeister über die Reling hinweg.
Er lächelte. "Einem schönen Aufenthalt hier."
Irsa schnaubte. Lachend schlenderte der Hafenmeister davon.
Als sie sich umdrehte standen ihre verbliebenen zwei Seeleute vor ihr.
"Wir wollen unsere Heuer," sagte der größere der beiden.
Sie nickte.
"Und wir gehen."
Sie nickte wieder und zahlte beide aus.
Sie sah ihnen nach, wie sie das Schiff verließen. Sie würde Probleme haben wieder so gute Seeleute zu finden.
Sie verzog das Gesicht. Vergiss nicht, dass du zuerst das Schiff wieder flott bekommen musst, Irsa Devi.
Es war zu spät, um jemanden zu suchen, der ihr Schiff repatrieren konnte. Sie würde heute nur noch in eine Bar gehen und nach potentiellen Kanidaten zum anheurern ausschau halten.
Mit grimmiger Miene verließ sie die Wellentänzer.
How long was that blink? Gods below, it was a fucking eternity.

Osserc

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2

Donnerstag, 18. November 2010, 21:20

Khaz'el hatte erstmal genug von Geistern. Seine Reise, die ihn von Karakarang nach Malaz gebracht hatte, war schon nicht sehr ruhig verlaufen und dieser verdammte Geist, der einfach nicht verschwinden wollte, sondern erstmal eine philosophische Diskussion über das Aussehen der Welt hinter dem Tor des Vermummten und ob der Tod eine Verbesserung gegenüber dem Leiden im Leben sei, hatte ihn auch gehörig genervt.
Jetzt wollte er erstmal wieder unter normale Leute, soweit man auf diesem Piratenstützpunkt von normal sprechen konnte, kommen und etwas trinken.
Er ging direkt in Richtung Hafenviertel, um sich auf die Suche nach einer düsteren Kneipe zu machen. Mit etwas Glück würde er direkt in eine Schlägerei geraten und könnte noch etwas Spaß haben.
Auf seinem Weg sah er ein Schiff einlaufen, das stark beschädigt wirkte und dessen Crew weit unter Sollstärke schien.
"Like Anomander Rake, Osric was more dragon than anything else. They were kin in blood, if not in personality." HoC

