Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Malazan. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

seregthaur

Fortgeschrittener

  • »seregthaur« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 379

Wohnort: im wunderschönen Münster

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 19. Juni 2013, 20:22

seregthaurs allgemeiner Lese- und Diskussionsthread - Vorsicht: Spoiler!

Ich öffne jetzt einfach mal einen Thread, um meine Zwischenstände und die Diskussion von dort fortführen zu können, da man im GotM-Bereich ja nicht über DHG sprechen sollte wegen Spoiler und so.

Viel Spaß auf jeden Fall!
Dankeschön!
Deadhouse Gates ist mit knappem Vorsprung mein Lieblingsbuch.
Mich würde mal generell Deine Reihenfolge da interessieren.

und WoT folgen dichtauf.
WoT?

Der Prolog ist - der Wahnsinn! Sehr, sehr erfreulich, endlich mal wieder ein Prolog, der in der gleichen Liga wie die von ASOIAF spielt.
Ich finde nur ein bisschen komisch, dass Laseen die Macht hat, den Adel dermaßen zu entmachten. Im Sacrum Romanum Imperium (Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation) war der Imperator bzw. dort Kaiser vom Adel insbesondere von den 7 Kurfürsten sehr stark abhängig. Einen Krieg oder eine Fehde gegen den Adel könnte sich der Kaiser dort nicht leisten. Erikson als Anthropologe und Archäologe ist natürlich auch Historiker und kennt somit unsere Geschichte. Mir würde da als Vergleich zu unserer Welt erst mal nur die französische Revolution einfallen. Gibt es sonst noch Fälle, die zeigen, dass Erikson das nicht an den Haaren herbeigezogen hat? Römische Geschichte vllt?

Das erste Kapitel war dann nicht ganz so toll wie der Prolog, aber hat schonmal mehr Wissen aus der MBotF-Welt eingebracht. Und Kalam will die Imperatrix töten - man muss sich eben Ziele setzen! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »seregthaur« (3. August 2013, 14:25)


2

Mittwoch, 19. Juni 2013, 20:56

Der Prolog ist - der Wahnsinn! Sehr, sehr erfreulich, endlich mal wieder ein Prolog, der in der gleichen Liga wie die von ASOIAF spielt.
Ich finde nur ein bisschen komisch, dass Laseen die Macht hat, den Adel dermaßen zu entmachten. Im Sacrum Romanum Imperium (Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation) war der Imperator bzw. dort Kaiser vom Adel insbesondere von den 7 Kurfürsten sehr stark abhängig. Einen Krieg oder eine Fehde gegen den Adel könnte sich der Kaiser dort nicht leisten. Erikson als Anthropologe und Archäologe ist natürlich auch Historiker und kennt somit unsere Geschichte. Mir würde da als Vergleich zu unserer Welt erst mal nur die französische Revolution einfallen. Gibt es sonst noch Fälle, die zeigen, dass Erikson das nicht an den Haaren herbeigezogen hat? Römische Geschichte vllt?

Das erste Kapitel war dann nicht ganz so toll wie der Prolog, aber hat schonmal mehr Wissen aus der MBotF-Welt eingebracht. Und Kalam will die Imperatrix töten - man muss sich eben Ziele setzen! :D
Also ich würde vermuten, dass das Malazanische Imperium ehr an Rom als ans Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation angelehnt ist, nur ohne Senat.
Es ist eine Sache, mit gutem Beispiel voranzugehen, wenn dir ein halbes Dutzend Soldaten folgt.
Wenn es zehntausende sind, ist es etwas ganz anderes.

Das Leben des Dassem Ultor
Duiker

Das Reich der Sieben Städte, S. 443

Liossercal

Ewig Suchender

Beiträge: 2 274

Wohnort: Saarland

Beruf: Student

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 19. Juni 2013, 21:16

WoT?

