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Dienstag, 6. Juni 2006, 10:17

Kallor Eiderann Tes'thesula

Kallor war einst, in der Zeit des Ersten Imperiums der Menschen (vor ca. 100.000 Jahren), der Herrscher über ein anderes Imperium, das sich über den Kontinent Jacuruku erstreckte. Er war ein Despot, schlimmer als alle Jaghyt-Tyrannen, er versklavte mehr als 12 Millionen Menschen. Um ihn zu stürzen sahen mächtige Magier nur die Möglichkeit einen Gott aus einer anderen Welt herbeizurufen, den Angeketteten. Allerdings schlug diese Herbeirufung fehl, die Beschwörer wurden getötet und der Angekettete landete in vielen Einzelteilen auf Jacuruku. Nun machten sich die drei älteren Götter K’rul, Nachtfrost und Draconus auf, um Kallor zu vernichten. Dieser zerstörte sein Reich selbst, um noch einmal seine Macht zu demonstrieren. Die drei Götter verfluchten ihn zu einem ewigen Leben als Sterblicher. Er solle Schmerzen spüren, altern, Ängste haben usw. und alles was er erschafft, solle ihm wieder genommen werden. Er solle nicht aufsteigen Im Gegenzug verfluchte er die drei Götter. K’rul, dass er vergessen wird. Nachtfrost, dass sie auf einem Schlachtfeld sterben wird und Draconus, dass alles was er erschafft sich gegen ihn wendet (Dragnipur!).

Der Zerstörung des Kontinents Jacuruku wurde von den drei Göttern in einem extra dafür geschaffenen Gewirr (dem späteren Imperialen Gewirr) versiegelt, damit das Land heilen kann. K’rul kostete dies soviel Kraft, dass er sich wohl nie wieder völlig davon erholen wird.

Später begenen wir Kallor wieder als Stellvertreter von Caladan Bruth mit dem Beinamen der Hochkönig. Er bekommt vom Verkrüppelten Gott durch Gethol die Position als König im Hohen Haus Ketten angeboten, wird dann aber der Plünderer (Reaver).
Als er in Silberfuchs die Reinkarnation von Nachtfrost wieder erkennt und diese dann töten will, wird er von Elster aufgehalten. Elster stürzt aber, als er sein verletztes Bein belastet, das er vorher nicht behandeln lies. Kallor nutzt die Situation aus und tötet Elster. Tayschrenn kann aber noch Schlimmeres verhindern, bevor Kallor dann mit Hilfe des Verkrüppelten Gottes im Chaos verschwindet.

Irgendwie ist Kallor eine der schillernsten und interessantesten Figuren in SdG, aber auch eine der unsympathischsten und boshaftesten. Ich denke, wir haben noch lange nicht alles von ihm gesehen …
Warum er aber plötzlich „nur“ Plünderer wurde, ihm aber ursprünglich der König angeboten wurde, habe ich irgendwie überlesen. Vielleicht kann mir da ja jemand auf die Sprünge helfen?


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Anomandaris

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2

Dienstag, 6. Juni 2006, 13:53

Ja, Kallor ist sehr schillernd und auch eine spannende Figur.

Das ihm aber der Posten von König im HHK angeboten wurde kann ich mir gerade eben nicht vorstellen (das lesen von MoI ist leider schon etwas lange her). Die Spitzenposition des Hauses muss doch ganz klar vom CG selber eingenommen werden...ansonsten ergäbe das für mich keinen Sinn.

Und was heisst hier "nur" Reaver...? Ist immerhin die dritte Position nach König und Consort.
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Threepwood

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3

Dienstag, 6. Juni 2006, 13:58

Zitat

Original von Anomandaris
Die Spitzenposition des Hauses muss doch ganz klar vom CG selber eingenommen werden...ansonsten ergäbe das für mich keinen Sinn.


Seh ich ähnlich. Käme mir ein wenig ungewöhnlich vor, wenn der verkrüppelte Gott ihm einfach den eigenen Job anbieten würde. Ganz abgesehen davon, dass man als König eines Hauses doch wahrscheinlich auch aufgestiegen ist und Kallor dies nicht möglich ist... Leider fehlt mir aus Ausleihgründen mal wieder das entsprechende Buch, so dass ich nicht nachschlagen kann, was ihm der verkrüppelte Gott genau anbietet, aber ich habe meine Zweifel, dass es irgendwas mit König zu tun hatte...