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3

Donnerstag, 18. November 2010, 22:10

Es war kurz nach Sonnenuntergang und dieser betrunkene Bastard von einem Kapitän wollte ihn einfach nicht gehen lassen. Zal'Aht hatte langsam die Nase gestrichen voll. Sie hatten erst vor einem Glockenschag im Hafen angelegt und dennoch hatten sie (beziehungsweise der Händler, auf dessen Schiff er mitgesegelt war und der gleichzeitig der Kapitän war) es geschaft aus vier verschiedenen Kneipen zu fliegen. Und all das nur weil der Trottel es vor Erleichterung heil angekommen zu sein, nicht schaffte den Mund über die Geschehnisse auf See zu halten. Aber was sollte Zal' schon groß daran ändern in ein paar Stunden würde der alte Säufer eh einschlafen und dann könnte er sich in Ruhe aus dem Staub machen. aber bis es soweit war: auf in die nächste Kneipe torkeln.
Wie Zal' zu seinem Leidwesen immer wieder feststellen musste war Kapitän Möhrs in keinster Weise an Diskretion interessiert: kaum war er über die Schwelle, brüllte er auch schon lauthals drauflos:
"NAAAA!!! WER VON EUCH LLLLLANDRATTEN WILLSICH MIT UNS AAANLEGEN? HÄÄ?"
Und mal wieder begann die Stimmung zu kippen, doch glücklicher Weise besann Möhrs sich scheinbar und fügte hinzu:
" WISSDA WAS? IIIHR SEID SO ERBÄRMLLLLICH ICH GEB EUCH ALLEN EINENAUS!" und knallte einen Stapel Münzen auf den nächstbesten Tisch, der locker für 3 Runden gereicht hätte.
Sogleich waren die beiden von neuen Feunden umringt, die sich angeblich brennend für deren Abenteuer auf See interessierten. Und wie schon die Male davor, ließ sich der Kaufmann nicht zweimal bitten seine Geschichte zu erzählen:
"Also das war sooooo.... wir sinn gerade vor sooonem Sturm fortgesegelt, als wir von Piraten angegriffffen wurden. Ich dachte schon mein lllletztes Stttündlein hätt geschlagen, aber genau in dem MMMoment, wo dieses Piratenpack uns geeeentert hat..... da kommmmt dieeser verückte kleine Bastard hier aus seiner Kajjjjüte, schaut sich einmal um uuuuund fängt an diese mmmickrigen Mischlinge einen naaachem anndren, oder auch glllleichzzeitig abzuschlachten. Ddddas hat keine 50 Herzschläge gedauert, hahahahahhahaah"
Plötzlich Totenstille. Hinter seiner Maske verdrehte Zal' seine Augen, dieser bescheuerte Trottel verstand einfach nicht, das diese Hafenkneipen hauptsächlich von Piraten besucht wurden, und die es gar nicht mochten, wenn man damit angab, sie gerne abzuschlachten. Dieses Mal aber hatte Möhrs jeden Rekord gebrochen, nicht einmal ein Bier hatte er herunterbekommen. Da der Seguleh nicht den geringsten Wunsch verspürte, das gleiche Spektakel noch hundert Mal mitzumachen, da die Aufenthalte in den Bars immer kürzer zu werden schienen, beschloss er kurzerhand das ganze selbst in die Hand zu nehmen. Ein für das Auge kaum sichtbarer Ruck am Kopf des Kapitäns und schon sackte dieser bewusstlos in sich zusammen.
In die Stille die auf die Möhrs Ausführungen hin entstanden war meinte Zal'
"Scheisse, kurz bevor er zusammenbricht lallt er immer den größten Schwachsinn den man sich ausdenken kann.... sag mal Barmann ich dachte unser bewusstloser Freund hier hätte ne Runde für alle bestellt, das gilt immer noch, also her mit dem Bier und dem Rhum" und schon ging das Gelärme weiter wie zuvor, auch wenn man die beiden Neulinge diesmal nicht belässtigte.
Trozdem hatte der Krieger irgendwie das Gefühl, dass etwas nicht stimmte, und dieses Unbehagen ging eindeutig von der Gestalt in der Ecke des Raumes aus, auch wenn es so schien als würde sie schlafen. Wenn er sie so ansah, regte sich in seiner Erinnerung etwas, auch wenn er nicht genau wusste was. Wie dem auch sei, er brauchte ein Zimmer zum übernachten, und da er sich in der Stadt nicht auskannte, konnte er genauso gut ein Zimmer hier mieten. Um den Kaufmann würde er sich kümmern, wenn der seinen Rausch ausgeschlafen hätte. Und so machte sich Zal' auf den beschwerlichen Weg an die Bar um ein bisschen um den Preis des Zimmers zu feilschen.
"Kein Maultier kann seinen Verstand mit meinem messen. Oh, ja, doch, viele haben es versucht, und fast alle haben versagt!"

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4

Donnerstag, 18. November 2010, 22:46

Mein Gott bin ich betrunken.

Das war der erste vernünftige Gedanke der Jules an diesem Abend kam. Er saß wie jeden Abend in seiner Stammkneipe bei Schaff mit dem Kopf auf seinen Händen und dachte über sein heruntergekommenes Leben nach. Seit 5 Jahren ging das nun so. Er hatte den Kult verlassen. Nicht wegen der Opfer. Davor hatte er sich nie geekelt. Auf eine verquerte perverse Art fand er es sogar teilweise sehr befriedigend. Er hatte den Kult vielmehr verlassen weil er gespürt hatte das irgendwas nicht stimmte. Eine merkwürdige Leere bereitete jedesmal in ihm aus wenn er tief in seine Meditation vertieft war und er wusste das es bei den anderen genauso war. Sie wollten es nur nicht zugeben. Natürlich musste er schnell fliehen. Wenn man sich einmal Mael verschworen hatte konnte man nicht einfach so aufhören. Wahrscheinlich wäre er selber auf dem Opfertisch gelandet.

Zum Glück hatte er das seine Begabungen relativ geheim gehalten. Im Jhistal-Kult war er nur ein einfacher Akolyth gewesen. Doch die 2 Priester die man ihm hinterhergeschickt hatte mussten leider feststellen, dass er nicht ganz so einfach zu töten war. Er floh zunächst nach Korel und weiter nach Stratem. Dort hielt es ihn aber nur 10 Jahre, in denen er in einem kleinen Fischerdorf lebte und den Dorfbewohnern beim Fischen half. Danach schiffte er sich in das Reich der Sieben Städte ein. Dort lief es leider auch nicht gut. Wer konnte schon auf einem Kontinent der größtenteils aus Ödnissen besteht einen Jhistalpriester gebrauchen. Obwohl er dem Fahlad von Y'Ghatan dabei geholfen hatte die Rebellenaufstände im Umland niederzuschlagen. Das war alles andere als schön. 350 Menschen die unter dem knisternden Ausbruch seiner Magie zu Boden gegangen sind. Nun ja, ihm war klar, dass er zuviel offenbart hatte. Danach reiste er nach Quon Tali und schließlich endete er in Malaz wo irgendwann alle gescheiterten Leute endeten. Nicht nur das sein Goldvorrat zur Neige ging sondern er hatte schon so lange sein Gewirr nicht benutzt das er ernsthaft daran zweifelte, dass er es überhaupt noch so beherrschte wie früher.