Wheel of Time

Ich finde nur ein bisschen komisch, dass Laseen die Macht hat, den Adel dermaßen zu entmachten. Im Sacrum Romanum Imperium (Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation) war der Imperator bzw. dort Kaiser vom Adel insbesondere von den 7 Kurfürsten sehr stark abhängig. Einen Krieg oder eine Fehde gegen den Adel könnte sich der Kaiser dort nicht leisten. Erikson als Anthropologe und Archäologe ist natürlich auch Historiker und kennt somit unsere Geschichte. Mir würde da als Vergleich zu unserer Welt erst mal nur die französische Revolution einfallen. Gibt es sonst noch Fälle, die zeigen, dass Erikson das nicht an den Haaren herbeigezogen hat? Römische Geschichte vllt?


Wieso könnte er nicht auch einfach eine Situation "erfinden"?
"Like Anomander Rake, Osric was more dragon than anything else. They were kin in blood, if not in personality." HoC

"There were clouds closed fast round the moon. And one bye one, gardens died." tBh


4

Mittwoch, 19. Juni 2013, 23:22

@Seregthaur
Erikson kennt wahrscheinlich mehr Imperien als wir alle zusammen - seinen wissenschaftlichen Hintergrund sollte man da nie ausser acht lassen ;)

Aber der Hauptgrund dafür, dass ein Individuum im Malazan Empire mehr Macht haben kann als in realen Vergleichen dürfte einfach sein, dass Individuen dort eben mächtiger sein können. Und das trifft auf Laseen und ihr Umfeld (Tayschrenn, Topper, generell die Claw) [zu diesem Zeitpunkt] eben zu. Auf den alten Imperator, Kellanved, umso mehr.

Sowohl der Prolog als auch das erste Kapitel sind natürlich erstmal Setup - aber Icarium&Mappo fand ich, wenn ich mich recht erinnere von Anfang an toll - "I'm getting bored, Mappo." ^^

Was meine "Rangfolge" der Bücher angeht, so sieht das wohl grob so aus:
Deadhouse Gates
Memories of Ice; Toll the Hounds (wobei das ein problematisches Buch ist)
Alle anderen
Dust of Dreams (das mir einfach zu düster ist)
We rode on the winds of the rising storm,
we ran to the sounds of the thunder.
We danced among the lightning bolts,
and tore the world asunder.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kah-thurak« (19. Juni 2013, 23:28)


5

Mittwoch, 19. Juni 2013, 23:27

Yeah, Icarium und Mappo war der Punkt, an dem ich beschlossen hatte, dass ich das Buch mag, damals :D

Ansonsten stimme ich dir da einfach zu, Kah-thurak, was Machtverhältnisse angeht.


Schatten
"Always dream and shoot higher than you know you can do. Don't bother just to be better than your contemporaries or predecessors. Try to be better than yourself."
William Cuthbert Faulkner

"My definition of good literature is that which can be read by an educated reader, and reread with increased pleasure."
Gene Wolfe

Bult

Coltaines Onkel

Beiträge: 3 419

Wohnort: Bin Kurpfälzer und kein Baadener

Beruf: Auf Coltaine aufpassen

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 20. Juni 2013, 11:56

Würd auch eher sagen das Römische Reich, sieht man ,find ich sehr gut wie die malaziansche Armee kämpft bzw ausgerüstet ist.
„Der Edle verneigt sich, aber beugt sich nicht.“ (Konfuzius)

Eskrimador

seregthaur

Fortgeschrittener

  • »seregthaur« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 379

Wohnort: im wunderschönen Münster

  • Nachricht senden

7

Montag, 24. Juni 2013, 13:23

Wheel of Time
Achso, das Rad, danke.

Zitat

Wieso könnte er nicht auch einfach eine Situation "erfinden"?
Darf er natürlich. Bei Erikson erwarte ich nur so etwas wie fiktive Realhistorie.