Gruß,

Threepwood, EisfingerHaber

4

Dienstag, 6. Juni 2006, 14:01

Genau sowas dachte ich auch. Aber Gethol taucht in MoI als Herald von HH Ketten auf und bietet im Namen von VG Kallor die Position des Königs an. Ich such heute abend mal die Stelle raus.
Hat mich damals schon verwundert, da ich auch dachte, der VG müsse diese Position innehaben.
Vielleicht muss der Gründer/Machthaber eines Hauses ja gar nicht unbedingt eine Position in diesem besitzen, damit er Einfluß hat.
Siehe z.B. Mutter Dunkel, wir wissen nicht, ob sie überhaupt eine Position in den Drachenkarten hat und wenn, welche? König? Oder eher Königin? Die steht aber nur an zweiter Stelle.
Also insofern bin ich da zugegebenermaßen etwas unsicher.


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Anomandaris

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5

Dienstag, 6. Juni 2006, 14:17

Zitat

Original von Sed'aran
Vielleicht muss der Gründer/Machthaber eines Hauses ja gar nicht unbedingt eine Position in diesem besitzen, damit er Einfluß hat.
Siehe z.B. Mutter Dunkel, wir wissen nicht, ob sie überhaupt eine Position in den Drachenkarten hat und wenn, welche? König? Oder eher Königin? Die steht aber nur an zweiter Stelle.
Also insofern bin ich da zugegebenermaßen etwas unsicher.


Hmm hmm...gute Argumente Sed'aran. Da kann ich auch nicht viel dazu sagen, klingt aber durchaus plausibel. Anscheinend sind die Positionen im Drachenkarten Deck wirklich nicht so ausschlaggebend für die wirkliche Machtposition. Und ich finde es interessant, dass HH Dark einen König in den Karten hat. Bin ja mal gespannt ob der mal von jemandem gefüllt wird. Silchas Ruin vielleicht? Rake ist ja Knight... es sei denn es gäbe einen Wechsel...wär ja auch möglich.

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maschine

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6

Dienstag, 6. Juni 2006, 14:51

Hm, vielleicht wollte sich der CG dadurch auch seine "Freiheit" erhalten.

Das ausschlaggebende Argumente um das HH Chains aufzunehmen war ja, dass sich der CG dann an die Regeln halten muss, zB auch Paran unterworfen ist (denn dass dieser Macht über die Götter der Karten hat haben wir ja in BH eindrucksvoll erlebt).
Wenn der CG jetzt aber selber gar nicht Teil des HH Chains ist, sondern nur einen Untergebenen dahin abkommandiert, dann kann er nachwievor tun und lassen was er will, sein Haus wird aber trotzdem anerkannt.

Wobei, wenn Kallor tatsächlich zum König des HH Chains ernannt worden wäre, dann dann wäre der Fluch wohl wirklich eine nicht zu unterschätzende Gefahr gewesen.
Andererseits scheint sich der Fluch ja nur auf das zu beziehen, was Kallor "(er)schafft"...solange es ihm nur ums Zerstören geht kann er durchaus sicher sein, er darf nur nicht versuchen nach der Zerstörung die Macht an sich zu reißen
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Anomandaris

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7

Dienstag, 6. Juni 2006, 14:55

Hmm auch eine Interessante Ansicht, maschine.
Allerdings glaube ich, dass der CG durchaus nun gebunden ist, auch wenn er nicht im Kartenspiel selber auftaucht (was er ja aber sogar jetzt tut, einfach noch nicht als King of HHK sondern als Deathstealer). Das Haus heisst nicht umsonst Ketten...das nimmt ja bezug auf das chaining des CG. Und es wurde mMn auch mal irgendwo gesagt, dass der CG jetzt auch nach den Regeln spielen müsse...weiss aber nicht mehr genau in welchem Buch das war.

Was Kallor angeht: da geb ich dir recht...Zerstören kann er nach wie vor und wohl ohne den Fluch fürchten zu müssen...oder erschafft man auch Zerstörung? :D
Wir werdens ja sehen.
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Dienstag, 6. Juni 2006, 15:01

Dafür müssten wir wohl den genauen Wortlaut auseinander nehmen, denn auf den kommt es ja bei Flüchen, wie wir wissen (sollten), ganz genau an
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9

Dienstag, 6. Juni 2006, 15:19

Meiner Meinung nach, ist es völlig unwesentlich, ob VG direkt eine Position im HH Ketten hat oder es einfach nur so beeinflußt. Er muß auf jeden Fall nach den Regeln spielen (das wird, glaube ich, in Der Tag des Sehers von Paran gesagt, als er sich überlegt HH Ketten anzuerkennern, such ich auch mal raus :) ), den HH Ketten stellt nun seine Machtbasis dar und ist ein Teil des Spiels.
Eine andere Theorie, die ich öfters schon gesehen habe ist, dass Rhulad die Position des Königs innehat (ich weiß, da gibt es keine Referenz, aber hört sich nicht unplausibel an) und Kallor deshalb "nur" Plünderer wurde.