Er wurde aus seinen düsteren Gedanken gerissen, als es auf einmal totenstill wurde. Er wischte sich seine langen Haare aus dem Gesicht und schaute hinüber zur Bar wo zwei oder vier Männer, so genau konnte er das nicht mehr sagen, von einem Pulk von Menschen umgeben waren. Plötzlich sackte einer zusammen und die Leute entspannten sich wieder. Er winkte einer der Bediensteten damit sie ihm noch ein Dunkles brachte. Er musst unbedingt weg von diesem rattenverseuchten Hafen. Vielleicht nach Unta, mal sehen. Doch zuerst musste er noch ein bisschen was trinken.
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5

Sonntag, 21. November 2010, 22:10

Während Khaz'el weiterging, verließ die Kapitänin ihr Schiff. Sie machte ein bisschen ein Gesicht, als wollte sie sich ordentlich besaufen und am besten noch ein bisschen Dampf ablassen.
Er ging ihr nach, in der Hoffnung, dass sie ihrem Gesichtsausdruck Ehre machte und er auch zu seiner Entspannung kam. Er folgte ihr durch eine Tür in eine Kneipe, in der sich anscheinend gerade alle Gäste an einr Freirunde erfreuten.
Als Khaz'el die Gestalt sah, die sich gerade einen Weg zum Tresen bahnte, wurde er stutzig. Man sah nicht jeden Tag ein Krieger mit einer Porzellanmaske, der drei Schwerter trug. Er hatte von diesen Leuten gehört, Seghul' oder so ähnlich.
Was will der hier nur? Egal, hoffentlich legt sich jemand der Besoffenen hier mit ihm an.
Er ging zur Bar, bestellte sich einen Papayaschnaps und setze sich hin.
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6

Montag, 22. November 2010, 00:32

In der Kneipe war es gedrängt wie immer. Mit den Stammgästen würde sie kein Glück haben, das wusste sie.Aber es waren auch ein paar Fremde da.
Am Tresen wannte sie sich an den Barkeeper. "Sieht so aus als hätte ich die Freirunde gerade verpasst, oder?"
"Aye, du wirst für deinen Drink selbst zahlen müssen, Irsa."
"Das passt zu meinem Tag, wirklich. Nun ja, das übliche für mich." Mit diesen Worten schob sie ein paar Münzen über den Bar.
Während sie ihren Drink bekam erschienen ein Krieger mit schwarzer Porzellanmaske und ein in orange gekleideter Mann mit einer Streitaxt auf den Rücken nahezu gleichzeitig am Tresen.
Na super, ein Geister- und ein Kriegerkultist. Scheiß Kultisten allesamt.
Sie beobachtete beide Männer aufmerksam. Möglich, dass sie nichts besseres zum anheuern finden würde.
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7

Montag, 22. November 2010, 14:45

Nachdem Zal' sich sein Zimmer zu einem ordentlichen Preis beim Barmann klargemacht hatte, bestellte er sich noch ein Bier, das Zeug hier ging echt runter wie Wasser, und sah sich noch mal genau in der Bar um. Am Tresen war einiges an Betrieb, doch die beiden Gestalten, die aus der Menge herausstachen, waren ein komischer Typ mit einer ziemlich großen Axt auf dem Rücken und eine finster dreinblickende, relativ zerrupft aussehende Frau um die 30, die Letzteren eingehend musterte.
Was dem Krieger allerdings nicht aus dem Kopf ging war der Alte der allein an seinem Tisch in der Ecke freidlich vor sich hin schlummerte, ohne dass auch nur einer der anderen Gäste ihn belästigte. Zal' glaubte sich nun an die Beschreibung eines ziemlich mächtigen Magiers, Priesters, oder was auch immer, zu erinnern die diese Gestalt erstaunlich gut zu beschreiben schien.
Mit diesem Zauberer-Pack ist es eh immer gleich, verstecken sich hinter ihren Gewirren und haben keine Ahnung von einem richtigen Kampf! Wenn der Opa wirklich derjenige ist, von dem ich gehört habe, und er sich zu einem Kampf überreden lässt, wäre das bestimmt ein nettes Training. Und so schritt der Seguleh zu dem Tisch des Alten, um mit diesem über sein Anliegen zu reden.
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8