Yeah, Icarium und Mappo war der Punkt, an dem ich beschlossen hatte, dass ich das Buch mag, damals :D
Ich hätte bei Dir eher das erste Auftreten Schattenthrons in GotM vermutet. Verrat an Deinem Nicknamen. :P

Was meine "Rangfolge" der Bücher angeht, so sieht das wohl grob so aus:
Deadhouse Gates
Memories of Ice; Toll the Hounds (wobei das ein problematisches Buch ist)
Alle anderen
Dust of Dreams (das mir einfach zu düster ist)
Okay, wenn DhG Dein Lieblingsbuch ist, hoffe ich mal, dass es mich umwirft. Bislang ist das noch nicht der Fall, aber das heißt ja nach 230 Seiten von etwa 1100 nicht viel.

Zitat

Auf den alten Imperator, Kellanved, umso mehr.
Jaja, der aufgestiegene Schattenthron. Hätte eher damit gerechnet, dass Dassem aufgestiegen ist, das kam schon überraschend. :D

8

Montag, 24. Juni 2013, 13:30

Wheel of Time
Achso, das Rad, danke.

Zitat

Wieso könnte er nicht auch einfach eine Situation "erfinden"?
Darf er natürlich. Bei Erikson erwarte ich nur so etwas wie fiktive Realhistorie.


Wenn man die doch extrem anderen Vorraussetzungen des Malazan Empires bzgl Magie usw. gelten in Betracht zieht wäre jede 1:1 Übernahme von historischen Szenarien aber irgendwo auch unglaubwürdig oder?

Zitat


Was meine "Rangfolge" der Bücher angeht, so sieht das wohl grob so aus:
Deadhouse Gates
Memories of Ice; Toll the Hounds (wobei das ein problematisches Buch ist)
Alle anderen
Dust of Dreams (das mir einfach zu düster ist)
Okay, wenn DhG Dein Lieblingsbuch ist, hoffe ich mal, dass es mich umwirft. Bislang ist das noch nicht der Fall, aber das heißt ja nach 230 Seiten von etwa 1100 nicht viel.


Wie gesagt, ich kann nur sehr schwer beurteilen, wie das beim ersten Lesen ist. Klar ist aber auch, dass die Bücher alle gegen Ende spannender werden - je nach dem wie geduldig man ist, kann das etwas anstrengend sein, insbesondere beim ersten Lesen.

Zitat

Zitat

Auf den alten Imperator, Kellanved, umso mehr.
Jaja, der aufgestiegene Schattenthron. Hätte eher damit gerechnet, dass Dassem aufgestiegen ist, das kam schon überraschend. :D


Und wenn du GotM jetzt nochmal lesen würdest, würdest du dich vermutlich mindestens 2mal fragen, wie du überlesen konntest, dass da alles schon ziemlich genau drin steht. Und Dassem... naja... ;)
We rode on the winds of the rising storm,
we ran to the sounds of the thunder.
We danced among the lightning bolts,
and tore the world asunder.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kah-thurak« (24. Juni 2013, 13:55)


seregthaur

Fortgeschrittener

  • »seregthaur« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 379

Wohnort: im wunderschönen Münster

  • Nachricht senden

9

Montag, 24. Juni 2013, 14:06

wäre jede 1:1 Übernahme von historischen Szenarien aber irgendwo auch unglaubwürdig oder?
Das meine ich nicht mit fiktiver Realhistorie. Sondern abgesehen von der ganzen Magie etc. das hier auf Erikson angewandt:

Zitat

Genre:
Fiktive Realhistorie kontra Fiktive Sagenhistorie
Man beschreibt die Bücher Martins oft als vom "Englischen Rosenkrieg" inspirierten fiktiven Historienroman. Das ist eine zulässige Vereinfachung. Um "Das Lied von Eis und Feuer" mit dem HdR oder dem Silmarillion zu vergleichen kann man sagen, dass Tolkien sich bemüht, zumindest den HdR als "Rotes Buch der Westmark" als eine Art Geschichtsüberlieferung zu verstehen, die er- Tolkien- nur übersetzt habe.Martin tut dies nicht. Martin schreibt einfach eine Art von Geschichte, die mit ihrer Realität, Brutalität und echten, glaubhaften Menschen tatsächlich so geschen sein könnte. Bei Tolkien ist dieser Eindruckvom Grundsatz her auch gegeben, nur würde man hier die Geschichte in fernster Vorzeit ansiedeln, da die Motive, Völker und Gott bzw. dämonenhaften Wesenheiten eher den Eindruck einer Saga vermitteln.Um es auf zwei Klischees zu reduzieren:Bei Tolkien glaubt man eine uralte Legende oder Sage zu lesen, bei Martin eine Historienbericht aus dem hohen Mittelalter (Schwerpunkt auf Inquisition, nicht auf die hohe Minne ;-)).
(Aus diesem Beitrag zitiert: klick)