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Threepwood

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10

Dienstag, 6. Juni 2006, 15:38

Zitat

Original von Sed'aran
Eine andere Theorie, die ich öfters schon gesehen habe ist, dass Rhulad die Position des Königs innehat (ich weiß, da gibt es keine Referenz, aber hört sich nicht unplausibel an) und Kallor deshalb "nur" Plünderer wurde.


Nochn Kandidat für die Königsposition? Was spricht denn gegen das Offensichtliche? Ich bin ziemlich sicher, dass der verkrüppelte Gott der König in Ketten ist. Der heißt schließlich nicht umsonst so. Außerdem deutet das Haus Schatten und das Haus Tod darauf hin, dass Cheffe jeweils die Position des Königs inne hat...


Gruß,

Threepwood, DenWegDesGeringstenWiderstandsGeher

11

Dienstag, 6. Juni 2006, 15:48

Wobei die beiden, die du da nennst, beides Aufgestiegene sind, Schattenthron ein Mensch und der Vermummte (wieder ne Theorie) ein Jaghut, die ihre Macht wohl erst durch die Positionen, die sie in den Häusern einnehmen, bekommen haben. Wir wissen nicht, ob da noch eine größere Macht dahinter steht. Ich glaube wir können aber davon ausgehen, dass der VG ein Älterer Gott oder zumindest etwas ähnliches ist, der seine Macht auch außerhalb der Drachenkarten einsetzen kann und es bisher auch getan hat, wie wir bei den Edur gesehen haben.


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12

Dienstag, 6. Juni 2006, 19:26

Ich hab die entsprechende Stelle mit Gethol mal rausgesucht:

'The position of High King is vacant within the Crippled God's House of Chains.'
Kallor shrugged. 'None the less requiring that I stain my knees before the Chained One.'
'No such gestures are demanded of the High King. The House of Chains exists beyond the Crippled God's influence - ist that not obvious? He is chainded, after all. Trapped in a lifeless fragment of s long-dead warren. Bound to the flesh of the Sleeping Goddess - aye, that has proved his singular means of efficacy, but it is limited. Understand, Kallor, that the Crippled God now casts the House of Chains into the World, indeed, abandons it to its fate. Survival depends on those who come to the titles it contains. Some of those the Chained One can influence - though never directly - whilst others, such as that of King of High House Chains must be freely assumed.'
MoI, p. 521

Recht eindeutig find ich. Wie es jetzt dazu kam dass er "nur" Reaver ist, ist leider völlig an mir vorbei gegangen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Finn MacCumaill« (6. Juni 2006, 19:28)


StoorWorm

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13

Dienstag, 6. Juni 2006, 22:03

ich finde das Kallor doch aufsteigen kann. troz des fluches. immerhin sind seine flüche die er den drei göttern verpasst hat, auch nicht vollständig in erfüllung gegangen. K'Rul ist nicht mehr vergessen. Nachtfrost lebt immernoch, wenn auch in Silberfuchs. Und Draconus ist wohl auch nicht ganz durch seine eigene schöpfung gestorben.
wieso sollte dann der fluch von den drein auf kallor nach einer gewissen zeit nicht auch seine wirkung verlieren.

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Dienstag, 6. Juni 2006, 22:10

Nunja, das ist bei Flüchen wie gesagt so eine Sache, da kommt es immer auf den genauen Wortlaut an.
K'rul war lange vergessen, aber der Fluch hat ja nichts darüber gesagt, dass er irgendwann wieder bekannt wird. Seine Auferstehung war ja auch mehr ein Zufall.
Genauso ist auch Nightchill gestorben...davon, dass sie nicht wiedererweckt würde war ja nie die Rede.
Den genauen Wortlaut des Teils, der Draconus betrifft weiß ich jetzt nicht, aber ich denke mal auch der wurde erfüllt.