Montag, 22. November 2010, 19:05

Khaz'el beobachte, wie der Seghul' auf einen alten Mann an einem Ecktisch zuging. Man konnte sein Selbstvertrauen geradezu strahlen sehen. Was aber noch bedrohlicher aussah, war, wie die Geister sich von dem Alten fernhielten. Nur ein paar Geister von Ertrunkenen hatten nicht soviel Angst.
Das versprach interessant zu werden. Vielleicht würde er doch noch zu seiner Schlägerei kommen, denn im Moment waren irgendwie alle eitel Saufkumpanen.
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9

Montag, 22. November 2010, 22:43

Amer Jules. Er ist seit fünf Jahren hier Stammgast und ich hab ihn noch kein einziges Mal nüchtern gesehen.
Und nun stapft Schwarzmaske direkt zu ihm hinüber.
Ich frage mich, ob dass den armen Kerl mal nüchtern macht.

Neben ihr murmelte der Barmann "Ich hoffe der Kerl lässt Jules am Leben. Ich möchte meinen besten Kunden nicht durch eine Schlägerei verlieren."
"Du kannst ja hingehen und ihm helfen," erwiederte sie spöttisch.
Er warf ihr einen finsteren Blick zu.
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10

Montag, 22. November 2010, 22:50

Jules schreckte hoch.

Oh man jetzt reichts aber, ich will nicht schon wieder auf dem Boden schlafen.

Das Bier das er sich bestellt hatte war noch halb voll und seine Hand befand sich noch am Henkel.

Vater pflegte immer zu sagen man darf nichts verkommen lassen. Er trank den Rest in einem Zug aus.

Na dann wollen wir mal sehen ob sich nicht irgendwo in Malaz ein Kapitän finden lässt der mich anheuern würde. Für irgendwas muss ein Jhistalpriester auf dem Meer ja gut sein.

Er drehte sich um und befand sich auf einmal Angesicht zu Angesicht mit einem der beiden Fremden, die er vorhin gesehen hatte. Genauer gesagt hatte er so jemanden noch nie vorher gesehen. Er trug eine Maske wie die Fischerleute in Stratem zum Frühlingsfest, nur dass diese irgendwie bedrohlich wirkte. Vielleicht lag das aber auch nur an den beiden schlanken Schwertern, die an seiner Hüfte hingen.

Nein, er hat ja auch noch eins über den Rücken geschnallt. Ein Wunder, dass vorhin Menschen um ihn herum standen.

Und dann sprach der Fremde ihn an.
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11

Dienstag, 23. November 2010, 19:56

Zal'Aht war gerade bei dem alten Mann angekommen, als dieser mit erstaunlicher Geschwindigkeit seinen halben Humpen Bier runterkippte und aufstand, wodurch sie fast zusammengestoßen wären. Da er nicht unhöflich wirken wollte, trat der Seguleh einen Schritt zurück, sodass er nicht so von ganz oben auf den gebeugten Alten herabsehen musste. Nachdem er dem leicht verschwommenen Blick des Mannes einige Sekunden gegeben hatte ihn zu mustern, sprach er ihn an:
"Verzeiht mir wenn ich mich irre, aber seid Ihr nicht ein - " der Krieger durchforstete seine Erinnerungen nach der korrekten Bezeichnung " - Hohepriester des einztigen Jhistal-Kultes? Zumindest kam mir zu Ohren, dass jemand dessen Beschreibung ziemlich gut auf Euch zu passen scheint, in Y'Ghatan vor einigen Jahren beim, nun ja, nennen wir es <<Aufräumen>>, geholfen hat." Da sein Gegenüber auf einmal ganz bleich geworden war und wie unter einem Schlag zurücktaumelte, vermutete der Krieger, dass er auf der richtigen Spur war."Falls Ihr wirklich der seid für den ich Euch halte, nun ja, das ist jetzt vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt, aber hättet Ihr zufälligerweise Lust, Beispielsweise morgen, auf einen kleinen Train-" weiter kam er nicht da ihn etwas brutal nach hinten riss.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Seguleh Number One« (23. November 2010, 21:09)


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12

Mittwoch, 24. November 2010, 11:44

Ach du scheiße. Diese Geschichte wird mich wohl noch bis ins Grab verfolgen.