Zitat

je nach dem wie geduldig man ist, kann das etwas anstrengend sein, insbesondere beim ersten Lesen.
Ich empfinde das Lesen nicht als anstrengend, im Gegenteil macht es mir sehr viel Spaß, nur eben bislang z.B. nicht längst so viel wie bei z.B. ASOIAF oder The Song of Flame and Thunder.

Zitat

Und wenn du GotM jetzt nochmal lesen würdest, würdest du dich vermutlich mindestens 2mal fragen, wie du überlesen konntest, dass da alles schon ziemlich genau drin steht.
Da wird also schon impliziert, dass Kellanved zu Shadowthrone aufgestiegen ist?

10

Montag, 24. Juni 2013, 14:28

wäre jede 1:1 Übernahme von historischen Szenarien aber irgendwo auch unglaubwürdig oder?
Das meine ich nicht mit fiktiver Realhistorie. Sondern abgesehen von der ganzen Magie etc. das hier auf Erikson angewandt:

Zitat

Genre:
Fiktive Realhistorie kontra Fiktive Sagenhistorie
Man beschreibt die Bücher Martins oft als vom "Englischen Rosenkrieg" inspirierten fiktiven Historienroman. Das ist eine zulässige Vereinfachung. Um "Das Lied von Eis und Feuer" mit dem HdR oder dem Silmarillion zu vergleichen kann man sagen, dass Tolkien sich bemüht, zumindest den HdR als "Rotes Buch der Westmark" als eine Art Geschichtsüberlieferung zu verstehen, die er- Tolkien- nur übersetzt habe.Martin tut dies nicht. Martin schreibt einfach eine Art von Geschichte, die mit ihrer Realität, Brutalität und echten, glaubhaften Menschen tatsächlich so geschen sein könnte. Bei Tolkien ist dieser Eindruckvom Grundsatz her auch gegeben, nur würde man hier die Geschichte in fernster Vorzeit ansiedeln, da die Motive, Völker und Gott bzw. dämonenhaften Wesenheiten eher den Eindruck einer Saga vermitteln.Um es auf zwei Klischees zu reduzieren:Bei Tolkien glaubt man eine uralte Legende oder Sage zu lesen, bei Martin eine Historienbericht aus dem hohen Mittelalter (Schwerpunkt auf Inquisition, nicht auf die hohe Minne ;-)).
(Aus diesem Beitrag zitiert: klick)


Das ist ja schön und gut. Und trifft sicherlich auch zu. Genau deshalb ist das Argument aber richtig, dass ein 1:1 Vergleich zu historischen Szenarien nicht funktionieren kann - die Randbedingungen sind zu unterschiedlich.

Zitat


Zitat

je nach dem wie geduldig man ist, kann das etwas anstrengend sein, insbesondere beim ersten Lesen.
Ich empfinde das Lesen nicht als anstrengend, im Gegenteil macht es mir sehr viel Spaß, nur eben bislang z.B. nicht längst so viel wie bei z.B. ASOIAF oder The Song of Flame and Thunder.

Zitat

Und wenn du GotM jetzt nochmal lesen würdest, würdest du dich vermutlich mindestens 2mal fragen, wie du überlesen konntest, dass da alles schon ziemlich genau drin steht.
Da wird also schon impliziert, dass Kellanved zu Shadowthrone aufgestiegen ist?