Und genauso wird Kallor wohl nie aufsteigen können, aber wer weiß, vielleicht gibt es ja einen Weg zu einem Gott zu werden ohne vorher aufzusteigen
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Anomandaris

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Mittwoch, 7. Juni 2006, 00:41

@ Threepwood - Es gibt aber auch genug Häuser in denen das Offensichtliche eben doch nicht stimmt oder bzw. wo die Positionen einfach nicht besetzt sind.

@ Sed'aran - Hmm ich glaube nicht, dass die Rasse ne grosse Rolle spielt. Der Unterschied zwischen Aufgestiegenem/Gott/älterer Gott halt ich auch nicht für wesentlich was die Positionen im Kartenspiel angeht. Ich denke nicht, dass zb. hinter Ammanas jetzt noch jemand stehen muss...also zb. ein elder God oder so...schliesslich besitzt Ammanas den Schattenthron.
Und es ist ja nicht nur der CG der seine Macht auch ausserhalb des Decks einsetzen kann! Das können die Anderen auch (zb. Ammanas, Hood etc.)

@ Finn - Danke für den Auszug. Scheint wirklich eindeutig zu sein. Bei SE bin ich beim Eindeutigen allerdings vorsichtig. Vielleicht hat Gethol ja Kallor auch nur getestet...und der CG hätte ihn zur Schnecke gemacht wenn er gierig nach der Position des Königs gegriffen hätte. Who knows...

Festhalten sollten wir aber sicher mal folgendes: der CG ist zur Zeit (gemäss Appendix von BH) NICHT auf der Position des Königs von HH Ketten. Das wiederum verleiht der Aussage von Gethol viel Wahrheitsgehalt...es scheint also nicht nur ein Angeben seinerseits zu sein.

Interessant...

Zu den Flüchen: Ich kann mich da nur maschine anschliessen. Es wird aber spannend sein zu sehen, ob SE da nochmal was in Bezug darauf einflechten wird.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anomandaris« (7. Juni 2006, 00:49)


16

Mittwoch, 7. Juni 2006, 08:48

Nochmal bezüglich der oben zitierten Stelle (ist übrigens im letzten Kapitel von Die eisige Zeit, für alle die nur die deutsche Ausgabe haben):
Hier wird deutlich gesagt (na ja, so deutlich SE das eben sagt und man natürlich nicht weiß, ob Gethol genau weiß, wovon er spricht), dass der VG nicht Teil des Hauses ist und das Haus der Ketten zwar von ihm geschaffen wurde aber prinzipiell unabhängig agieren kann. Sein Einfluß ist nur indirekt auf die Mitglieder des Hauses und er ist darauf angewiesen, dass diese in seinem Sinne agieren (Ob er sich mit Karsa da einen Gefallen getan hat?). Wobei er natürlich Möglichkeiten hat ihre Loyalität zu sichern (z.B. rettet er Kallor ja vor Tayshrenn).
Er braucht das Haus aber, um als vollwertiger Spieler im Geschehen zu sein, da er angekettet (Gethol erwähnt einen Teil eines lang toten Gewirrs, in dem er festgehalten wird, weiß jemand was das sein könnte?) ist und so nur sehr begrenzten Einfluß hat.
Somit bleibt immer noch die Möglichkeit, das Rhulad der König in Ketten wird/ist. Macht doch durchaus Sinn, oder?

Bezüglich dem Vermummten und ST, wollte ich auch nur deutlich machen, dass die beiden erst durch die Position in den Häusern ihre Macht bekamen und auch dadurch erst aufgestiegen sind. Die Älteren Götter wie MD und auch der VG brauchen ihre Häuser eigentlich nicht (MD ist es sowieso egal, VG braucht es nur, solange er angekettet ist), um mächtig zu sien.

Flüche können auch neutralisiert bzw. umgeleitet werden ... vielleicht kann der VG ja auch fluchen :D


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Mittwoch, 7. Juni 2006, 09:08

Sorry, dass ich nach dem langen Post jetzt nur den letzten Satz aufgreife, aber was die Flüche betrifft, so denke ich nicht, dass man sie einfach so aufheben oder umleiten kann, zumal sie ja von drei Älteren Göttern stammen.
Mann kann sie vielleicht austricksen, wie es ja K'rul, Draconus und Nightchill im Prinzip geschafft haben, jedoch wüsste ich jetzt so spontan auch nicht wie.
In meinen Augen müsste die Aufhebung der Flüche über die drei Verflucher selber gehen, indem sie selber die Flüche aufheben (was ich mir nur schwer vorstellen kann, es sei denn man bringt sie in die Lage, dass die Alternative noch schlimmer wäre), sie komplett vernichtet werden oder sie zumindest ihre gesamte Macht verlieren
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Mittwoch, 7. Juni 2006, 11:26