Er musste nicht lange nachdenken was jetzt zu tun war. Mit einer für einen Betrunkenen unglaublich schnellen Armbewegung öffnete er sein Gewirr und schleuderte dem Fremden eine geballte Ladung Energie entgegen. Jedoch war das Ergebnis nicht genau das, was er erwartet hatte. Den Fremden hatte er zwar voll erwischt allerdings auch einige der umstehen Gäste und die hälfte des Möbiliars lag zersplittert am Boden.

Jetzt aber schnell. Jules rannte zum Ausgang. Allerdings hatte er seine Beine nicht so unter Kontrolle, wie er gehofft hatte. Er verhakte sich mit seinem rechten Fuß in dem weiten Leinenhemd eines bewusstlosen Gastes, schlug mit dem Kopf gegen eine Stuhllehne und Bewusstlosigkeit umfing ihn.
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Mittwoch, 24. November 2010, 18:00

Als die Magie ihn mit voller Wucht traf, war Zal'aht geistesgegenwärtig genug, sich dem nicht entgegen zu setzen, sondern sich im Gegenteil nach hinten zu werfen, sodass er auf einer Hand aufkam, sich wieder abstieß und im nächsten Moment wieder fest auf beiden Beinen stand.
Noch ziemlich verwirrt von der heftigen Reaktion des Alten, suchte er diesen in der Menge der Unglücklichen die durch die Spelunke gewirbelt worden waren, und sah gerade noch wie er stolperte und mit dem Kopf voll gegen einen Stuhl knallte, woraufhin der Mann bewusstlos liegen blieb.

Magier, legen die halbe Kneipe in Schutt und Asche, sind dann aber zu dumm, um wegzurennen ... Na ja wird wohl am Alkohol gelegen haben.


Wie dem auch sei, der Seguleh, der Gefallen an einem Duell mit dem Magier gefunden hatte, ging zu diesem hin, warf ihn sich über die Schulter und machte sich auf den Weg durch die benommenen Gäste zu seinem Zimmer, damit der Bewusstlose ungestört seinen Rausch ausschlafen konnte.
Plötzlich, als er etwa die Hälfte des Weges zur Treppe zurückgelegt hatte, riss ihm jemand den Bewusstlosen von den Schultern und stieß ihn zurück.

Nicht schon wieder...
,der Seguleh stöhnte genervt auf, Nie wieder eine Piratenkneipe, da wissen die Leute einfach nicht, wann Schluss ist.
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Mittwoch, 24. November 2010, 18:07

Khaz'el fand das Duell zwar sehr amüsant, aber als der Seghul' sich den Magier einfach über die Schulter warf, wollte er doch für einen etwas faireren Kampf sogar, zumindest bis der Magier wieder auf die Füße gekommen war. Er unterhielt sich kurz mit dem Geist eines in dieser Taverne verstorbenen Piraten, der sich nicht von den Bierfässern trennen konnte und schlug ihm ein bisschen Spaß vor. Der Geist riss dem Krieger als den Magier von der Schulter, tippte ihn auf eine Schulter und zog sich dann ein bisschen zurück.
Das verdutzte Gemurmel, als der Krieger sich umdrehte und keinen Gegner sah, war einfach göttlich.

Sorry Thomas, das musste sein ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Osserc« (24. November 2010, 18:40)


15

Mittwoch, 24. November 2010, 18:39

lol ^^ , ich besorg mir en Exorzisten Handbuch und dann exorzier ich deine ganzen Freunde :P ne Scherz ;) nit schlecht, aber nur mal so am Rand, was für ein Gesichtsausdruck?? ich hab ne Maske auf ;D änder das in "verdutztes Grunzen" oder sowas in der Art :thumbsup:

Edit : ok jetz passts XD
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16

Mittwoch, 24. November 2010, 19:52

Irsa sah den Geschehnissen mit offenen Mund zu. Jules war also ein Magier, was den Krieger aber nicht sonderlich zu beeindrucken schien und der Mann neben ihr unterhielt sich wirklich mit Geistern.
Bevor der Krieger sich wieder zur Tür wenden konnte rief sie:
"He, suchst du zufällig arbeit?" Das war wahnwitzig, aber was solls. Mit so einem Kerl an Bord...sie musste ihn nur von Piraterie überzeugen. Nur.
"Das gilt auch für dich," fügte sie an den Geisterkultist gewannt hinzu.
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Mittwoch, 24. November 2010, 20:20