Unter anderem in diesem Gedicht:
"The Emperor is dead!

So too his right hand – now cold, now severed!

But mark these dying shadows,

twinned and flowing bloody and beaten,

down and away from mortal sight . . .

From sceptre’s rule dismissed,

from gild candelabra the light now fled,

from a hearth ringed in hard jewels,

seven years this warmth has bled . . .


The Emperor is dead.

So too his master’d companion, the rope cut clean.

But mark this burgeoning return –

faltering dark, the tattered shroud –

embracing children in Empire’s dying light.

Hear now the dirge faint reprised,

before the sun’s fall, this day spills red

on buckled earth, and in obsidian eyes

vengeance chimes seven times . . .



Call to Shadow (I.i. 1–18 )

Felisin (b.1146)"

Es gibt aber auch andere Stellen im Buch wo Charaktere diesen Zusammenhang offenkundig erkennen, ohne das es explizit ausgesprochen wird (z.B. Tattersail in der Besprechung mit Lorn, Dujek und Tayschrenn).
We rode on the winds of the rising storm,
we ran to the sounds of the thunder.
We danced among the lightning bolts,
and tore the world asunder.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kah-thurak« (24. Juni 2013, 14:41)


seregthaur

Fortgeschrittener

  • »seregthaur« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 379

Wohnort: im wunderschönen Münster

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 25. Juni 2013, 14:06

Jetzt ergibt das endlich einen Sinn. Das ist schon ziemlich offensichtlich im Nachhinein. :wall:

Wenn es Literatur schafft, mir beim Lesen einen leichten Schauer den Rücken runter fließen zu lassen, ist es gute Literatur. Ich spreche von der kopflosen Tiste Edur Mannschaft auf der Silanda. Spätestens jetzt ist klar, dass in MBotF an Fantasy alles möglich ist.
Und so langsam wüsste ich gerne, wer Icarium ist, dass er Gryllen in der Gestalt tausender Ratten in die Flucht schlagen kann - allein durch Worte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »seregthaur« (25. Juni 2013, 20:37) aus folgendem Grund: Namen verwechselt...


12

Dienstag, 25. Juni 2013, 19:52

Gryllen hat halt einen Gesunden Trieb zur Selbsterhaltung ;)

Silanah ist im übrigen die Eleint die in Moons Spawn wohnt - das Schiff heisst Silanda. Und das was Stormy&Co da vorfinden ist das was ein gewisser Thelomen Toblakai da zwei Bücher später zurücklassen wird. Wobei der nur für den Zustand der letzten Besatzung verantwortlich ist - die haben das Schiff wohl irgendwann nach den Ereignissen im 5. Teil gekapert. Parallele Erzählungen und Rückblenden sind schon was feines ^^
We rode on the winds of the rising storm,
we ran to the sounds of the thunder.
We danced among the lightning bolts,
and tore the world asunder.

seregthaur

Fortgeschrittener

  • »seregthaur« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 379

Wohnort: im wunderschönen Münster

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 25. Juni 2013, 22:17

Zitat

Gryllen hat halt einen Gesunden Trieb zur Selbsterhaltung ;)
Also ist Icarium tatsächlich so 'overpowered'. Der Spruch, der immer wieder auftaucht. :D

14

Mittwoch, 26. Juni 2013, 09:31

An den Machtverhältnissen in Eriksons Welt kann man sich schon reiben - das ist eben wirklich High Fantasy und nicht jedermanns Sache. Wobei es aber immer so ist, dass auch der einfache sterbliche vom untersten Ende der Nahrungskette unter den richtigen Umständen zu einer Gefahr für Götter und Ascendants werden kann - oder um Ganoes Paran zu zitieren: "Dont mess with mortals.".