Eine andere Sache, die mich noch beschäftigt hat, ist, woher Kallor seine Macht bezogen hat bzw. bezieht. Er ist wohl ein formidabler Schwertkämpfer, obwohl er gegen Elster ja alt aussah. Wobei man ihm allerdings zugute halten muss, dass Elster ja seines Zeichens auch kein Leichtgewicht (selbst Dassem Ultor konnte er eine Weile beschäftigen) war und das Überraschungsmoment für sich hatte. Er behauptet jedenfalls, Gethol allein durch seine Fähigkeiten mit dem Schwert vernichten zu können, und dieser glaubt ihm. Und der ist Jaghut und der Bruder von Gothos, also sollte er wohl auch kein Schwächling sein.
Mit Magie hat er irgendwie nichts am Hut. Er verabscheut sie sogar und würde ihr nach eigener Aussage nicht nachtrauern, wenn sie verschwände. Andererseits muss er wohl in Alchemie sehr bewandert sein …

Also mein Punkt ist: Wie kann er einen ganzen Kontinent zerstören und selbst 8 mächtige Magier sehen nur die Chance ihn zu vernichten, indem sie den VG herbeirufen? Und das ganz ohne dass Kallor selbst magische Kräfte hat?
Eine Theorie wäre, wenn auch weit hergeholt, dass er über die Anwendung von Alchemie Explosivstoffe (oder was ähnliches) und sonstige Mittel die zur Herbeiführung von Abhängigkeit, Lebensverlängerung usw. genutzt werden können, herstellen kann, die es ihm z.b. ermöglichen, einen ganzen Kontinent zu versklaven und anschließend zu zerstören.
Allerdings ist Baruk doch auch ein Hoher Alchemist und setzt soweit ich mich erninnere auch Magie ein. Wo ist da die Unterscheidung? Was ist die Basis von Kallors Macht?


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19

Mittwoch, 7. Juni 2006, 11:53

Das beschäftigt mich auch schon eine Weile. Wir wissen dass er ein hervorragender Kämpfer ist und über großes taktisches/strategisches Geschick und Erfahrung verfügt. Ich kann mir auch durchaus vorstellen wie er die Herrschaft über einen gesamten Kontinent an sich reisst. (Z.b. mit der Hilfe von Charisma, Intrigen, dadurch dass er eine große Führungspersönlichkeit ist etc.) Ich könnte mir auch noch vorstellen dass er diese mächtigen Magier bereits im Vorfeld so gegeneinander ausgespielt hat, dass sie nachdem sie sich gegen ihn verbündet haben keine Möglichkeit mehr haben ihn direkt anzugreifen. (Vielleicht wird er zum Beispiel durch ihre eigenen Wards o.Ä. geschützt?) Aber wie schafft er es den gesamten Kontinent zu vernichten?
Ich denke allerdings dass sich das gesamte Rätsel um Kallor, wenn überhaupt, erst in einem möglichen, großen Finale lösen wird, da ich in ihm einen der entscheidendsten Spieler auf dem Platz vermute.

20

Mittwoch, 7. Juni 2006, 12:01

Interessante Überlegung, Sed. Wie schafft man das, ohne Magie, einen Kontinent auszulöschen?

Mh, spinnen wir deinen Gedanken mal weiter. Wenn Kallor ein Hoher Alchemist war, dann könnte er ja gut auch einen Stoff erfunden haben, der es ihm ermöglicht, solch eine Tat zu vollbringen. Ich denke dabei an Dinge wie chemische oder biologische Kampfstoffe. Immerhin ist das ja in gewisser Weise unser "Ersatz" für Magie. Es würde auch erklären, dass die drei Elder Gods dies nicht spürten, da keinerlei Magie im Spiel war. Ansonsten müsste ja ein derartig grosser Spruch wohl alle Magiefühligen Leuts im Umkreis von ein paar Kontinenten aufrüttlen.

Mit dem Erobern gebe ich Finn Recht. Er war sicher ein sensationeller Anführer, was ihm sicher dabei geholfen hat, einen Kontinent zu erobern.

Das mit den Magier, die nicht gegen ihn vorgehen konnten, dazu fällt mir nichts ein.
K'rul, ...- the time has come, Ancient One, to once more walk among the mortals, and make of your grief, the sweetest gift.
Anomandaris
Fisher kel Tath