Zal' wirbelte herum um denjenigen zu schnappen, der ihm den Magier weggeschnappt hatte, doch.... da war niemand!
"Was, bei den verkohlten Eiern des Vermummten geht hier vor???" irgendeiner dieser diebischen Bastarde hatte ihm seinen Gegner geklaut! Das gab es doch nicht! Der Seguleh drehte sich zur Tür, um sich zu vergewissern, dass niemand neues hereingekommen war, der den Helden spielen wollte, doch da war noch immer niemand. Stattdessen rief ihm jemand von der Bar her etwas zu:
"He, suchst du zufällig arbeit?"

Der Krieger war zunächst erstaunt über diese unerwartete Frage, und zwar genau so lange, bis er den Alten zu Füßen des Typen mit der Axt auf dem Rücken liegen sah. Wenn er es genau bedachte, waren er, der mysteriöse Mann und die Frau, von der die Frage kam die einzigen, die noch standen, was auf ein gewisses Potential der jeweiligen Personen hinwies.
Zudem schien es als hätte dieser Tanno ihm den Opa abgeluchst, ohne sich vom Fleck zu bewegen, was verdächtig nach Magie stank. Andererseits sprach seine Waffe eine andere Sprache. Wie dem auch sei, die beiden waren interessant, und so gesellte er sich zu ihnen an den Tresen.

"Eigentlich brauche ich keine Arbeit", als er sah wie die Frau in sich zusammen sank, konnte er sich sein Grinsen nicht verkneifen, was aber sowieso egal war, da er ja seine Maske anhatte "Das einzige was mich dazu bewegen könnte mit dir zusammenzuarbeiten, wäre ein starker Gegner, wenn du so jemanden als Feind hast, wäre es mir eine Freude mitzukommen" und an den mit sich selbst sprechenden Krieger gewandt: "Hey du kommst doch auch mit, oder irre ich mich da? Na jetz wo du mir den Magier abgenommen hast kannst du dich auch um ihn kümmern, ich hab nämlich nicht vor auf mein Duell zu verzichten."
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Mittwoch, 24. November 2010, 22:16

"Eigentlich wollte ich erstmal wieder aufs Festland zurück, aber von mir aus...wenns mir nicht gefällt, geh ich halt wieder. Allerdings sieht dein Schiff nicht unbedingt seetauglich aus...aber wenn du willst, bin ich sicher, dass unser Maskenmann und ich dir ein tolles neues besorgen können.
Und wegen dem Duell, ich würde sagen, wir nehmen den Kerl mit, dann nüchtert er aus und was er dann auf dem Wasser mit dir anstellt..."
Er wandte sich wieder zu Irsa "Bevor ichs vergesse, wie siehts denn aus mit der Bezahlung?"
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19

Donnerstag, 25. November 2010, 02:29

"Mmh.. ich hab tatsächlich Feinde. Und demjenigen der mein Schiff fast seeuntauglich gemacht hat würde ich gerne eine Abreibung verpassen. Reicht dir das?"
An den anderen Mann gewannt fügte sie hinzu, "Ich zahle ein Silberstück pro Tag. Ein Goldstück bei besonderen Leistungen."
Sie dachte nach. "Das mit dem Schiff klingt gut. Und ich glaube, dass ich zwei das tatsächlich könntet.
Ach übrigens, ich heiße Irsa Devi."
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Donnerstag, 25. November 2010, 20:36

"Sehr erfreut Irsa Devi, mein Name ist Zal'Aht, ich bin Novize aus dem Volk der Seguleh.
Das mit der zu begleichenden Rechnung klingt schonmal nicht schlecht. Jemanden zu jagen, der ein ganzes Schiff praktisch zu Sperrmüll verarbeitet, könnte sich durchaus als lohnenswert erweisen, ich bin dabei.
Was die Bezahlung angeht, die interessiert mich erher weniger, was jedoch nicht heißt, dass ich auf sie verzichte" lachend schlug er in die ihm dargebotene Hand zur Besiegelung des Vertages ein.
"Ach und wir sollten vielleicht verschwinden, denn die anderen Gäste fangen an, wieder zu Sinnen zu kommen" mit diesen Worten schritt er zur Tür, die anderen beiden, beziehungsweise drei, in Verhandlungen über die Heuer vertieft, einige Schritte hinter ihm.
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