Icarium ist allerdings nochmal ein Sonderfall ;)
We rode on the winds of the rising storm,
we ran to the sounds of the thunder.
We danced among the lightning bolts,
and tore the world asunder.

seregthaur

Fortgeschrittener

  • »seregthaur« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 379

Wohnort: im wunderschönen Münster

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 26. Juni 2013, 18:36

Apropos Machtverhältnisse verstehe ich derzeit z.B. nicht, warum Kellanved/Shadowthrone nicht einfach durch ein Gewirr Laseen aufsucht und sie dann umbringt (dann hätte sich sein Rachefeldzug erübrigt). Verallgemeinert, was spielen die Götter? Können sie nicht direkt ins Geschehen eingreifen, oder nur unter gewissen Umständen, brauchen sie Spieler, die sie benutzen können? Anomander Rake ist ja irgendwie immer mittendrin im Geschehen und kämpft mit allen möglichen Wesen, während Oponn Schwerter und Münzen benutzt und Shadowthrone und Cotillion z.B. ein armes Fischermädchen.
Wird das alles denn noch irgendwann aufgeklärt?

16

Mittwoch, 26. Juni 2013, 22:11

Naja... wenn das denn alles so einfach wäre. Laseen wird nicht einfach vor Schreck vom Thron fallen, weil Cotillion vor ihr steht und so einfach an sie ran kommen werden die beiden auch nicht. Man sollte dabei ja nicht vergessen, dass Laseen, damals noch als Surly, das Empire mit aufgebaut hat und während Dancer vielfach Kellanved den Rücken frei gehalten hat, war es Surly die als Assassine Jagd auf die Feinde des Imperiums machte.

Hinzu kommt, dass das direkte Eingreifen von Ascendants und Göttern immer auch andere Mächtige Individuen anzieht, was viele Götter eben davon absehen lässt direkt einzugreifen.
We rode on the winds of the rising storm,
we ran to the sounds of the thunder.
We danced among the lightning bolts,
and tore the world asunder.

seregthaur

Fortgeschrittener

  • »seregthaur« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 379

Wohnort: im wunderschönen Münster

  • Nachricht senden

17

Mittwoch, 26. Juni 2013, 22:16

Also wenn Shadowthrone theoretisch zu Laseen gehen würde, um sie umzubringen, würden andere Mächtige kommen, mit denen Shadowthrone kein leichtes Spiel hätte?

18

Mittwoch, 26. Juni 2013, 22:20

Das genauer zu diskutieren ohne zu spoilern wird einigermaßen schwierig werden. Aber schon in Gardens of the Moon wird von einigen Charakteren diskutiert, dass ein Imperium mit einem Ascendant als Imperator andere Götter und Mächte auf sich ziehen würde wie ein Kuhfladen die Fliegen - Power ever draws Power, wie Tool sagt.

Was Laseen angeht finden sich die meisten direkten Informationen in Esslemonts Büchern Night of Knives und Return of the Crimson Guard, aber soviel kann man denke ich sagen ohne zu spoilern: Wenn Shadowthrone direkt versuchen würde Laseen zu attackieren, hätte er mit Sicherheit ziemliche Schwierigkeiten.
We rode on the winds of the rising storm,
we ran to the sounds of the thunder.
We danced among the lightning bolts,
and tore the world asunder.

seregthaur

Fortgeschrittener

  • »seregthaur« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 379

Wohnort: im wunderschönen Münster

  • Nachricht senden

19

Mittwoch, 26. Juni 2013, 22:47

Wenn es sich nur um Infos aus den Esslemonts Büchern handelt, kannste gerne spoilern, wenn es aber mit den Erikson Büchern verwoben ist, dann bitte nicht.

20

Mittwoch, 26. Juni 2013, 23:00

Sagen wirs mal so: Laseen ist eine extrem fähige 1 vs 1 Kämpferin, hat Zugriff auf viel Otataral, setzt dieses hemmungslos ein, und hat ausserdem mit der Claw (Topper, Possum...) und Tayschrenn auch noch mächtige Verbündete.
We rode on the winds of the rising storm,
we ran to the sounds of the thunder.
We danced among the lightning bolts,
and tore the world asunder.

Ähnliche Themen